Vegane Pastinakensuppe
Pastinaken schmecken süßlich-nussig und werden im Ofen geröstet noch intensiver - genau das macht diese cremige Suppe zu einem unterschätzten Herbstklassiker.
Rösten bringt die Süße der Pastinaken erst richtig zur Geltung
Der Trick für vollen Geschmack: Die Pastinaken vor dem Kochen 20 Minuten rösten, statt sie direkt in der Brühe zu garen. Durch die trockene Hitze karamellisieren die Ränder leicht, und die natürliche Süße des Wurzelgemüses kommt viel stärker durch als beim reinen Köcheln.
Apfel, Ingwer und ein mildes Curry ergänzen die erdige Süße der Pastinaken, ohne sie zu übertönen. 200 ml Kokosmilch sorgen für die samtige Cremigkeit - eine leichtere Alternative zur klassischen Sahne, die dieser Suppe trotzdem satte Fülle gibt.
Tipps für die perfekte Konsistenz
- Kleine, feste Pastinaken sind milder im Geschmack als große - die haben oft einen holzigen Kern.
- Wer es schärfer mag, verdoppelt den Ingwer oder gibt eine Prise Chiliflocken dazu.
- Für eine besonders feine Textur die Suppe nach dem Pürieren durch ein Sieb streichen.
Variationen
- Mit Linsen: 100 g rote Linsen mitkochen für eine sättigendere, proteinreichere Version.
- Mit Kastanien: 100 g gekochte Maroni mitpürieren für eine winterliche Note.
- Ohne Curry: wer es klassischer mag, lässt Curry weg und würzt stattdessen mit Muskatnuss.
Dazu passt knuspriges selbstgebackenes Brot oder als Vorspeise vor einem herzhaften Hauptgericht wie Veganer Hackbraten.
Rezept
Zutaten
- 800 g Pastinaken
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 säuerlicher Apfel (z.B. Boskoop)
- 2 cm frischer Ingwer, gerieben
- 1 TL mildes Currypulver
- 3 EL Olivenöl
- 1 l Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch (aus der Dose)
- Saft von 1/2 Zitrone
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: geröstete Kürbiskerne zum Garnieren
Zubereitung
- Backofen auf 200°C vorheizen. Pastinaken schälen und in 2 cm große Stücke schneiden, mit 1 EL Olivenöl und etwas Salz vermengen und 20 Minuten rösten, bis sie an den Rändern braun sind.
- Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken, Apfel schälen und würfeln. In einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebel darin 3-4 Minuten glasig dünsten, dann Knoblauch, Ingwer und Currypulver eine Minute mitrösten.
- Apfelwürfel und geröstete Pastinaken dazugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen und 15 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist.
- Kokosmilch einrühren und die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, bis eine samtige Konsistenz entsteht. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit gerösteten Kürbiskernen servieren.
Häufige Fragen
- Kann ich die Pastinaken durch Petersilienwurzel ersetzen?
- Ja, Petersilienwurzel hat einen ähnlich erdig-süßen Geschmack und lässt sich 1:1 austauschen. Die Röstzeit bleibt gleich, da beide Wurzelgemüse eine vergleichbare Größe und Konsistenz haben.
- Womit kann ich die Kokosmilch ersetzen?
- Hafersahne oder Cashewsahne funktionieren genauso gut und machen die Suppe etwas neutraler im Geschmack. Wer es leichter mag, verwendet ungesüßte Hafermilch mit einem Schuss Öl für die Cremigkeit.
- Wie lange hält sich die Pastinakensuppe im Kühlschrank?
- In einem verschlossenen Behälter bleibt sie 3-4 Tage frisch. Vor dem Servieren einmal aufkochen und bei Bedarf mit etwas Gemüsebrühe verdünnen, falls sie eingedickt ist.
- Kann ich die Suppe einfrieren?
- Ja, die Suppe lässt sich bis zu 3 Monate einfrieren. Am besten portionsweise in luftdichten Behältern einfrieren und langsam im Kühlschrank auftauen, bevor sie erwärmt wird.