Veganer Herbsteintopf

Ein Topf, viel Wurzelgemüse und 45 Minuten Zeit - so wird aus Karotten, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln ein wärmender Herbsteintopf mit Kichererbsen.

Wurzelgemüse gart gleichmäßig in gleich großen Würfeln

Schneide Karotten, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln in etwa 1,5 cm große Würfel - so werden alle Stücke in derselben Zeit gar. Nach 20 Minuten Köcheln mit Deckel ist das Gemüse fast weich, die Kichererbsen kommen erst danach dazu, damit sie nicht zerfallen.

Tomatenmark und Gewürze bringen die Tiefe

Tomatenmark kurz mitrösten, bevor die Flüssigkeit dazukommt - das nimmt die Säure und bringt Röstaromen in den Sud. Paprikapulver, Kreuzkümmel und Thymian werden ebenfalls kurz mitgeröstet, bevor Tomaten und Brühe aufgegossen werden. Zwei Lorbeerblätter ziehen während der gesamten Kochzeit mit und werden am Ende wieder entfernt.

Varianten für mehr Fülle

Statt Petersilienwurzel funktioniert auch Pastinake oder eine kleine Steckrübe. Wer es sämiger mag, rührt zum Schluss 100 g rote Linsen unter und lässt sie 10 Minuten mitköcheln. Dazu passt ein knuspriges Stück Brot oder eine Portion Vollkornreis.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Karotten
  • 1 Petersilienwurzel (ersatzweise Pastinake)
  • 2 Stangen Sellerie
  • 3 mittelgroße Kartoffeln (ca. 400 g)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g, abgetropft)
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • Frische Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Karotten, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln schälen und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel darin 3-4 Minuten glasig dünsten, Knoblauch 1 Minute mitdünsten.
  3. Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten. Paprikapulver, Kreuzkümmel und Thymian zugeben und kurz anrösten, bis es duftet.
  4. Karotten, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln zugeben. Mit gehackten Tomaten und Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblätter dazugeben und aufkochen.
  5. Deckel auflegen, Hitze reduzieren und 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse fast weich ist.
  6. Kichererbsen unterrühren und ohne Deckel weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist und der Eintopf leicht eingedickt ist.
  7. Lorbeerblätter entfernen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie garniert servieren.

Häufige Fragen

Welches Wurzelgemüse passt noch in den Eintopf?
Pastinake, Steckrübe, Rote Bete oder Topinambur ergänzen sich gut mit den Zutaten aus dem Grundrezept. Schneide sie in ähnlich große Würfel wie die Karotten, damit alles gleichzeitig gar wird.
Kann ich den Herbsteintopf einfrieren?
Ja, der Eintopf lässt sich bis zu 3 Monate einfrieren. Kartoffeln werden beim Auftauen etwas mehliger, das beeinträchtigt den Geschmack aber kaum. Am besten in Portionen einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Wie mache ich den Eintopf proteinreicher?
Rühre am Ende zusätzlich 100 g rote Linsen mit ein und lasse sie 10 Minuten mitköcheln, bis sie zerfallen. Das macht den Eintopf gleichzeitig sämiger und liefert zusätzliches pflanzliches Eiweiß.
Wie lange hält sich der Eintopf im Kühlschrank?
Abgedeckt in einem luftdichten Behälter hält er sich 3-4 Tage. Beim Aufwärmen im Topf gegebenenfalls etwas Gemüsebrühe nachgießen, da er über Nacht nachdickt.