Veganer Blaukrautstrudel

Blaukraut hat im Herbst Saison - in diesem Strudel wird es mit Apfel süß-sauer geschmort und mit gerösteten Maroni verfeinert. Knusprig gebacken im Blätterteig ist er in 55 Minuten fertig.

Preiselbeermarmelade und Maroni bringen die Herbstnote

Preiselbeermarmelade rundet die typische Blaukraut-Süße mit einem fruchtigen Akzent ab, während der Essig für die nötige Säure sorgt. Geröstete Maroni geben dem Strudel einen nussig-herbstlichen Biss, den klassisches Rotkraut sonst nicht hat.

Varianten für den veganen Blaukrautstrudel

Der Grundaufbau lässt sich leicht anpassen:

Serviere den Strudel mit einem grünen Blattsalat oder einer cremigen Kartoffelsuppe als Vorspeise. Weitere herzhafte Ideen gibt es im veganen Strudel-Guide und im veganen Mangoldstrudel.

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Rezept

Zubereitungszeit
25 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
55 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 1 Rolle veganer Blätterteig (275 g, gekühlt)
  • 500 g Blaukraut (Rotkraut), fein geschnitten
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 säuerliche Äpfel (z. B. Boskop), entkernt und gewürfelt
  • 150 g geröstete, vakuumierte Maroni, grob gehackt
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1 EL Preiselbeermarmelade
  • 1 TL Zucker
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Gewürznelken
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 TL Speisestärke, mit 2 EL Wasser verrührt
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Salz nach Geschmack
  • 3 EL Hafermilch zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz akklimatisieren lassen.
  2. Zwiebel fein würfeln. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel 3 Minuten glasig dünsten.
  3. Blaukraut und Apfelwürfel zugeben, kurz mitbraten. Rotweinessig, Preiselbeermarmelade, Zucker, Lorbeerblatt, Gewürznelken, Zimt und Gemüsebrühe einrühren.
  4. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten schmoren, bis das Blaukraut weich, aber noch bissfest ist. Gelegentlich umrühren.
  5. Lorbeerblatt und Gewürznelken entfernen. Stärke-Wasser-Mischung einrühren und 2 Minuten köcheln lassen, bis die Füllung bindet. Mit Salz abschmecken.
  6. Gehackte Maroni unterheben und die Füllung 15 Minuten auskühlen lassen.
  7. Blätterteig auf dem mitgelieferten Backpapier ausrollen. Füllung auf den unteren zwei Dritteln verteilen, rundherum 2-3 cm Rand freilassen.
  8. Strudel von der langen Seite her aufrollen, Enden gut zusammendrücken und einschlagen. Mit der Nahtseite nach unten auf ein Backblech legen.
  9. Strudel rundherum mit Hafermilch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen 25-30 Minuten goldbraun backen.
  10. 5 Minuten rasten lassen, dann in Scheiben schneiden und warm oder lauwarm servieren.

Häufige Fragen

Kann ich statt Maroni auch Walnüsse verwenden?
Ja, geröstete und grob gehackte Walnüsse funktionieren genauso gut und bringen eine ähnlich nussige Note. Verwende dieselbe Menge (150 g) und röste sie kurz in einer trockenen Pfanne an, bevor du sie unter das Blaukraut hebst. Vorgekochte, vakuumierte Maroni aus dem Glas sind aber die schnellere Option in der Herbstsaison.
Wie lange hält sich der Blaukrautstrudel?
Gebacken hält sich der Strudel abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage. Zum Aufwärmen 8-10 Minuten bei 180°C in den Ofen geben, damit der Teig wieder knusprig wird. Die Mikrowelle macht den Blätterteig weich und ist daher nicht empfehlenswert.
Kann ich den Strudel schon vorher zubereiten und einfrieren?
Ja, am besten ungebacken einfrieren. Den fertig gerollten, aber noch nicht gebackenen Strudel in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 2 Monate einfrieren. Direkt gefroren bei 200°C backen und die Backzeit um etwa 10 Minuten verlängern.
Welcher Apfel passt am besten zum Blaukraut?
Säuerliche, feste Sorten wie Boskop oder Elstar eignen sich am besten, weil sie beim Schmoren nicht zerfallen und einen guten Gegenpol zur Süße der Preiselbeermarmelade bilden. In Österreich sind diese Sorten ab September regional erhältlich.
Ist der Blätterteig aus dem Supermarkt vegan?
Die meisten gekühlten und tiefgekühlten Blätterteig-Rollen von Billa, Spar oder Hofer werden mit pflanzlichem Fett statt Butter hergestellt und sind damit vegan - ein Blick auf die Zutatenliste schafft Sicherheit, da einzelne Markenprodukte Butter enthalten können.