Vegane Karamellbonbons selber machen

Diese Karamellbonbons sind weich, buttrig und zergehen langsam am Gaumen. Mit Zuckerthermometer gelingen sie sicher und lassen sich als kleines Geschenk einwickeln.

Gelingtipps für weiche Karamellbonbons

Mehr zum Thema findest du in unserem Beitrag Ist Karamell vegan? und bei den veganen Pralinen zum Selbermachen. Wenn du Karamell im Handel kaufst, hilft dir Sind Bonbons vegan? beim Blick auf die Zutatenliste.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
3 Std 40 Min
Portionen
ca. 40 Bonbons

Zutaten

  • 200ml Pflanzensahne zum Kochen (Soja oder Hafer, mind. 15 % Fett)
  • 200g Rohrzucker
  • 50ml Ahornsirup
  • 40g Kokosöl, geschmacksneutral
  • 40g vegane Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL feines Meersalz
  • Backpapier zum Auslegen und zum Einwickeln

Zubereitung

  1. Eine Form von etwa 15 x 15 cm mit Backpapier auslegen. Den Rand dabei leicht überstehen lassen, damit sich der Block später herausheben lässt.
  2. Pflanzensahne, Zucker, Ahornsirup, Kokosöl und Salz in einem hohen Topf mit dickem Boden verrühren. Bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  3. Das Zuckerthermometer einhängen und die Masse bei mittlerer Hitze sprudelnd kochen, dabei regelmäßig mit einem Silikonspatel über den Boden rühren. Sie färbt sich langsam goldbraun und wird dicker.
  4. Bei 116 bis 118 °C (nach ca. 15 bis 20 Minuten) vom Herd nehmen. Bei 116 °C werden die Bonbons weich, bei 118 °C etwas fester.
  5. Vegane Butter und Vanille einrühren, bis alles glatt ist. Die Masse sofort in die Form gießen und nicht auskratzen, der Topfrand kann körnig sein.
  6. Mindestens 3 Stunden bei Zimmertemperatur auskühlen lassen, dann kurz in den Kühlschrank stellen, bis der Block fest, aber noch biegsam ist.
  7. Den Block herausheben und mit einem leicht geölten, scharfen Messer in etwa 2 x 2 cm große Stücke schneiden. Jedes Stück in ein Quadrat Backpapier einwickeln und die Enden eindrehen.

Häufige Fragen

Warum werden meine Karamellbonbons zu hart oder zu weich?
Das entscheidet die Endtemperatur. Bei 116 °C werden die Bonbons weich und zart, bei 118 °C kaubar-fest, ab 122 °C werden sie hart wie Toffee. Ein Zuckerthermometer ist deshalb wichtiger als die Kochzeit, die je nach Herd schwankt.
Kann ich Kokosmilch statt Pflanzensahne nehmen?
Ja, am besten fette Kokosmilch aus der Dose oder Kokoscreme im gleichen Verhältnis. Die Bonbons schmecken dann nach Kokos. Fettarme Pflanzenmilch eignet sich nicht, weil die Masse nicht cremig bindet und leichter körnig wird.
Wie lange halten sich vegane Karamellbonbons?
Einzeln eingewickelt halten sie sich kühl und trocken etwa zwei Wochen. Ab Zimmertemperatur über 22 °C werden sie weich und kleben, dann besser im Kühlschrank lagern.
Wie bekomme ich keine Zuckerkristalle in den Karamell?
Rühre nur, bis sich der Zucker gelöst hat, und kratze keine Reste vom Topfrand in die Masse. Ahornsirup im Rezept hilft zusätzlich gegen Kristalle. Wenn doch welche am Rand entstehen, wische ihn mit einem feuchten Pinsel ab.
Kann ich die Karamellbonbons mit Meersalz oder Nüssen abwandeln?
Ja. Für Salzkaramell streust du vor dem Auskühlen eine Prise Flockensalz auf die Oberfläche. Für Nuss-Karamell rührst du zusammen mit der Butter 50 g grob gehackte, geröstete Mandeln unter.