Gegrilltes veganes Gemüse mit Rosmarin
Mariniertes Grillgemüse mit Rosmarin und mediterranen Kräutern gehört zu den Sommerklassikern - schnell vorbereitet, aromatisch und auf dem Grill ebenso überzeugend wie im Backofen.
Zucchini, Süsskartoffel und Maiskolben sind die bewährten Klassiker im veganen Grillkorb
Für dieses Rezept kommen bewährte Grillklassiker zum Einsatz: Zucchini, Kartoffeln, Süsskartoffel, Rispentomaten, vorgegarte Maiskolben und rote Zwiebel. Die Süsskartoffel braucht etwas länger als das restliche Gemüse - deshalb in etwas dünnere Spalten schneiden. Die rote Zwiebel wird auf dem Grill angenehm süss und karamellisiert wunderbar.
Wer noch mehr Vielfalt möchte, kann auch Paprika, Aubergine, Spargel oder Champignons ergänzen - alles gelingt auf dem Grill oder im Rohr gleich gut.
Olivenöl, Kräuter der Provence und frischer Rosmarin ergeben in 15 Minuten die mediterrane Marinade
Das Herzstück dieses Rezepts ist die einfache Marinade aus Olivenöl, Kräutern der Provence und frischem Rosmarin. Diese mediterrane Kombination verleiht dem Gemüse ein intensives Aroma, das beim Grillen noch weiter intensiviert wird. Mindestens 15 Minuten sollte das Gemüse darin ziehen - wer mehr Zeit hat, kann es auch 1 bis 2 Stunden marinieren.
Im Backofen bei 200 Grad oder direkt auf dem Grill in Grillschalen gelingt das Rezept gleich gut
Das Gemüse gelingt im Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in 25 bis 30 Minuten ebenso gut wie auf dem Grill. Für den Grill empfehlen sich Grillschalen aus Edelstahl oder kleine Grillwokpfannen, damit kleinere Stücke nicht durch den Rost fallen. Zwischendurch wenden sorgt für gleichmässiges Garen und schöne Röstaromen.
Das Grillgemüse eignet sich auch als Füllung: in Fladenbrot gewickelt als Sandwich, mit selbstgemachtem veganen Grillkäse belegt oder kalt am nächsten Tag im Salat.
Vegane saure Sahne für den Dip dauerhaft bei Billa, Spar, dm und Rewe im Kühlregal
Den cremigen Dip aus veganer saurer Sahne mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer kann man unkompliziert zusammenstellen. Vegane Sauerrahm-Alternativen sind in ganz Österreich und Deutschland dauerhaft erhältlich: bei Billa, Spar, Hofer und dm in Österreich sowie bei Rewe, Edeka und Kaufland in Deutschland. Wer keinen veganen Sauerrahm findet, kann Sojajoghurt natur mit einem Spritzer Zitronensaft verwenden.
Das fertige Grillgemüse passt hervorragend zu veganen Grillspießen, Grilltofu oder veganen Grillfackeln auf einem veganen Grillteller.
Welche Variationen mit anderen Marinaden und als Sandwich-Füllung gelingen?
Für eine asiatische Variante einfach die Provence-Kräuter durch Sesamöl, Ingwer und Sojasauce ersetzen. Mit Balsamico-Essig und Pinienkernen entsteht eine italienische Antipasti-Variante. Übrig gebliebenes Grillgemüse hält sich im Kühlschrank 2 bis 3 Tage und ist ideal für Lunchboxen. Mehr Ideen für die Grillsaison finden sich bei den veganen Grillbeilagen und im veganen Grillrezepte Guide. Für einen gelungenen Sommerabend mit Freunden gibt es auf der veganen Gartenparty-Seite alle Ideen auf einen Blick.
Rezept
Zutaten
- 1 mittelgrosse Zucchini
- 6 kleine Kartoffeln
- 1 grosse Süsskartoffel
- 2 Rispentomaten
- 1 grosse rote Zwiebel
- 2 vorgegarte Maiskolben
- Saft einer halben Zitrone
- 1 EL Kräuter der Provence
- einige Rosmarin-Zweige
- 1 Becher vegane saure Sahne
- 4 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
- Das Gemüse und das Rosmarin gründlich waschen. Süsskartoffel halbieren und dann in Spalten schneiden. Kartoffeln halbieren. Die Zwiebel schälen und in grobe Spalten schneiden. Die Zucchini in Scheiben oder Spalten schneiden. Tomaten und Maiskolben ganz lassen.
- Das ganze Gemüse in einer ofenfesten Form oder einer Schüssel mit dem Olivenöl, Kräuter der Provence sowie Salz und Pfeffer mischen und ca. 15min ziehen lassen.
- Derweil das Rohr auf 200°C vor- oder den Grill anheizen. Im Rohr für 25-30min grillen, zwischendurch wenden. Für den Grill das Gemüse in Grilltassen transferieren und grillen bis es goldbraune Blasen wirft.
- Für den Dip saure Sahne mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer glatt rühren und dazu reichen.
Häufige Fragen
- Welches Gemüse eignet sich am besten für veganes Grillgemüse?
- Zucchini, Paprika, Tomaten, Mais, Süsskartoffeln und rote Zwiebeln eignen sich am besten zum Grillen - sie karamellisieren unter Hitze und entwickeln ein intensives Röstaroma. Kartoffeln am besten halbieren oder in Spalten schneiden, damit sie auch innen gar werden. Aubergine und Champignons funktionieren ebenfalls ausgezeichnet, sowohl auf dem Grill als auch im Backofen bei 200 Grad.
- Wo kaufe ich vegane saure Sahne für den Dip in Österreich und Deutschland?
- In Österreich gibt es vegane Sauerrahm-Alternativen dauerhaft bei Billa, Spar, Hofer und dm im Kühlregal. In Deutschland sind entsprechende Produkte bei Rewe, Edeka und Kaufland erhältlich. Wer keinen veganen Sauerrahm findet, kann Sojajoghurt natur mit einem Spritzer Zitronensaft verwenden - das ergibt einen ähnlich frischen Dip.
- Wie lange muss veganes Grillgemüse marinieren?
- Mindestens 15 Minuten sollte das Gemüse in der Marinade aus Olivenöl, Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer ziehen. Wer mehr Zeit hat, kann es 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank marinieren - das Ergebnis ist noch aromatischer. Den frischen Rosmarin immer zusammen mit dem Gemüse marinieren, damit seine Öle optimal einziehen.