Veganer Beerenkuchen
Die Beerensaison in Österreich hat im Sommer 2026 Hochkonjunktur: Erdbeeren ab Juni, Himbeeren und Heidelbeeren ab Juli bei Billa, Spar und Hofer. Veganer Beerenkuchen vom Blech ist der schnellste Weg, sie zu verarbeiten - in einer Stunde stehen 16 Stücke für Gartenparty und Kaffeetafel auf dem Tisch.
Beeren in Mehl wenden und kompakter Teig sind die zwei entscheidenden Schritte
Die Beeren mit 1-2 EL Mehl wenden, bis jede Beere gleichmäßig ummantelt ist. Das Mehl absorbiert die Feuchtigkeit an der Oberfläche und hilft den Beeren, im Teig zu schweben statt auf den Boden zu sinken. Tiefgekühlte Beeren nicht auftauen, sondern gefroren verarbeiten - das verhindert Farbblutung und matschige Stellen.
Den Teig etwas kompakter halten als bei einem normalen Rührteig: Tiefgekühlte Beeren bringen zusätzliche Feuchtigkeit mit. Die Beeren immer als allerletzten Schritt auf den Teig geben, nie einrühren.
Welche Variationen des veganen Beerenkuchens sind möglich?
Mit Streuseln: Aus 80 g Haferflocken, 60 g veganem Fett (Alsan oder Naturli), 60 g Mehl und 40 g Zucker grobe Streusel verkneten und vor dem Backen über die Beeren geben - knuspriger Kontrast zur saftigen Frucht.
Mit Pudding: Vanillepuddingpulver (1 Päckchen, z.B. Dr. Oetker bei Billa/Spar/Hofer) trocken unter den Teig mischen. Das ergibt eine cremigere, etwas festere Textur und bindet zusätzliche Beerenfeuchtigkeit.
Ohne Zucker: Zucker durch Erythrit (gleiche Menge, bei dm oder Bipa erhältlich) ersetzen. Backzeit um 5 Minuten verkürzen, da Erythrit etwas anders karamellisiert.
Kastenform: Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm) füllen und bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 55-60 Minuten backen. Ergibt einen kompakteren, feuchteren Kuchen, der sich gut aufschneiden lässt.
Glutenfrei: Weizenmehl 1:1 durch glutenfreies Backmehl (Schär Universal oder Billa Bio glutenfrei) ersetzen und 1 EL Johannisbrotkernmehl zugeben.
Den veganen Beerenkuchen lauwarm mit einem Klecks Sojajoghurt von Alpro oder Joya servieren - beides gibt es bei Billa, Spar und Hofer.
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Rezept
Zutaten
- 350 g Weizenmehl Type 405
- 180 g Zucker
- 220 ml Hafermilch
- 130 ml neutrales Pflanzenöl
- 2 Leinsamen-Eier (2 EL gemahlene Leinsamen + 6 EL Wasser)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 400 g gemischte Beeren (frisch oder tiefgekühlt, nicht aufgetaut)
- 2 EL Mehl zum Wenden der Beeren
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
- Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech (ca. 30x40 cm) mit Backpapier auslegen.
- Leinsamen-Eier anrühren - 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen.
- Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen. Hafermilch, Öl und Leinsamen-Ei dazugeben und zu einem glatten, eher kompakten Teig verrühren.
- Teig gleichmäßig auf dem Blech verstreichen.
- Beeren mit 2 EL Mehl in einer Schüssel wenden, bis jede Beere ummantelt ist, dann als letzten Schritt vorsichtig auf dem Teig verteilen - nicht einrühren.
- 35-40 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Stäbchenprobe seitlich machen.
- Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Häufige Fragen
- Kann man tiefgekühlte Beeren für veganen Beerenkuchen verwenden?
- Ja, und zwar ohne Auftauen. Die Beeren direkt aus dem Gefrierschrank mit 1-2 EL Mehl bestäuben und sofort auf den Teig geben. So verhindert man Farbblutung und das Absinken auf den Kuchenboden.
- Wo kaufe ich frische Beeren für veganen Beerenkuchen in Österreich?
- Frische Erdbeeren gibt es ab Juni bei Billa, Spar und Hofer. Himbeeren und Heidelbeeren folgen ab Juli. Tiefgekühlte gemischte Beerenmischungen sind ganzjährig im TK-Regal erhältlich und eignen sich für dieses Rezept genauso gut wie frische Beeren.
- Wie lange ist veganer Beerenkuchen haltbar?
- Bei Zimmertemperatur abgedeckt 1-2 Tage. Im Kühlschrank hält er bis zu 4 Tage. Vollständig ausgekühlte Stücke lassen sich einfrieren und halten im Gefrierschrank bis zu 3 Monate.