Vegane Schokoeier selber machen
Ostern steht vor der Tür – und diese selbst gemachten veganen Schokoeier mit Erdnussbutter-Füllung sind das perfekte Ostergeschenk oder die Überraschung im Osternest. Die Zubereitung ist überraschend einfach: Keine speziellen Formen, kein Temperieren der Schokolade und trotzdem ein cremig-schokoladiges Ergebnis.
Das steckt drin
Der knackige Mantel besteht aus echter dunkler Schokolade – in Österreich und Deutschland gibt es in fast jedem Supermarkt vegane Varianten. Achte einfach auf die Zutatenliste: Milchbestandteile wie Vollmilchpulver oder Butterreinfett sollten nicht vorkommen. Viele Zartbitterschokoladen ab 60% Kakaoanteil sind von Natur aus frei davon.
Die Füllung aus Erdnussmus und Mandelmehl ist in wenigen Minuten fertig – sie braucht kein Kochen, kein Backen, und lässt sich wunderbar im Voraus zubereiten. Die gefrorene Füllung erleichtert dann das Überziehen mit Schokolade erheblich.
Tipps für das beste Ergebnis
Schokolade: Je besser die Qualität, desto besser das Ergebnis. Verwende Schokolade, die du auch pur gern magst.
Füllung fest einfrieren: Dieser Schritt ist entscheidend. Gut gefrorene Füllungs-Eier nehmen die Schokolade gleichmäßig auf und verhindern, dass die Masse beim Überziehen auseinanderfällt.
Bain-marie vs. Mikrowelle: Das sanfte Schmelzen über dem Wasserbad ist die sicherste Methode. Wenn du die Mikrowelle nutzt, erwärme die Schokolade in 20-Sekunden-Schritten und rühre zwischendurch gut durch.
Kokosöl: Es macht die Schokolade flüssiger und sorgt für einen schönen Glanz nach dem Aushärten. Raffiniertes Kokosöl hat keinen Eigengeschmack.
Variationen
- Klassisch-österreichisch: Die Füllung mit 1–2 TL Rosenöl verfeinern und Mandelmehl auf 80g erhöhen – das ergibt eine marzipan-ähnliche Füllung.
- Karamell: Vorgefertigte vegane Karamellcreme (z. B. aus Kokoscreme und Rohrzucker) als Füllung verwenden.
- Früchtig: Getrocknete, klein gehackte Cranberries oder Orangeat in die Erdnussbutter-Masse einarbeiten.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose halten sich die Schokoeier bis zu 10 Tage. Vor dem Essen 15 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen – so entfaltet sich das volle Schokoladenaroma.
Weitere Inspiration für deinen Ostertisch: Veganer Osterstriezel, Vegane Oster-Karottenmuffins und Vegane Osternester.
Rezept
Zutaten
- 300g dunkle vegane Schokolade (mind. 60% Kakaoanteil), gehackt
- 1 EL Kokosöl
- 120g glattes Erdnussmus (ohne Zuckerzusatz)
- 60g Mandelmehl (oder fein gemahlene Mandeln)
- 3 EL Ahornsirup
- ½ TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Meersalz
- Optional: Meersalzflocken und gehackte Pistazien zum Dekorieren
Zubereitung
- Füllung zubereiten: Erdnussmus, Mandelmehl, Ahornsirup, Vanilleextrakt und Meersalz in einer Schüssel gut verrühren, bis eine formbare, leicht klebrige Masse entsteht. Falls die Masse zu weich ist, noch etwas Mandelmehl einarbeiten.
- Füllungs-Eier formen: Je einen Esslöffel der Masse zu einer ovalen Ei-Form formen (ca. 4 cm lang). Die geformten Eier auf einem mit Backpapier belegten Tablett verteilen und 30–40 Minuten ins Tiefkühlfach stellen, bis sie fest sind.
- Schokolade schmelzen: Gehackte Schokolade und Kokosöl in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Topf mit leicht siedendem Wasser (Bain-marie) unter Rühren schmelzen. Das Wasser darf die Schüssel nicht berühren und kein Dampf in die Schokolade gelangen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen, bis die Schokolade dickflüssig aber noch gut gießbar ist.
- Eier überziehen: Mit zwei Gabeln jeweils ein gefrorenes Füllungs-Ei in die Schokolade tauchen, mehrmals wenden, bis es vollständig bedeckt ist. Überschüssige Schokolade abtropfen lassen und das überzogene Ei zurück auf das Backpapier setzen.
- Dekorieren: Sofort – bevor die Schokolade fest wird – nach Belieben mit Meersalzflocken, gehackten Pistazien oder einem zweiten dünnen Streifen weißer veganer Schokolade verzieren.
- Fest werden lassen: Tablett für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, bis die Schoko-Hülle vollständig ausgehärtet ist. Vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen.