Vegane Spinatspätzle: Grün und köstlich
Spätzle ohne Ei? Ja, das geht - und wie! Diese leuchtend grünen Spinatspätzle sind fluffig, würzig und stehen dem Original in nichts nach. Das Geheimnis: Sprudelwasser für Fluffigkeit und optional Kala Namak für den typischen Ei-Geschmack.
Warum dieser Teig funktioniert
Traditionelle Spätzle brauchen Eier für Bindung und Farbe. Bei unserer veganen Version übernehmen andere Zutaten diese Aufgaben:
- Spinat: Sorgt für die leuchtend grüne Farbe und extra Nährstoffe
- Sprudelwasser: Die Kohlensäure macht den Teig locker und fluffig
- Hafermilch: Bringt Cremigkeit und hilft bei der Bindung
- Kala Namak: Optionales Schwarzsalz für dezenten Ei-Geschmack
Drei klassische Servierarten
1. Pur mit Röstzwiebeln
Die einfachste Variante: Frische Spätzle mit zerlassener veganer Butter übergießen und mit knusprigen Röstzwiebeln toppen.
2. Als Käsespätzle
In einer Auflaufform abwechselnd Spätzle und geriebenen veganen Käse (z.B. Simply V, Violife) schichten. Im Ofen bei 180°C überbacken, bis der Käse schmilzt. Mit gerösteten Zwiebeln servieren.
3. Mit Pilzsauce
Champignons und Kräuterseitlinge in veganer Butter anbraten, mit Hafersahne ablöschen, mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian würzen. Über die Spätzle gießen.
Tipps für perfekte Spätzle
Das richtige Equipment:
- Spätzlehobel (am einfachsten)
- Spätzlepresse
- Oder: Brett und Messer (traditionell)
Die richtige Konsistenz:
Der Teig sollte zäh und klebrig sein - das ist normal! Er fließt langsam vom Löffel. Wenn er zu fest ist, kannst du ihn nicht gut schaben.
Die richtige Wassertemperatur:
Leicht siedend, nicht sprudelnd. Bei zu starker Hitze fallen die Spätzle auseinander.