Veganer Erntedankkuchen

Erntedank verbindet in Österreich und Deutschland seit jeher Ernte, Dankbarkeit und eine gut gefüllte Kaffeetafel. Dieser saftige Rührkuchen bringt genau das auf den Tisch: grob gewürfelte Äpfel, geröstete Walnüsse und eine warme Gewürzmischung aus Zimt, Ingwer, Muskat und Nelken.

Apfelmus statt Ei sorgt für Saftigkeit

Der Teig kommt komplett ohne Ei aus: Apfelmus und Pflanzenöl übernehmen die Bindung und halten den Kuchen auch am zweiten Tag noch feucht. Wichtig ist, den Teig nach dem Vermengen von Mehl- und Flüssigmischung nur kurz zu verrühren - zu langes Rühren macht den Krumen zäh statt locker.

Karamell statt Zuckerguss

Statt eines klassischen Zuckergusses bekommt dieser Kuchen ein schnelles Karamell aus veganem Butterersatz, braunem Zucker und Pflanzendrink. Es gleicht die kräftige Gewürznote aus und macht den Kuchen zum festlichen Blickfang auf der Erntedank-Tafel - ist aber laut FAQ auch optional, wenn es schlichter sein soll.

Serviere den Kuchen pur zum Kaffee oder probier auch den veganen Quittenkuchen oder den veganen Preiselbeerkuchen, wenn du die Herbstsaison noch öfter feiern möchtest.

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Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
50 Min
Gesamtzeit
1 Std 10 Min
Portionen
Kastenform (30 cm), ca. 14 Stücke

Zutaten

  • 350 g Weizenmehl
  • 200 g brauner Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 Prise gemahlene Gewürznelken
  • 1/2 TL Salz
  • 120 ml neutrales Pflanzenöl
  • 120 g Apfelmus
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 350 g Äpfel, geschält und gewürfelt (ca. 2-3 Stück)
  • 100 g Walnüsse, grob gehackt
  • 4 EL veganes Butterersatzprodukt
  • 80 g brauner Zucker (für das Karamell)
  • 3 EL Pflanzendrink

Zubereitung

  1. Backrohr auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (30 cm) fetten und mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, 200 g braunen Zucker, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelken und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
  3. Öl, Apfelmus und Vanilleextrakt in einer zweiten Schüssel glattrühren, dann zur Mehlmischung geben und nur so lange verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist - der Teig ist dickflüssig.
  4. Apfelwürfel und Walnüsse vorsichtig unterheben.
  5. Teig in die Form füllen, glattstreichen und 45-50 Minuten backen, bis ein Zahnstocher in der Mitte sauber herauskommt.
  6. Kuchen 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  7. Für das Karamell veganes Butterersatzprodukt, 80 g braunen Zucker und Pflanzendrink in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, unter ständigem Rühren 2 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
  8. Karamell 5 Minuten leicht abkühlen lassen, dann über den ausgekühlten Kuchen träufeln.

Häufige Fragen

Welche Äpfel eignen sich am besten für den Erntedankkuchen?
Festkochende, säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar halten beim Backen ihre Form am besten. Zu weiche, mehlige Äpfel zerfallen im Teig und machen ihn matschig.
Kann ich die Walnüsse durch etwas anderes ersetzen?
Ja, Pekannüsse funktionieren genauso gut. Für eine nussfreie Variante lässt du sie einfach weg, der Kuchen bleibt trotzdem saftig durch die Apfelstücke.
Muss ich das Karamell unbedingt machen?
Nein, der Kuchen schmeckt auch pur sehr gut. Das Karamell macht ihn aber besonders festlich für die Erntedank-Kaffeetafel und gleicht die Gewürznote schön aus.
Wie lange ist der Kuchen haltbar?
Luftdicht verpackt hält er sich bei Zimmertemperatur 3-4 Tage, im Kühlschrank bis zu einer Woche. Mit Karamell am besten im Kühlschrank lagern.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, am besten ohne Karamell. In Stücke geschnitten und einzeln verpackt hält er sich im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und das Karamell erst danach frisch zubereiten.