Veganer gedünsteter Rosenkohl
Kohlsprossen, Sprossenkohl oder Rosenkohl - egal wie du ihn nennst, dieses Wintergemüse hat es in sich! Gedämpft entfaltet er sein mild-nussiges Aroma und bleibt dabei knackig und voller Nährstoffe.
Warum Rosenkohl so gesund ist
Rosenkohl ist ein echtes Nährstoffwunder und besonders im Winter wertvoll:
- Vitamin C - enthält doppelt so viel wie die gleiche Menge Orangen
- Vitamin K - wichtig für Knochengesundheit
- Vitamin A und B-Vitamine - für starke Abwehrkräfte
- Pflanzeneiweiß - mehr als die meisten anderen Kohlsorten
- Mineralstoffe - Eisen, Magnesium, Kalium und Calcium
100 g Rosenkohl liefern nur etwa 36 Kalorien, aber dafür 4 g Ballaststoffe, die lange sättigen und die Verdauung unterstützen.
Tipps für perfekten Rosenkohl
Die richtige Größe: Wähle möglichst gleich große Röschen, damit sie gleichmäßig garen. Kleinere Röschen sind oft zarter und milder im Geschmack.
Nicht zu lange garen: Überkochter Rosenkohl wird matschig und entwickelt den typischen "Kohldunst". 12-15 Minuten Dämpfen reichen völlig aus.
Erst nach dem Garen würzen: Das Salz erst zum Schluss hinzufügen, damit der Rosenkohl schön grün bleibt.
Mehr leckere vegane Wintergerichte findest du bei unserem Grünkohl-Rezept oder beim herzhaften Linseneintopf.
Rezept
Zutaten
- 400 g Rosenkohl (ca. 16-20 Röschen)
- 1 TL Salz
- 1 EL vegane Butter oder Olivenöl (optional)
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Eine Prise Muskatnuss (optional)
Zubereitung
- Rosenkohl gründlich waschen, äußere welke Blätter entfernen und den Strunk kreuzweise einritzen - so gart er gleichmäßiger.
- Einen Topf mit Dämpfeinsatz aufsetzen und das Wasser zum Kochen bringen.
- Den Rosenkohl in den Dämpfeinsatz geben und bei geschlossenem Deckel 12-15 Minuten dämpfen, bis er mit einer Gabel leicht durchstochen werden kann.
- Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben einer Prise Muskatnuss würzen.
- Optional mit einem Klecks veganer Butter servieren - am besten mit veganem Sauerrahm genießen!