Veganes Lebkuchen-Tiramisu: Würziges Winterdessert

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Wenn nach den Feiertagen noch Lebkuchen übrig sind, ist dieses vegane Tiramisu die perfekte Lösung! Statt die würzigen Weihnachtskekse wegzuwerfen, werden sie hier zu einem cremig-fruchtigen Schichtdessert verwandelt, das mindestens genauso gut schmeckt wie das italienische Original.

Das Geheimnis liegt in der Kombination: Die würzigen Lebkuchen-Aromen von Zimt, Nelken und Kardamom harmonieren perfekt mit der seidigen Kokossahne und den fruchtigen Pfirsichen. Durch das Durchziehen im Kühlschrank werden selbst trockene Kekse wieder wunderbar weich und saftig.

Tipps für das perfekte Lebkuchen-Tiramisu

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Gesamtzeit
2 Std 15 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 300 g vegane Lebkuchen oder Pfeffernüsse
  • 1 Dose Pfirsiche (ca. 480 g, mit Saft)
  • 400 ml Kokosmilch (vollfett, über Nacht gekühlt)
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Zimt für die Garnitur
  • Optional: 1 EL Rum oder Amaretto

Zubereitung

  1. Die über Nacht gekühlte Kokosmilch öffnen, den festen Teil abschöpfen und mit Puderzucker und Vanille steif schlagen. Die Kokossahne in den Kühlschrank stellen.
  2. Die Pfirsiche abgießen und den Saft in einer Schüssel auffangen. Optional 1 EL Rum oder Amaretto zum Saft geben. Die Pfirsiche in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Lebkuchen grob zerbröseln. Jeweils eine Schicht Lebkuchen in Dessertgläser geben, mit 2 EL Pfirsichsaft beträufeln, eine Schicht Pfirsichstücke und einen großzügigen Klecks Kokossahne darauf verteilen.
  4. Die Schichten wiederholen, bis die Gläser voll sind. Mit Kokossahne abschließen und je einen kleinen Lebkuchen zur Garnitur aufsetzen.
  5. Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit einer Prise Zimt bestäuben.

Häufige Fragen

Wie macht man veganes Lebkuchen-Tiramisu?
Du schlägst die feste Schicht aus über Nacht gekühlter Kokosmilch mit Puderzucker und Vanille steif. Dann schichtest du zerbröselte Lebkuchen, mit Pfirsichsaft beträufelt, abwechselnd mit Pfirsichwürfeln und Kokossahne in Dessertgläser. Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen und vor dem Servieren mit Zimt bestäuben.
Welche Lebkuchen eignen sich am besten?
Weiche Elisenlebkuchen funktionieren genauso gut wie knusprige Pfeffernüsse. Auch Spekulatius eignet sich hervorragend als Alternative. Wichtig ist nur, dass die Kekse sich gut zerbröseln lassen, damit sie den Pfirsichsaft aufnehmen und schön weich werden.
Kann ich andere Früchte statt Pfirsich verwenden?
Ja, Kirschen, Aprikosen oder Mandarinen passen genauso gut. Im Winter eignen sich auch warme Bratäpfel als gemütliche Variante. Wichtig ist vor allem der Saft zum Beträufeln der Lebkuchenschichten, die Fruchtsorte selbst kannst du frei wählen.
Wie bereite ich die Kokossahne richtig vor?
Die Dose Kokosmilch muss über Nacht im Kühlschrank stehen, damit sich der feste Anteil oben absetzt. Nur diesen festen Teil abschöpfen und mit Puderzucker sowie Vanilleextrakt steif schlagen. Die übrige Flüssigkeit musst du nicht wegschütten, sie eignet sich gut für Smoothies.
Wie lange ist das Tiramisu haltbar und wie lange sollte es durchziehen?
Im Kühlschrank hält sich das Lebkuchen-Tiramisu abgedeckt etwa 2-3 Tage. Mindestens 2 Stunden Durchziehzeit sind nötig, damit die Lebkuchen weich werden - über Nacht ist aber ideal, weil sich die Gewürzaromen dann noch besser mit der Kokossahne verbinden.
Eignet sich das Rezept auch für eine größere Gästerunde?
Ja, statt einzelner Dessertgläser kannst du die Schichten auch in einer rechteckigen Auflaufform aufbauen und später in Portionen aufteilen. Das spart Zeit beim Anrichten und funktioniert genauso gut wie in Gläsern - ideal, wenn du für mehrere Gäste vorbereitest.