Veganer Hefezopf bzw. Striezel
Der Hefezopf - in Österreich liebevoll Striezel genannt - ist ein Klassiker der süßen Hefegebäcke. Mit diesem einfachen veganen Rezept wird er genauso luftig-locker und goldbraun wie bei Oma, nur eben komplett pflanzlich.
Der Teig braucht etwas Zeit zum Gehen, aber die eigentliche Arbeit ist minimal. Perfekt für ein gemütliches Sonntagsfrühstück oder die Nachmittagsjause mit Marmelade und veganem Butter.
Tipp: Wenn du auf den Geschmack von Hefegebäck gekommen bist, probier auch unser Veganes Brioche Brot oder das fluffige Vegane Naan Brot für die pikante Variante.
Rezept
Zutaten
- 500 g Mehl
- 300 ml Sojamilch
- 3 EL Zucker
- 3 EL Margarine
- 2 TL Salz
- 1 Pkg. Trockenhefe
Zubereitung
- Alle Zutaten vermischen, gut durchkneten und den entstandenen Teig für mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
- Teig in drei gleich große Teile Teilen und daraus einen Zopf flechten.Besonders gut wird der Zopf, wenn man ihn vor dem Backen noch mit Sojamilch bestreicht.
- Bei ca. 200 °C etwa 30 Minuten lang backen.
- Abkühlen lassen und servieren.
Häufige Fragen
- Kann man den veganen Hefezopf einfrieren?
- Ja, der fertig gebackene und vollständig ausgekühlte Zopf lässt sich gut einfrieren. Am besten in Scheiben schneiden, luftdicht verpacken und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur ruhen lassen oder kurz im Toaster aufwärmen - so schmeckt er fast wie frisch gebacken.
- Wie lange bleibt der Hefezopf frisch?
- In einem Brotbeutel oder unter einer Kuchenhaube bleibt der Zopf bei Zimmertemperatur etwa 2 bis 3 Tage schön weich. Danach trocknet Hefegebäck erfahrungsgemäß etwas aus, eignet sich dann aber noch hervorragend als French Toast oder für süßen Brotauflauf.
- Kann ich die Sojamilch durch eine andere Pflanzenmilch ersetzen?
- Ja, Hafermilch oder Mandelmilch funktionieren als Ersatz genauso gut. Wichtig ist nur, dass die Milch lauwarm ist, damit die Hefe optimal arbeiten kann - zu heiße Flüssigkeit tötet die Hefepilze ab und der Teig geht dann nicht mehr auf.
- Warum geht mein Hefeteig nicht richtig auf?
- Meist liegt es an der Temperatur: Die Flüssigkeit sollte lauwarm sein (nicht heiß), und der Teig braucht einen zugfreien, warmen Ort zum Gehen, zum Beispiel den leicht vorgeheizten und wieder ausgeschalteten Backofen. Auch abgelaufene Trockenhefe ist ein häufiger Grund für einen Teig, der nicht aufgeht.
- Kann ich den Zopf mit Rosinen oder Mandeln verfeinern?
- Auf jeden Fall. Rosinen, gehackte Mandeln oder etwas Zitronenabrieb lassen sich einfach unter den fertig gekneteten Teig mischen. Für eine glänzende Kruste ohne Ei eignet sich vor dem Backen ein Bestreichen mit etwas Sojamilch oder aufgelöster pflanzlicher Margarine.
- Welche vegane Margarine eignet sich am besten für Hefezopf?
- Eine milde, geschmacksneutrale Blockmargarine mit hohem Fettanteil ergibt die beste Krume. Zimmerwarme Margarine lässt sich außerdem leichter in den Teig einarbeiten als kalte, was das Kneten deutlich erleichtert.