Veganer Coleslaw
Veganer Coleslaw ist der unschlagbare Klassiker der Grillsaison: cremig, knackig, in 10 Minuten zusammengerührt und am nächsten Tag noch besser. Das Rezept kommt ohne Ei aus - pflanzliche Mayonnaise und veganer Sauerrahm sorgen für genau den gleichen cremigen Charakter wie das amerikanische Original.
Warum ist veganer Coleslaw perfekt für die Grillsaison?
Coleslaw ist aus gutem Grund das meistgekochte Grillbuffet-Gericht: Er braucht keine Hitze, lässt sich komplett vorbereiten und wird im Kühlschrank besser statt schlechter. Das Weißkraut hält stundenlang stand, ohne matschig zu werden - ideal, wenn die Schüssel länger auf dem Buffettisch steht. Dazu passt er zu allem: Burgern, Grillspießen, Wraps, und als knackige Farbe neben warmem Grillgemüse.
Wer die ganze Grillparty plant, findet bei den veganen Grillrezepten jede Menge Inspiration, und bei den veganen Snacks zum Grillen die passenden Vorspeisen.
Wie macht man den Coleslaw besonders cremig?
- Fein hobeln: Je feiner das Kraut geschnitten ist, desto cremiger wirkt der Salat. Ein Gemüsehobel oder die Küchenmaschine ist hier der beste Freund.
- Kräftig durchkneten: Nach dem Vermengen das Kraut kurz mit den Händen durchkneten - so gibt es etwas Wasser ab und nimmt das Dressing besser auf.
- Ziehzeit einplanen: Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank, gerne über Nacht. Der Coleslaw wird dabei spürbar zarter und cremiger.
- Abschmecken vor dem Servieren: Nach dem Ziehen nochmals mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Essig abschmecken.
Welche Variationen von veganem Coleslaw gibt es?
Das Grundrezept lässt sich beliebig anpassen:
- Mit Frühlingszwiebeln: Gehackt darüber gestreut für frische Schärfe
- Mit Dill oder Petersilie: Verleiht dem Salat eine kräuterfrische Note
- Mit Sonnenblumenkernen: Geröstete Kerne geben knusprigen Biss
- Asiatische Version: Sesamöl, Reisessig und frischer Ingwer statt klassischer Mayo
- Leichtere Version: Hälfte der Mayonnaise durch veganen Naturjoghurt ersetzen
- Bunt: 2/3 Weißkraut + 1/3 Rotkraut für eine farbenfrohe Schüssel
Was passt am besten zu veganem Coleslaw?
Coleslaw ist die perfekte Begleitung zur ganzen Grillsaison. Er harmoniert besonders gut mit veganen Grillspießen und den rauchig-würzigen gefüllten veganen Champignons vom Grill. Als Beilage in einem veganen Nudelsalat-Buffet macht er optisch und geschmacklich ordentlich was her.
Rezept
Zutaten
- 1 kleiner oder 1/2 normalgroßer weißer Krautkopf (ca. 400g)
- 1/4 Rotkraut (ca. 150g)
- 2 mittelgroße Karotten
- 4 EL vegane Mayonnaise
- 2 EL veganer Sauerrahm (z.B. Oatly Crème Fraîche oder Joya Cremesse)
- 1 EL weißer Essig oder Apfelessig
- 1 TL Senf
- 1 TL Agavendicksaft oder Ahornsirup
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
- Das Gemüse gründlich waschen. Weißkraut und Rotkraut fein hobeln oder in der Küchenmaschine schreddern. Die Karotten grob raspeln.
- Für das Dressing: Vegane Mayonnaise, Sauerrahm, Essig, Senf und Agavendicksaft in einer großen Salatschüssel gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das geschredderte Gemüse zum Dressing geben und alles gut vermengen, bis jedes Stück mit dem cremigen Dressing überzogen ist.
- Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Am nächsten Tag schmeckt der Coleslaw noch besser, weil sich die Aromen verbunden haben!
Häufige Fragen
- Was ist veganer Coleslaw und woher kommt er?
- Veganer Coleslaw ist ein cremiger Weißkrautsalat mit Karotten und einem würzigen Mayonnaise-Dressing - ganz ohne tierische Zutaten. Das Original stammt aus der amerikanischen Diner-Küche, wo er seit den 1930er Jahren als klassische Beilage zu Burgern und BBQ serviert wird. Die vegane Version ersetzt Ei-Mayonnaise durch pflanzliche Mayo und Sauerrahm durch vegane Creme fraiche - mit identischem Ergebnis.
- Wie macht man veganen Coleslaw besonders cremig?
- Das Geheimnis liegt in drei Dingen: Erstens das Kraut so fein wie möglich hobeln - je feiner, desto cremiger. Zweitens das Dressing großzügig verwenden und alles gut durchkneten, bis das Kraut leicht zusammenfällt. Drittens mindestens 1 Stunde, besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen. Dabei zieht das Salz Wasser aus dem Kraut, das sich mit dem Dressing verbindet und eine natürlich cremige Textur ergibt.
- Wie lange hält sich veganer Coleslaw im Kühlschrank?
- Im abgedeckten Behälter hält veganer Coleslaw 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Am zweiten Tag schmeckt er oft am besten, weil sich die Aromen vollständig verbunden haben. Vor dem Servieren kurz umrühren und bei Bedarf mit einem Schuss Essig oder einem Löffel Mayonnaise auffrischen. Einfrieren funktioniert nicht gut, da das Kraut beim Auftauen matschig wird.
- Kann ich veganen Coleslaw für eine Grillparty vorbereiten?
- Ja, sogar ideal! Veganer Coleslaw lässt sich perfekt 1 bis 2 Tage im Voraus zubereiten. Einfach alles vermengen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Er wird dadurch besser, nicht schlechter - das Kraut wird zarter und das Dressing zieht tiefer ein. Für große Mengen einfach alle Zutaten verdoppeln oder verdreifachen.
- Welche Variationen von veganem Coleslaw sind möglich?
- Die Basis lässt sich vielfältig abwandeln: Frühlingszwiebeln oder roter Zwiebel für mehr Schärfe, Dill oder Petersilie für Kräuteraromen, geröstete Sonnenblumenkerne für Crunch. Eine asiatische Version gelingt mit Sesamöl, Reisessig und etwas Ingwer statt der klassischen Mayo. Wer es leichter mag, tauscht die Hälfte der Mayonnaise gegen veganen Joghurt aus.
- Was passt als Beilage zum veganen Coleslaw?
- Veganer Coleslaw ist die Universalbeilage der Grillsaison: Er passt zu veganen Burgern, gegrillten Grillspießen, Cevapcici und als Topping in Wraps und Sandwiches. Auch zu asiatisch inspirierten Gerichten wie veganen Sommerrollen harmoniert er gut. Bei Buffets ist er der Star neben Kartoffelsalat und Gurkensalat.
- Kann ich Coleslaw auch mit anderen Kohlsorten machen?
- Absolut. Spitzkohl ist eine milde, fein strukturierte Alternative zu Weißkraut und gart schneller weich. Rotkraut allein gibt einen intensiv gefärbten Salat mit leicht süßlichem Geschmack. Wirsing funktioniert ebenfalls, hat aber eine weichere Textur. Beliebt ist auch eine Mischung aus 2/3 Weißkraut und 1/3 Rotkraut für eine bunte, farbenfrohe Schüssel.