Vegane Krautsuppe
Eine herzhafte Krautsuppe vereint zart geschmortes Weißkraut mit Wurzelgemüse und weißen Bohnen zu einem sättigenden Herbstgericht. Geräucherter Tofu und Paprikapulver sorgen dabei für eine würzige Rauchnote.
Räuchertofu bringt die entscheidende Würze
Der Trick für den vollen Geschmack: geräucherter Tofu und geräuchertes Paprikapulver ziehen gemeinsam durch die Brühe und geben der Suppe eine herzhafte Tiefe, die reines Gemüse allein nicht erreicht. Die weißen Bohnen machen die Suppe zusätzlich sättigend und liefern nebenbei pflanzliches Eiweiß.
Tipps und Varianten
- Wer es milder mag, ersetzt Weißkraut durch Spitzkohl - er wird schneller weich und schmeckt leicht süßlich.
- Ein Schuss Apfelessig kurz vor dem Servieren rundet die Süße des Krauts angenehm ab.
- Für eine cremigere Konsistenz einen Teil der Suppe pürieren und wieder zurück in den Topf geben.
Dazu passt veganes Brot zum Selberbacken oder als Vorspeise vor einem Veganen Herbsteintopf.
Rezept
Zutaten
- 2 EL Rapsöl
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 2 Karotten, gewürfelt
- 2 Stangen Staudensellerie, gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 Lorbeerblatt
- 600 g Weißkraut, in feine Streifen geschnitten
- 3 mittelgroße Kartoffeln, gewürfelt
- 400 g stückige Tomaten (Dose)
- 1 l Gemüsebrühe
- 150 g geräucherter Tofu, gewürfelt
- 400 g weiße Bohnen (Dose), abgetropft
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frische Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Karotten und Staudensellerie darin bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten andünsten, bis alles leicht weich ist.
- Knoblauch, Tomatenmark, Räucherpaprika und Lorbeerblatt dazugeben und etwa 1 Minute mitrösten, bis es duftet.
- Weißkraut, Kartoffeln, stückige Tomaten, geräucherten Tofu und Gemüsebrühe zufügen, aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen, bis Kraut und Kartoffeln weich sind.
- Die weißen Bohnen unterrühren und weitere 5-8 Minuten köcheln lassen, bis alles durchgezogen ist.
- Lorbeerblatt entfernen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie servieren.
Häufige Fragen
- Welches Kraut eignet sich am besten für die Suppe?
- Klassisches Weißkraut passt am besten, da es beim Köcheln zart wird, ohne zu zerfallen. Spitzkohl funktioniert genauso gut und bringt eine etwas mildere, süßlichere Note mit.
- Kann ich den geräucherten Tofu weglassen?
- Ja, dann sorgt allein das geräucherte Paprikapulver für die rauchige Tiefe. Wer mehr Protein möchte, ersetzt den Tofu durch eine zweite Dose weiße Bohnen.
- Wie lange ist die Krautsuppe im Kühlschrank haltbar?
- In einem verschlossenen Behälter bleibt sie 3-4 Tage frisch. Der Geschmack wird am zweiten Tag sogar intensiver, da das Kraut die Brühe weiter durchzieht.
- Kann ich die Suppe einfrieren?
- Ja, die Krautsuppe lässt sich bis zu 3 Monate gut einfrieren. Am besten portionsweise einfrieren und vor dem Servieren langsam auf dem Herd aufwärmen.