Vegane Kürbis-Feta-Pasta
Hokkaido, veganer Feta und Knoblauch backen gemeinsam im Ofen und werden zu einer cremigen Sauce, ganz ohne Sahne. Die Pasta ist in unter einer Stunde fertig und braucht nur eine Form.
Kürbis-Feta-Sauce aus dem Ofen
Der Hokkaido muss nicht geschält werden, das spart 10 Minuten Arbeit. Die Würfel sollten höchstens 2 cm groß sein, damit sie in 35 Minuten gleichmäßig weich werden.
Wer es etwas fruchtiger mag, gibt einen Spritzer Zitronensaft in die Sauce. Mehr zur Ofenmethode findest du bei der veganen Feta-Pasta mit Tomaten.
Tipps und Varianten
- Eigener Feta: Der vegane Cashew-Feta lässt sich gut für dieses Gericht vorbereiten.
- Mehr Biss: Geröstete Kürbiskerne statt Haselnüsse.
- Cremiger: 2 EL Hafercuisine unter die Sauce rühren.
- Mehr Kürbis: Auch die Kürbisravioli mit Salbeibutter und die Kürbis-Carbonara sind schnell gemacht.
Rezept
Zutaten
- 600 g Hokkaido-Kürbis (Schale bleibt dran)
- 200 g veganer Feta-Block (auf Mandel-, Kokos- oder Tofubasis)
- 1 Zwiebel
- 4 Knoblauchzehen, mit Schale
- 4 EL Olivenöl
- 4 Zweige frischer Thymian
- 1 Prise Chiliflocken
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 320 g Penne, Rigatoni oder Tagliatelle
- 1 TL Zitronensaft
- 40 g Haselnüsse
Zubereitung
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Kürbis entkernen und mitsamt Schale in 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel in dünne Spalten schneiden.
- Kürbis, Zwiebel und die ungeschälten Knoblauchzehen in einer großen Auflaufform mit 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chiliflocken vermengen. Den Feta-Block in die Mitte setzen, mit dem restlichen Öl beträufeln und die Thymianzweige darauflegen.
- 35 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit die Kürbiswürfel einmal wenden. Der Kürbis soll weich sein und an den Kanten Farbe bekommen.
- Während der letzten 12 Minuten die Pasta in gesalzenem Wasser al dente kochen. Vor dem Abgießen 1 Tasse Nudelwasser abschöpfen. Haselnüsse in einer trockenen Pfanne rösten und grob hacken.
- Knoblauch aus der Schale drücken, Thymianzweige entfernen. Ein Drittel der Kürbiswürfel beiseitestellen. Den Rest mit Feta, Knoblauch und Zitronensaft zerdrücken oder kurz mit dem Stabmixer pürieren und mit 100 ml Nudelwasser zu einer cremigen Sauce verrühren.
- Pasta mit der Sauce vermengen und bei Bedarf löffelweise Nudelwasser zugeben. Mit den beiseitegestellten Kürbiswürfeln und den Haselnüssen anrichten.
Häufige Fragen
- Muss ich den Hokkaido schälen?
- Nein, die Schale wird beim Backen weich und ist essbar. Das spart Zeit und gibt der Sauce Farbe. Bei Butternuss oder Muskatkürbis solltest du die Schale entfernen, sie bleibt dort fest.
- Welcher vegane Feta eignet sich zum Backen?
- Am besten ein fester Block, der beim Backen weich wird und nicht zerläuft, etwa auf Mandel-, Kokos- oder Tofubasis. Selbstgemachter Feta funktioniert auch, wenn er schnittfest ist. Weiche Frischkäse-Varianten eignen sich eher nicht.
- Kann ich die Kürbis-Feta-Pasta vorbereiten?
- Die Sauce lässt sich bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren in einer Pfanne mit einem Schuss Wasser erwärmen und frisch gekochte Pasta untermischen. Fertig gemischte Pasta wird beim Stehen trocken.
- Wie wird die Sauce cremiger?
- Mehr Nudelwasser einrühren oder 2 EL Hafercuisine zugeben. Die Stärke im Nudelwasser bindet die Sauce. Wichtig ist, den Feta wirklich fein zu zerdrücken, bevor du die Pasta untermischst.
- Kann ich auch anderen Kürbis verwenden?
- Ja, Butternuss und Muskatkürbis passen gut, beide vorher schälen. Der Hokkaido schmeckt leicht nussig und ist am unkompliziertesten. Die Backzeit bleibt bei 2 cm großen Würfeln ungefähr gleich.