Vegane Laugenbrezeln

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Frisch gebackene Laugenbrezeln - aussen knusprig, innen weich, mit dem typischen malzigen Geschmack. Diese vegane Version gelingt garantiert und schmeckt wie vom Bäcker. Falls du dich fragst, ob Brezeln vom Bäcker eigentlich vegan sind - hier bist du auf der sicheren Seite!

Wie gelingen vegane Laugenbrezeln perfekt?

Die richtige Teigkonsistenz

Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Ist er zu feucht, etwas mehr Mehl einarbeiten. Zu trocken? Einen Esslöffel Wasser hinzufügen.

Das Natron-Bad

Das Natron-Bad ist das Geheimnis der typischen Laugenbrezel. Es macht die Oberfläche alkalisch und sorgt beim Backen für die charakteristische dunkle Farbe und den malzigen Geschmack.

Sicherheitshinweis: Natron-Wasser ist deutlich sicherer als traditionelle Lauge, erzielt aber ein sehr ähnliches Ergebnis.

Die richtige Temperatur

220°C ist ideal. Bei niedrigerer Temperatur werden die Brezeln nicht knusprig, bei höherer verbrennen sie aussen, bevor sie innen durchgebacken sind.

Welche Variationen der veganen Laugenbrezeln gibt es?

Käse-Brezeln

Vor dem Backen mit geriebenem veganen Käse bestreuen.

Sesam-Brezeln

Zusätzlich zum Salz mit Sesamsamen bestreuen.

Süsse Zimt-Brezeln

Nach dem Backen mit geschmolzener veganer Butter bestreichen und in Zimt-Zucker wälzen. Das Salz weglassen.

Brezelstangen

Den Teig zu geraden Stangen formen statt zu Brezeln - einfacher zu formen und ideal für Kinder.

Wie bewahrt man vegane Laugenbrezeln richtig auf?

Was passt zu veganen Laugenbrezeln?

Für Picknick und Jause sind die Brezeln ideal zum Mitnehmen - einfach in Backpapier einwickeln und sie bleiben ein paar Stunden frisch. Mehr Ideen für die vegane Jause findest du in unserem Jause-Guide.

Wie bekommt man vegane Laugenbrezeln extra Glanz?

Für besonders glänzende Brezeln: Bestreiche sie nach dem Natron-Bad mit etwas Sojamilch oder Hafermilch. Die Proteine und Zucker in der Pflanzenmilch sorgen durch die Maillard-Reaktion für eine schöne goldbraune Farbe. Sojamilch funktioniert dabei am besten wegen ihres höheren Proteingehalts.

Tipp: Bereite gleich die doppelte Menge zu und friere die Hälfte nach dem Formen ein - so hast du jederzeit frische vegane Snacks auf Vorrat.

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Rezept

Zubereitungszeit
30 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
2 Std
Portionen
8 Brezeln

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 7 g Trockenhefe (1 Päckchen)
  • 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 TL Salz
  • 2 EL neutrales Öl (Raps oder Sonnenblume)
  • 2 Liter Wasser (für das Natron-Bad)
  • 4 EL Natron (für das Natron-Bad)
  • Grobes Brezelsalz oder Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Hefe und Ahornsirup im lauwarmen Wasser auflösen, 5 Minuten stehen lassen. Mehl, Salz, Öl hinzufügen und 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  2. Teig in 8 Stücke teilen. Jedes Stück zu einer 50-60 cm langen Rolle ausrollen (Mitte dicker als die Enden). Zu Brezeln formen, auf Backpapier legen und 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Backofen auf 220°C vorheizen. 2 Liter Wasser mit 4 EL Natron aufkochen. Jede Brezel mit einem Schaumlöffel 30 Sekunden ins Natron-Wasser geben, herausnehmen und auf das Backblech legen.
  4. Brezeln einschneiden und mit grobem Salz bestreuen. Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten goldbraun backen. Auf einem Gitter kurz abkühlen lassen.

Häufige Fragen

Warum brauchen vegane Laugenbrezeln ein Natron-Bad?
Das Natron-Bad macht die Teigoberfläche alkalisch. Beim Backen entstehen dadurch die typische dunkle Farbe, der glänzende Look und der charakteristische malzige Geschmack. Ohne dieses Bad wäre es nur ein einfaches Hefegebäck - erst das Natron-Bad macht die Brezel zur echten Laugenbrezel.
Können vegane Laugenbrezeln eingefroren werden?
Ja - am besten nach dem Formen, aber vor dem Natron-Bad einfrieren. Die geformten Brezeln auf einem Blech vorfrieren, dann in Gefrierbeuteln lagern. Zum Backen direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Natron-Wasser geben und wie gewohnt weiterbacken. So schmecken sie wie frisch gemacht.
Welches Mehl eignet sich am besten für vegane Laugenbrezeln?
Weizenmehl Type 550 ist ideal - es enthält genug Gluten für einen elastischen, formbaren Teig mit guter Struktur. Dinkelmehl 630 funktioniert ebenfalls gut und gibt einen leicht nussigen Geschmack. Vollkornmehl macht den Teig dichter und schwerer zu formen - für Anfänger besser mit Type 550 beginnen.
Wie bewahrt man vegane Laugenbrezeln am besten auf?
Laugenbrezeln schmecken frisch am besten. Zum Aufbewahren bei Zimmertemperatur in einem Brottuch einwickeln - bis zu einem Tag haltbar. Zum Aufbacken bei 180°C für 3-5 Minuten in den Ofen geben. Für längere Lagerung am besten einfrieren und bei Bedarf direkt aufbacken.
Was kann man zu veganen Laugenbrezeln servieren?
Klassisch passen veganer Obatzda, süsser oder Dijon-Senf und veganer Frischkäse dazu. Auf Picknicks und Gartenpartys sind sie ideal als Snack pur oder mit Aufstrichen. Im Garten schmecken sie auch hervorragend als Beilage zu veganen Dips oder einfach warm aus dem Ofen.
Warum geht mein Brezel-Teig nicht auf?
Meistens liegt es an der Hefe. Das Wasser muss lauwarm sein (ca. 35-38°C) - zu heiss tötet die Hefe, zu kalt aktiviert sie nicht. Den Ahornsirup nicht vergessen: er ist Nahrung für die Hefe. Der Teig braucht ausserdem einen warmen, zugfreien Ort zum Gehen - ideal ist ein leicht vorgeheizter, dann ausgeschalteter Backofen.
Wie forme ich vegane Laugenbrezeln richtig?
Die Teigrolle sollte in der Mitte dicker und an den Enden dünn ausgezogen sein (ca. 50-60 cm lang). Dann U-Form, Enden überkreuzen, einmal verdrehen und auf den Bogen drücken. Mit etwas Übung klappt es nach der zweiten oder dritten Brezel. Tipp: Die ersten Brezeln einfach als Brezelstangen formen - die schmecken genauso gut und sind viel leichter zu machen.