Vegane Tom Kha Suppe: Cremige Thai-Kokossuppe in 25 Minuten

Tom Kha ist neben Tom Yum eine der bekanntesten thailändischen Suppen und verzaubert mit ihrer einzigartigen Kombination aus cremiger Kokosmilch, aromatischem Galangal und erfrischender Zitrusnote. Der Name bedeutet wörtlich "Suppe mit Galangal" - und genau dieser Wurzelstock macht den unverwechselbaren Geschmack aus.

Was macht Tom Kha so besonders?

Das Geheimnis einer authentischen Tom Kha liegt in der Balance von vier Geschmacksrichtungen: cremig (Kokosmilch), sauer (Limette), würzig (Chili) und umami (Sojasauce). Anders als die klare, säuerlich-scharfe Tom Yum ist Tom Kha samtiger und milder - perfekt für alle, die es weniger scharf mögen.

Galangal vs. Ingwer: Ein wichtiger Unterschied

Galangal ist der Star dieser Suppe und verleiht ihr den charakteristischen zitrus-pinienartigen Geschmack. Er gehört zur gleichen Familie wie Ingwer und Kurkuma, hat aber ein völlig eigenes Aroma. Du findest Galangal in asiatischen Supermärkten - frisch, tiefgefroren oder getrocknet.

Falls du keinen Galangal bekommst, kannst du als Notlösung Ingwer verwenden. Das Ergebnis wird anders schmecken, aber trotzdem lecker sein. Erhöhe dann die Limettenmenge etwas, um die fehlende Zitrusnote auszugleichen.

Der wichtigste Tipp: Kokosmilch nicht kochen!

Ein häufiger Fehler bei Tom Kha ist das Aufkochen der Kokosmilch. Dadurch gerinnt sie und verliert ihre seidige Cremigkeit. Gib einen Teil der Kokosmilch erst ganz am Ende hinzu und rühre sie nur kurz unter - so bleibt die Suppe perfekt samtig.

Variationen

Dazu passt

Tom Kha wird traditionell mit Jasminreis serviert. Die Suppe kann auch als Vorspeise ohne Reis gereicht werden. Dazu passen vegane Sommerrollen oder ein Thai-Salat.

Aufbewahrung

Die fertige Suppe hält sich im Kühlschrank 2-3 Tage. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen - nicht kochen! Die aromatischen Einlagen (Zitronengras, Galangal, Kaffir-Blätter) kannst du vor dem Aufbewahren entfernen oder drinlassen.

Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
25 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 400 ml Kokosmilch (vollfett)
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Champignons oder Shiitake-Pilze, in Scheiben
  • 200 g fester Tofu, gewürfelt
  • 3 Stängel Zitronengras, angedrückt und in 5 cm Stücke geschnitten
  • 5 cm Galangal, in dünne Scheiben geschnitten
  • 4 Kaffir-Limettenblätter
  • 2 kleine rote Thai-Chilis, angedrückt
  • 3 EL Sojasauce oder Tamari
  • 1 EL Kokosnusszucker oder Palmzucker
  • 3 EL frisch gepresster Limettensaft
  • 1 Handvoll Kirschtomaten, halbiert
  • Frischer Koriander zum Garnieren
  • Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

Zubereitung

  1. Galangal, Zitronengras und Kaffir-Limettenblätter vorbereiten: Zitronengras mit dem Messerrücken leicht andrücken, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden. Galangal in dünne Scheiben schneiden. Kaffir-Blätter einreißen oder zerdrücken.
  2. Gemüsebrühe und die Hälfte der Kokosmilch in einen großen Topf geben. Zitronengras, Galangal, Kaffir-Blätter und Thai-Chilis hinzufügen. Bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen (nicht kochen!).
  3. 5 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen, damit die Aromen in die Brühe übergehen.
  4. Pilze und Tofuwürfel hinzufügen. Weitere 5-7 Minuten köcheln lassen, bis die Pilze weich sind.
  5. Sojasauce und Kokosnusszucker einrühren.
  6. Vom Herd nehmen. Restliche Kokosmilch und Limettensaft unterrühren. Die Kokosmilch nicht mehr aufkochen, damit sie nicht gerinnt!
  7. Kirschtomaten hinzufügen.
  8. In Schüsseln anrichten. Mit frischem Koriander und Frühlingszwiebeln garnieren. Die Zitronengras-Stücke, Galangal-Scheiben und Kaffir-Blätter werden traditionell mitserviert, aber nicht mitgegessen.