Veganer Wassermelonen-Salat mit Tofu-Feta

Ein veganer Wassermelonen-Salat mit selbst gemachtem Tofu-Feta ist das Sommerrezept, das du dieses Jahr unbedingt ausprobieren solltest. Die Kombination aus knallroter, saftiger Wassermelone, würzigem Tofu-Feta und frischer Minze ist erfrischend, sättigend und sieht auf jedem Tisch zum Niederknien aus. Dazu kommt: Er ist in unter 20 Minuten fertig - vorausgesetzt, der Tofu hat genug Zeit zum Marinieren.

Was ist Tofu-Feta und wie gelingt er perfekt?

Der Star dieses Salats ist der selbst gemachte Tofu-Feta. Fester Natur-Tofu wird in kleine Würfel geschnitten und in einer aromatischen Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, Apfelessig und Oregano eingelegt. Durch das Marinieren nimmt der Tofu einen würzigen, leicht-säuerlichen Geschmack an, der wunderbar zur süßen Wassermelone passt.

Das Geheimnis eines guten Tofu-Fetas liegt in zwei Dingen: erstens den Tofu gut ausdrücken, damit er die Marinade wirklich aufnimmt. Zweitens braucht er Zeit - mindestens 30 Minuten, besser mehrere Stunden oder sogar über Nacht im Kühlschrank. Der Tofu-Feta lässt sich bis zu drei Tage im Voraus zubereiten und wird dabei immer besser.

Welche Wassermelone eignet sich am besten?

Für diesen Salat eignet sich am besten eine reife, kernlose Wassermelone - sie ist praktischer zum Schneiden und ästhetisch schöner im Salat. Eine gute Wassermelone klingt beim Klopfen hohl, hat eine gleichmäßig grüne Schale mit gelblicher Auflagefläche und ist schwer für ihre Größe.

Ab Mai findest du in Österreich in fast allen Supermärkten - von Billa bis Spar - Wassermelonen aus Spanien und der Türkei. Die Hochsaison österreichischer oder ungarischer Wassermelonen beginnt dann im Juli und August.

Melonensorte Geschmack Optik im Salat
Rote Wassermelone (kernlos) süß, klassisch kräftiges Rot, sehr dekorativ
Gelbe Wassermelone mild, honigartig überraschende Farbe, tolle Abwechslung
Honigmelone süßlich-blumig cremig-orange, andere Textur

Wie bereite ich das Dressing zu?

Das Dressing ist simpel: Olivenöl, frischer Limettensaft und ein Teelöffel Agavendicksaft für einen Hauch Süße. Der Limettensaft ist wichtig - er harmoniert mit der Wassermelone besser als Zitronensaft und gibt dem ganzen Salat eine sommerlich-frische Note.

Das Dressing am besten erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, denn die Wassermelone gibt beim Stehen Flüssigkeit ab. Alles im Voraus marinieren, dann kurz vor dem Essen zusammenstellen - so bleibt der Salat frisch und nicht wässrig.

Welche Kräuter passen am besten zu Wassermelone?

Frische Minze ist der klassische Partner zur Wassermelone und darf in diesem Rezept nicht fehlen. Sie bringt eine kühlende Note, die perfekt zur Sommerhitze passt. Frisches Basilikum rundet den Salat mit einem leicht-süßlichen, aromatischen Akzent ab.

Wer keine Minze hat oder Abwechslung sucht: Zitronenmelisse passt wunderbar und ist im Frühling und Sommer in Österreich leicht aus dem eigenen Garten zu ernten. Koriander ist eine mutigere Wahl, die gut zu einer asiatisch inspirierten Variante mit Sesamöl und Limette passt.

Wann und wie serviere ich den Salat am besten?

Der vegane Wassermelonen-Salat passt perfekt zu:

Wichtig: Den Salat immer frisch anrichten und möglichst bald servieren. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank einen Tag, schmecken aber deutlich besser frisch zubereitet.

Was passt noch dazu?

Zum Abrunden des Sommersalats empfehle ich ein paar geröstete Kürbiskerne - sie bringen einen schönen Crunch und ein nussiges Aroma. Alternativ funktionieren auch Sonnenblumenkerne, gehackte Walnüsse oder Pinienkerne.

Wer mag, kann noch ein paar Kalamata-Oliven dazugeben - die salzige, intensive Note harmoniert sehr schön mit der süßen Wassermelone und dem würzigen Tofu-Feta. Für mehr Frische passen dünn geschnittene Radieschen dazu, die ebenfalls Saison haben.

Zur Inspiration für weitere Sommerrezepte findest du auf VeganBlatt außerdem vegane Sommerrollen, vegane BBQ-Sauce und veganen Linsensalat mit Mango.

