Vegane Ofenkartoffeln mal anders

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Vegane Ofenkartoffeln kennt jeder - aber so hast du sie noch nicht gemacht! Der Trick steckt in der Panade: Die halbierten Kartoffeln werden mit der Schnittfläche erst in Olivenöl, dann in Mohn oder Sesam getaucht. Das ergibt beim Backen eine herrlich nussige, goldene Kruste, die jede normale Ofenkartoffel übertrifft.

Die bunte Mischung aus violetten und gelben Sorten macht das Gericht zu einem echten Hingucker - und der cremige Kräuterdip aus veganem Sauerrahm rundet alles ab. In nur 45 Minuten auf dem Tisch, mit wenigen Zutaten und minimalem Aufwand.

Tipps für die besten Ergebnisse

Kartoffelsorte: Festkochende Sorten wie Kipfler oder Dipper werden besonders knusprig. Violette und gelbe gemischt geben tolles Farbenspiel und abwechslungsreichen Geschmack.

Gleichmäßige Größe: Alle Hälften gleich groß schneiden - dann garen sie zur selben Zeit durch.

Dip selbst machen: Wer keinen fertigen veganen Sauerrahm findet, kann mit selbstgemachter veganer Cashew-Sauerrahm arbeiten - schmeckt noch besser! Frischer Schnittlauch, Kresse oder Petersilie machen ihn besonders aromatisch.

Würzvariationen: Ein Teelöffel Paprikagewürz oder Curry im Olivenöl gibt eine tolle würzige Note. Auch Knoblauchpulver passt hervorragend.

Für noch mehr Kartoffelideen empfehlen wir die klassischen veganen Bratkartoffeln aus dem Ofen, die knusprigen Kartoffelpuffer oder das herzhafte vegane Kartoffelgratin für besondere Anlässe.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
35 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
1 Blech

Zutaten

  • 3/4 kg Kartoffeln, am besten festkochende, biologische violette und gelbe Kartoffeln gemischt
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Mohn, Sesam
  • Salz
  • veganer Sauerrahm bzw. saure Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • frische, gehackte Kräuter nach Belieben
  • Salz, Pfeffer
  • Optional: Paprikagewürz oder Curry

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln gut waschen. Wenn sie noch erdig sind, dann mit der Gemüsebürste abschrubben, halbieren.
  2. Eine Schüssel mit dem Olivenöl und Salz und zwei weitere Schüsseln jeweils mit Mohn und Sesam vorbereiten. Nun die halbierten Kartoffeln mit der Schnittfläche ins Olivenöl und danach entweder in Sesam oder Mohn tauchen.
  3. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech setzen und bei 180°C für ca. 35 min bis die Kartoffeln goldbraun und durch sind, ins Rohr schieben.
  4. Derweil schon alle Zutaten für den Dip mischen und bis zum Essen im Kühlschrank durchziehen lassen.
  5. Mahlzeit!

Häufige Fragen

Welche Kartoffelsorte passt am besten zu diesem Rezept?
Festkochende Sorten wie Kipfler oder Dipper werden im Ofen besonders knusprig, weil sie beim Backen ihre Form behalten. Eine Mischung aus violetten und gelben Kartoffeln sieht auf dem Teller am schönsten aus, funktioniert geschmacklich aber genauso gut mit einer einzigen Sorte.
Kann ich die Ofenkartoffeln vorbereiten?
Ja, die Kartoffeln lassen sich halbieren und in Öl sowie Mohn oder Sesam wenden, bevor sie einige Stunden abgedeckt im Kühlschrank warten. Der Kräuterdip zieht ohnehin am besten durch, wenn er schon vorher angerührt wird und kurz vor dem Servieren nur noch abgeschmeckt werden muss.
Wie bewahre ich Reste auf?
Abgekühlte Ofenkartoffeln halten luftdicht verschlossen im Kühlschrank etwa 2-3 Tage. Am besten schmecken sie wieder aufgebacken im Ofen oder in der Pfanne, damit die Kruste erneut knusprig wird - in der Mikrowelle werden sie eher weich.
Welche Alternativen gibt es zu Mohn und Sesam?
Grob gehackte Walnüsse, geröstete Kürbiskerne oder eine Mischung aus Paniermehl und Kräutern ergeben ebenfalls eine knusprige Kruste. Wer es würziger mag, mischt Knoblauchpulver oder geräuchertes Paprikapulver unter das Olivenöl, bevor die Kartoffeln darin gewendet werden.