Vegane Petersilienwurzelsuppe
Petersilienwurzel schmeckt würziger und erdiger als ihre Verwandte Pastinake - in dieser cremigen Suppe mit Lauch und Kartoffel kommt genau das zur Geltung.
Lauch und Kartoffel machen die Suppe samtig, ohne die Petersilienwurzel zu übertönen
Der Trick für die richtige Balance: Lauch und Zwiebel zuerst weich dünsten, bevor die Petersilienwurzel dazukommt. So entsteht eine milde, süßliche Basis, vor der sich die würzige Note der Wurzel klar abhebt. Die Kartoffel sorgt zusätzlich für Bindung, ganz ohne Mehl oder Stärke.
200 ml Hafercreme machen die Suppe am Ende samtig-cremig - eine leichte, sojafreie Alternative zu klassischer Sahne. Ein Spritzer Zitronensaft und etwas Muskatnuss runden den erdigen Geschmack ab.
Tipps für die perfekte Konsistenz
- Kleine, feste Petersilienwurzeln sind milder als große - bei großen Exemplaren lohnt es sich, den holzigen Kern herauszuschneiden.
- Für eine besonders feine Textur die Suppe nach dem Pürieren durch ein Sieb streichen.
- Das feine Grün der Petersilienwurzel nicht wegwerfen - klein gehackt ist es die perfekte Garnitur.
Variationen
- Mit gerösteten Kürbiskernen und einem Klecks Kürbiskernöl servieren für zusätzlichen Crunch.
- Mit 100 g roten Linsen mitkochen für eine sättigendere, proteinreichere Version.
- Wer es rustikaler mag, lässt einen Teil des Gemüses ungepüriert und löffelt die Suppe stückig.
Dazu passt selbstgebackenes Brot oder als Vorspeise vor einem herzhaften Hauptgericht wie Veganer Herbsteintopf.
Rezept
Zutaten
- 500 g Petersilienwurzel
- 250 g mehlig kochende Kartoffeln
- 1 Stange Lauch
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Rapsöl
- 1 l Gemüsebrühe
- 2 Zweige frischer Thymian (oder 1 TL getrocknet)
- 1 Lorbeerblatt
- 200 ml Hafercreme
- Etwas frisch geriebene Muskatnuss
- Saft von 1/2 Zitrone
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: glatte Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Petersilienwurzel und Kartoffeln schälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Lauch waschen, längs halbieren und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
- Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel darin 3 Minuten glasig dünsten. Lauch und Knoblauch dazugeben und weitere 3-4 Minuten mitdünsten, bis alles weich ist.
- Petersilienwurzel und Kartoffeln dazugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen, Thymian und Lorbeerblatt zufügen. Aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist.
- Lorbeerblatt und Thymianzweige entfernen, Hafercreme einrühren und die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, bis eine samtige Konsistenz entsteht.
- Mit Muskatnuss, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie servieren.
Häufige Fragen
- Kann ich Petersilienwurzel durch Pastinaken ersetzen?
- Ja, beide Wurzelgemüse haben eine ähnlich süßlich-erdige Note und lassen sich 1:1 austauschen. Petersilienwurzel schmeckt dabei etwas würziger und weniger süß als Pastinaken.
- Womit kann ich die Hafercreme ersetzen?
- Cashewsahne oder Sojacuisine funktionieren genauso gut. Wer es leichter mag, nimmt ungesüßte Hafermilch mit einem Schuss neutralem Öl für die Cremigkeit.
- Ist das Grün der Petersilienwurzel essbar?
- Ja, das feingefiederte Grün schmeckt ähnlich wie glatte Petersilie und eignet sich klein gehackt hervorragend als Garnitur für genau diese Suppe.
- Wie lange hält sich die Suppe im Kühlschrank?
- In einem verschlossenen Behälter bleibt sie 3-4 Tage frisch. Vor dem Servieren einmal aufkochen und bei Bedarf mit etwas Gemüsebrühe verdünnen.
- Kann ich die Suppe einfrieren?
- Ja, ohne die Hafercreme lässt sie sich bis zu 3 Monate einfrieren. Am besten die Sahne erst nach dem Auftauen und erneuten Aufwärmen einrühren, damit die Konsistenz samtig bleibt.