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Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • Für den Tofu-Feta:
  • 200 g fester Natur-Tofu
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 3/4 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • Für den Salat:
  • 1 kg Wassermelone (entkernt, in 2 cm Würfel geschnitten)
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 kleines Bund frische Minze
  • Handvoll frisches Basilikum
  • 2 EL geröstete Kürbiskerne
  • Für das Dressing:
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Limettensaft (frisch gepresst)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Tofu-Feta vorbereiten: Den Tofu aus der Packung nehmen und gut zwischen Küchenpapier abdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Den Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Alle Zutaten für die Marinade (Olivenöl, Zitronensaft, Apfelessig, Oregano, Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer) in einer flachen Schüssel oder einem Schraubglas verrühren. Die Tofuwürfel hineingeben, gut vermengen und mindestens 30 Minuten marinieren lassen. Über Nacht im Kühlschrank ist noch besser.
  3. Wassermelone würfeln: Die Wassermelone schälen, Kerne entfernen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  4. Gurke halbieren und in halbmondförmige Scheiben (ca. 5 mm dick) schneiden.
  5. Rote Zwiebel in sehr feine Ringe oder Halbmonde schneiden. Wer einen milderen Zwiebelgeschmack bevorzugt: die Zwiebelringe kurz in kaltem Wasser ziehen lassen und dann gut abtropfen.
  6. Dressing anrühren: Olivenöl, Limettensaft und Agavendicksaft in einem kleinen Glas mit einer Prise Salz und Pfeffer verrühren.
  7. Minze und Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter grob zupfen.
  8. Alles zusammenstellen: Wassermelone, Gurke und rote Zwiebel in einer großen flachen Schüssel anrichten. Dressing darüberträufeln und vorsichtig mischen. Den marinierten Tofu-Feta darübergeben. Mit Minze, Basilikum und Kürbiskernen garnieren. Sofort servieren.

Häufige Fragen

Wie bereite ich Tofu-Feta selbst zu?
Festen Tofu in etwa 1 cm kleine Würfel schneiden und in einer Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, Apfelessig, Oregano, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer mindestens 30 Minuten einlegen. Je länger der Tofu mariniert - idealerweise über Nacht - desto intensiver nimmt er den würzigen, leicht-säuerlichen Geschmack auf.
Welcher Tofu eignet sich am besten für Tofu-Feta?
Am besten eignet sich fester Natur-Tofu (auch "extra fest" erhältlich). Weicher Seidentofu wird zu bröselig und zerfällt beim Mischen. Den Tofu vor dem Marinieren gut abdrücken, damit er die Marinade besser aufnimmt. Bio-Tofu hat oft einen milderen Eigengeschmack, der gut zur Marinade passt.
Wie verhindere ich, dass der Salat wässrig wird?
Die wichtigste Regel: Den Salat erst kurz vor dem Servieren zusammenmischen. Wassermelone gibt beim Stehen viel Flüssigkeit ab. Außerdem hilft es, die Wassermelonenstücke nach dem Schneiden kurz auf Küchenpapier abzutropfen. Die Gurke erst direkt vor dem Servieren hinzufügen, da sie ebenfalls Wasser zieht.
Kann ich den Salat vorbereiten?
Ja, aber mit System: Den Tofu-Feta kann man bis zu 3 Tage im Voraus marinieren - er wird sogar besser, je länger er zieht. Die Wassermelone und Gurke am besten erst kurz vor dem Servieren schneiden und mischen. Das Dressing separat in einem Glas aufbewahren und erst beim Anrichten darübergeben.
Wie lange ist der vegane Wassermelonensalat haltbar?
Frisch zubereitet schmeckt er am allerbesten. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank etwa einen Tag aufbewahren, wobei die Wassermelone etwas weicher wird und mehr Saft abgibt. Den Salat daher immer frisch machen oder zumindest die Zutaten getrennt lagern und erst beim Servieren zusammenmischen.
Was passt gut als Beilage zu diesem Salat?
Der Salat passt wunderbar als Beilage zum Grillen - zu Grillgemüse, veganer Bratwurst oder Falafel vom Grill. Als leichtes Hauptgericht eignet er sich mit einer Scheibe frischem Brot oder Fladenbrot. Auch zu veganen Burgern oder als Teil eines Sommerbrunchs macht er eine tolle Figur.
Kann ich andere Kräuter verwenden?
Absolut! Frisches Basilikum, Koriander oder auch glatte Petersilie funktionieren gut. Für einen asiatischen Touch passt frische Minze zusammen mit Koriander und einem Spritzer Sesamöl wunderbar. In Österreich ist Zitronenmelisse eine schöne Alternative zur Minze und gibt dem Salat eine feine Zitrusnote.
Welche Melone kann ich noch verwenden?
Neben der klassischen Wassermelone (Kernlos ist praktischer!) eignen sich auch gelbe Wassermelonen sehr gut und sorgen für ein farbenfrohes Bild. Honigmelone funktioniert ebenfalls, hat aber einen süßlicheren Geschmack. Wer keine Melone zur Hand hat, kann auch Pfirsiche oder Nektarinen verwenden - der Kontrast von fruchtig-süß und würzigem Tofu-Feta bleibt ähnlich schön.