Veganer Nusskuchen: Saftig, nussig und unwiderstehlich
Dieser vegane Nusskuchen gelingt dank gemahlener Walnüsse und Apfelmus besonders saftig – ganz ohne Eier oder Milchprodukte, und in unter einer Stunde fertig im Backrohr.
Gemahlene Walnüsse als Basis: Das Geheimnis der saftigen Textur
Walnüsse bestehen zu mehr als 60 % aus natürlichen Ölen, die beim Backen direkt in den Teig übergehen. Durch das Mahlen gibt die Nuss diesen Fettanteil vollständig ab und sorgt zusammen mit dem Rapsöl und dem Apfelmus dafür, dass der Kuchen nach dem Backen feucht und locker bleibt – auch noch am zweiten und dritten Tag. Der Apfelessig aktiviert das Natron und macht den Teig besonders locker. Ein optionaler Schuss Rum verleiht dem Kuchen seine typisch österreichische Tiefe.
Welche Variationen und Toppings passen zum veganen Nusskuchen?
Der Kuchen schmeckt pur mit Puderzucker genauso gut wie mit Schokoladenglasur. Weitere Variationen: Walnüsse durch gemahlene Haselnüsse ersetzen für einen klassischen Haselnusskuchen. Wer es fruchtig mag, streut vor dem Backen eine Handvoll Kirschen aus dem Glas in den Teig – besonders gut mit Rotwein-Kirschen. Für eine Zimtglasur einfach 3 EL Puderzucker mit etwas Pflanzenmilch und 1/2 TL Zimt verrühren und über den Kuchen träufeln. Weitere Backinspirationen findest du in unseren veganen Obstkuchen und veganen Airfryer-Rezepten.
Rezept
Zutaten
- 250g Weizenmehl Type 405 (oder Dinkelmehl Type 630)
- 120g gemahlene Walnüsse
- 50g gehackte Walnüsse
- 150g Rohrohrzucker
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Salz
- 1 TL Zimt
- 200ml Hafermilch
- 100ml Rapsöl
- 100g Apfelmus (ungesüßt)
- 1 TL Apfelessig
- 2 TL Vanilleextrakt
- 2 EL Rum oder Rumaroma (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben oder 100g Zartbitterschokolade für die Glasur
Zubereitung
- Backrohr auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (30 cm) mit Backpapier auskleiden.
- Mehl, gemahlene Walnüsse, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer großen Schüssel gründlich vermischen.
- Hafermilch, Rapsöl, Apfelmus, Apfelessig, Vanilleextrakt und Rum in einer zweiten Schüssel verrühren.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und zügig, aber ohne Überrühren vermengen – der Teig darf noch etwas klumpig sein.
- Gehackte Walnüsse unterheben und den Teig gleichmäßig in die vorbereitete Form füllen.
- Im vorgeheizten Backrohr 50–55 Minuten backen. Stäbchenprobe: Beim Einstechen in die Mitte sollte kein Teig kleben bleiben.
- Kuchen 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen.
- Nach Wahl: Mit Puderzucker bestäuben oder Zartbitterschokolade mit einem Schuss Rapsöl schmelzen und als Glasur über den Kuchen gießen.
Häufige Fragen
- Wie lange ist der vegane Nusskuchen haltbar?
- In einer luftdichten Dose hält der Nusskuchen bei Raumtemperatur 4–5 Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu einer Woche frisch. Die Schokoladenglasur schützt zusätzlich vor dem Austrocknen.
- Kann ich Walnüsse durch andere Nüsse ersetzen?
- Ja, Haselnüsse funktionieren ausgezeichnet und ergeben einen klassischen Haselnusskuchen. Auch eine Mischung aus Walnüssen und Mandeln ist möglich. Die gemahlene Menge bleibt gleich, nur der Charakter ändert sich leicht.
- Kann der vegane Nusskuchen eingefroren werden?
- Sehr gut sogar – am besten in Scheiben einfrieren. Einzeln in Frischhaltefolie gewickelt und im Gefrierbeutel hält er bis zu 3 Monate. Bei Raumtemperatur in etwa einer Stunde auftauen.