Veganes Ananas-Curry
Süße Ananas, cremige Kokosmilch und warme Currygewürze ergeben ein Curry, das in 35 Minuten auf dem Tisch steht. Das Geheimnis ist die karamellisierte Ananas: Kurz scharf angebraten, bekommt sie Röstaromen und verwässert die Sauce nicht.
Ananas-Curry gelingt mit drei Handgriffen
Ananas separat anbraten und erst am Ende unterheben, so bleibt sie bissfest. Gewürze 1 Minute rösten, bevor die Kokosmilch dazukommt - das macht den Geschmack deutlich tiefer. Zum Schluss sorgt Limettensaft für die Frische, die die Süße ausbalanciert.
Variationen für das Ananas-Curry
- Schärfer: 1 TL Chiliflocken oder eine fein gehackte rote Chili mitbraten
- Mehr Gemüse: Brokkoliröschen oder Zuckerschoten in den letzten 5 Minuten zugeben
- Mit Crunch: geröstete Cashews oder Erdnüsse zum Servieren
- Würziger: statt Currypulver rote Currypaste, wie im veganen Roten Thai Curry
Wer es noch kräftiger mag, probiert danach das vegane Kichererbsen-Spinat-Curry.
Rezept
Zutaten
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 cm frischer Ingwer, gerieben
- 2 EL mildes Currypulver
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1/2 TL Kurkuma
- 400g Ananas in Stücken (frisch oder aus der Dose, Saft aufheben)
- 1 rote Paprika, in Streifen
- 1 Dose Kichererbsen (240g abgetropft)
- 400ml Kokosmilch (Vollfett)
- 100ml Ananassaft (aus der Dose oder Wasser)
- 2 EL Sojasauce
- Saft von 1 Limette
- 100g Babyspinat
- Salz und Chiliflocken nach Geschmack
- Frischer Koriander zum Garnieren
- Basmati- oder Jasminreis zum Servieren
Zubereitung
- Ananas anbraten: 1 EL Öl in einer großen Pfanne bei hoher Hitze erhitzen. Ananasstücke 3-4 Minuten braten, bis die Ränder goldbraun karamellisieren, dann herausnehmen.
- Aromaten andünsten: Restliches Öl in dieselbe Pfanne geben. Zwiebel bei mittlerer Hitze 4 Minuten glasig dünsten, Knoblauch und Ingwer 1 Minute mitbraten.
- Gewürze rösten: Currypulver, Kreuzkümmel und Kurkuma einrühren und 1 Minute unter Rühren anrösten, bis es duftet.
- Sauce aufbauen: Kokosmilch, Ananassaft und Sojasauce zugeben, aufkochen und alles glatt rühren.
- Köcheln: Paprika und Kichererbsen in die Sauce geben und 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.
- Fertigstellen: Die gebratene Ananas und den Spinat unterheben und 2 Minuten ziehen lassen, bis der Spinat zusammenfällt.
- Abschmecken: Mit Limettensaft, Salz und Chiliflocken abschmecken. Mit Reis und frischem Koriander servieren.
Häufige Fragen
- Kann ich Ananas aus der Dose verwenden?
- Ja, Ananasstücke in eigenem Saft funktionieren sehr gut und machen das Curry ganzjährig möglich. Gut abtropfen lassen und vor dem Anbraten mit Küchenpapier trocken tupfen, sonst karamellisiert die Ananas nicht. Den Saft für die Sauce aufheben.
- Wie wird das Ananas-Curry weniger süß?
- Mehr Limettensaft und eine Prise Salz gleichen die Süße aus. Du kannst außerdem den Ananassaft durch Wasser ersetzen und die Chiliflocken erhöhen. Ungezuckerte Ananas in eigenem Saft statt Sirup verwenden.
- Kann ich statt Kichererbsen Tofu nehmen?
- Ja. Fester Tofu, gut ausgepresst und in Würfeln goldbraun gebraten, ersetzt die Kichererbsen eins zu eins. Den Tofu erst ganz am Ende mit der Ananas unterheben, damit er knusprig bleibt.
- Wie lange hält sich das Ananas-Curry?
- Im verschlossenen Behälter hält es sich 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen einen Schuss Wasser oder Kokosmilch zugeben, weil die Sauce beim Abkühlen eindickt. Eingefroren hält es bis zu 3 Monate, am besten ohne Reis.
- Kann ich rote Currypaste statt Currypulver verwenden?
- Ja, nimm dann 2 EL einer als vegan gekennzeichneten roten Currypaste und röste sie 2 Minuten an, statt Currypulver und Kreuzkümmel. Das Curry wird dadurch würziger und schärfer, weil Thai-Pasten mehr Chili mitbringen.