Vegane Marillen Muffins
Vegane Marillen Muffins sind die schnellste Art, reife Marillen zu verarbeiten, bevor sie zu weich werden. 12 Stück in 37 Minuten, komplett ohne Ei.
Der Teig wird nur untergerührt
Muffinteig verträgt kein langes Rühren. Sobald das Mehl verschwunden ist, hörst du auf - ein paar Klümpchen sind richtig so.
Wer glatt rührt, aktiviert das Klebereiweiß und bekommt zähe, gummiartige Muffins statt lockerer Krume.
Marillen vorher in Mehl wenden
Der häufigste Fehler bei Fruchtmuffins: alle Stücke liegen am Boden. Ein Esslöffel Mehl auf den Fruchtwürfeln verhindert das zuverlässig.
Schneide die Marillen dafür nicht zu klein. Würfel von etwa 1 cm bleiben saftig und zerfallen beim Backen nicht.
Varianten
- 1 TL Kardamom im Mehl - passt hervorragend zu Marille
- 50 g gehackte Pistazien statt Mandelblättchen
- 2 EL Mohn untergehoben, für die österreichische Variante
- Streusel statt Mandeln, wenn es üppiger sein darf
Mehr Marille gefällig? Dann probier den veganen Marillenblechkuchen oder den veganen Marillen-Streuselkuchen.
Rezept
Zutaten
- 300 g reife Marillen (ca. 6 Stück)
- 280 g Weizenmehl (Type 700)
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Salz
- 150 g Rohrzucker
- 220 ml Hafermilch
- 1 EL Apfelessig
- 80 ml neutrales Pflanzenöl
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 EL Weizenmehl zum Wenden der Marillen
- 3 EL Mandelblättchen
- 1 EL Hagelzucker
Zubereitung
- Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen.
- Hafermilch und Apfelessig verrühren und 5 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht stockt.
- Marillen entkernen, in etwa 1 cm große Würfel schneiden und mit 1 EL Mehl vermengen, damit sie im Teig nicht absinken.
- Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
- Zucker, Öl und Vanilleextrakt unter die angedickte Hafermilch rühren, zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.
- Marillenwürfel mit einem Löffel unterheben, dabei möglichst wenig rühren.
- Teig auf die Förmchen verteilen, mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.
- 20 bis 22 Minuten backen, bis ein Zahnstocher sauber herauskommt. 5 Minuten im Blech ruhen lassen, dann auf einem Gitter auskühlen.
Häufige Fragen
- Warum sinken die Marillenstücke nach unten?
- Weil sie schwerer sind als der Teig. Wende die Würfel vor dem Unterheben in einem Esslöffel Mehl - die dünne Mehlschicht gibt dem Teig Halt an der Frucht und die Stücke bleiben verteilt.
- Kann ich tiefgekühlte Marillen nehmen?
- Ja, aber nicht auftauen. Gefrorene Würfel direkt in Mehl wenden und unterheben, sonst färbt der austretende Saft den Teig. Die Backzeit verlängert sich um etwa 3 Minuten.
- Wie lange bleiben die Muffins saftig?
- In einer gut schließenden Dose bei Raumtemperatur 3 Tage. Im Kühlschrank werden sie trocken. Eingefroren halten sie 3 Monate und tauen bei Raumtemperatur in etwa einer Stunde auf.
- Womit kann ich den Zucker reduzieren?
- Bei vollreifen Marillen kannst du auf 120 g heruntergehen, ohne dass der Teig leidet. Weniger als 100 g verändert die Struktur, weil Zucker hier auch Feuchtigkeit bindet.