Veganer Kürbisstrudel

Hokkaido-Kürbis wird für diesen Strudel geröstet, bis er süß und weich ist, dann mit Zimt, Muskat und karamellisierten Walnüssen vermengt und in knusprigem Blätterteig gebacken. In gut einer Stunde steht ein herbstlicher Strudel auf dem Tisch, der genauso gut kalt schmeckt wie warm.

Rösten statt Dünsten hält die Füllung fest

Der Kürbis wird geröstet statt gedünstet, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft und der Blätterteig beim Backen knusprig bleibt. Die karamellisierten Walnüsse mit Ahornsirup bringen einen nussig-süßen Kontrast, der gut zum milden Kürbisgeschmack passt.

Varianten für den veganen Kürbisstrudel

Der Grundaufbau lässt sich leicht anpassen:

Serviere den Strudel lauwarm mit einem Klecks veganer Vanillesauce oder pur als süßen Abschluss zum Erntedank-Menü. Weitere herbstliche Ideen gibt es im veganen Strudel-Guide und im veganen Mangoldstrudel.

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Rezept

Zubereitungszeit
30 Min
Kochzeit
35 Min
Gesamtzeit
1 Std 5 Min
Portionen
6 Portionen

Zutaten

  • 1 Rolle veganer Blätterteig (275 g, gekühlt)
  • 600 g Hokkaido-Kürbis, entkernt und in 1 cm große Würfel geschnitten
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss, gerieben
  • 100 g Walnüsse, grob gehackt
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL brauner Zucker
  • 3 EL Hafermilch zum Bestreichen
  • Staubzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Hokkaido-Kürbis würfeln - die Schale ist essbar und muss nicht entfernt werden.
  2. Kürbiswürfel mit Rapsöl, Zimt und Muskatnuss vermengen, auf einem zweiten Blech verteilen und 20-25 Minuten rösten, bis sie weich sind.
  3. Währenddessen Walnüsse mit Ahornsirup, 1 EL Wasser und der Prise Salz in einer Pfanne bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten karamellisieren, bis die Flüssigkeit eingezogen ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  4. Gerösteten Kürbis mit einer Gabel grob zerdrücken, dabei stückig lassen. Mit braunem Zucker und zwei Dritteln der karamellisierten Walnüsse vermengen.
  5. Blätterteig auf dem Backpapier ausbreiten. Kürbis-Walnuss-Füllung auf dem unteren Drittel verteilen, rundherum 3 cm Rand freilassen.
  6. Strudel von der langen Seite her aufrollen, Enden gut einschlagen und zusammendrücken. Mit der Nahtseite nach unten aufs Blech legen.
  7. Strudel rundherum mit Hafermilch bestreichen und die restlichen Walnüsse darüberstreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten goldbraun backen.
  9. 10 Minuten auskühlen lassen, mit Staubzucker bestäuben und lauwarm in Scheiben schneiden.

Häufige Fragen

Welcher Kürbis eignet sich am besten für den Strudel?
Hokkaido ist die praktischste Wahl, weil die Schale mitgegessen werden kann und beim Rösten weich wird. Butternut-Kürbis funktioniert genauso gut, muss aber vor dem Würfeln geschält werden. Beide Sorten werden beim Rösten süß und lassen sich leicht zerdrücken.
Kann ich den Kürbis dünsten statt rösten?
Rösten ist vorzuziehen, weil dabei Feuchtigkeit verdunstet und die Füllung nicht wässrig wird. Gedünsteter Kürbis gibt beim Backen zu viel Flüssigkeit ab und weicht den Blätterteig auf. Wer wenig Zeit hat, kann den Kürbis stattdessen fein reiben und roh mit den Gewürzen vermengen.
Ist Blätterteig aus dem Supermarkt vegan?
Die meisten gekühlten Blätterteig-Rollen von Billa, Spar oder Hofer bestehen aus Mehl, Wasser und Pflanzenfett statt Butter und sind damit vegan. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Sicherheit, da einzelne Markenprodukte auch Butter enthalten können.
Kann ich den Strudel vorbereiten und einfrieren?
Ja, am besten ungebacken einfrieren. Den fertig gerollten, noch nicht gebackenen Strudel in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 2 Monate einfrieren. Direkt gefroren bei 200°C backen und die Backzeit um etwa 10 Minuten verlängern.
Wie lange hält sich der gebackene Kürbisstrudel?
Abgedeckt im Kühlschrank hält er sich etwa 2 Tage. Zum Aufwärmen 8-10 Minuten bei 180°C in den Ofen geben, damit der Teig wieder knusprig wird - die Mikrowelle macht ihn weich.