Vegane Erbsen-Pasta

Zuletzt aktualisiert:

Im Juni haben frische Erbsen in Österreich Hochsaison - auf Wochenmärkten und beim Direktvermarkter gibt es sie in der Schote, bei Billa, Spar und Hofer TK-Erbsen das ganze Jahr. Diese vegane Erbsen-Pasta ist in 25 Minuten fertig: leicht, grün und cremig ohne Sahne.

Blenden und Pastakochwasser sind die zwei entscheidenden Schritte

Zwei Drittel der gegarten Erbsen kommen in den Mixer - zusammen mit Hafermilch, Hefeflocken, Zitronensaft und Minze. Das ergibt eine samtige Sauce ohne Sahne oder Käse. Das aufgefangene Pastakochwasser mit seiner gelösten Stärke bindet die Sauce und macht sie cremig - daher unbedingt vor dem Abgießen abschöpfen.

Die verbleibenden ganzen Erbsen kommen zurück in die Pfanne. So entsteht Textur: cremige Sauce plus ganzer Erbsen-Biss. Frische Minze und Zitronenabrieb beim Garnieren sind das Herzstück - sie machen das Gericht hell und lebendig.

Für eine noch reichhaltigere Sauce: 30 g eingeweichte Cashewkerne direkt beim Blenden dazugeben. Cashewkerne gibt es bei Billa, Spar und Hofer in der Nussabteilung.

Welche Variationen der veganen Erbsen-Pasta sind möglich?

Proteinreicher wird die Pasta mit knusprig gebratenen Kichererbsen aus dem Ofen oder gewürfeltem Räuchertofu. Wer glutenfrei kocht, ersetzt Pasta durch Quinoa - das passt geschmacklich gut zur Minz-Erbsen-Sauce.

Als leichte Beilage zur veganen Gartenparty funktioniert die Pasta auch zimmerwarm serviert. Weitere Pasta-Inspirationen bietet der vegane Pastasaucen-Guide. Für den Grillabend passen die veganen Grillbeilagen als Ergänzung.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
25 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 400 g Fusilli oder Penne
  • 500 g Erbsen (frisch oder TK)
  • 200 ml Hafermilch (ungesüßt)
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone (Abrieb und Saft)
  • 1 Bund frische Minze (ca. 20 g Blätter)
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Cashewkerne
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 150 ml Pastakochwasser (aufgefangen)

Zubereitung

  1. Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest kochen. Vor dem Abgießen ca. 150 ml Kochwasser abschöpfen und beiseitestellen.
  2. Cashewkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten goldbraun rösten, herausnehmen und beiseitestellen.
  3. Knoblauch fein hacken. Olivenöl in derselben Pfanne erhitzen, Knoblauch 1 Minute anschwitzen bis er duftet.
  4. Erbsen in die Pfanne geben und 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis sie weich aber noch leuchtend grün sind.
  5. Ca. 300 g der Erbsen (knapp 2/3) mit Hafermilch, Hefeflocken, Zitronensaft, der Hälfte der Minzeblätter und etwas Salz in einem Standmixer oder mit dem Stabmixer fein pürieren, bis eine cremige Sauce entsteht.
  6. Sauce zurück in die Pfanne geben, restliche ganze Erbsen unterrühren. Mit Pastakochwasser auf die gewünschte Konsistenz verdünnen.
  7. Abgetropfte Pasta zur Sauce geben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Auf Tellern anrichten, mit Zitronenabrieb, restlichen Minzeblättern und gerösteten Cashewkernen garnieren. Sofort servieren.

Häufige Fragen

Kann ich gefrorene Erbsen für die vegane Erbsen-Pasta verwenden?
Ja, gefrorene Erbsen funktionieren genauso gut wie frische und sind das ganze Jahr verfügbar. Einfach direkt aus dem Tiefkühlbeutel in die Pfanne geben - kein Auftauen nötig. Frische Erbsen haben von Mai bis Juli Saison und schmecken besonders süß und aromatisch.
Wie wird die Erbsen-Sauce besonders cremig ohne Sahne?
Der Trick liegt im Blenden: Die Hälfte der Erbsen wird mit Hafermilch, Hefeflocken und etwas Pastakochwasser fein püriert. Die Stärke im Kochwasser bindet die Sauce zusätzlich. Wer es noch samtiger mag, fügt einen Esslöffel Cashew-Mus oder 30 g eingeweichte Cashewkerne zum Mixvorgang hinzu.
Wann haben Erbsen Saison in Österreich?
Frische Erbsen (Schalerbsen) haben in Österreich von Mai bis Juli Saison, mit dem Höhepunkt im Juni. Auf Wochenmärkten und beim Bauern sind sie dann in der Schote erhältlich. Tiefkühlerbsen sind eine praktische Alternative, die ernährungsmäßig kaum Unterschied macht - sie werden direkt nach der Ernte blanchiert und eingefroren.