Veganer gebratener Reis: Das Geheimnis für perfekten Geschmack

Zuletzt aktualisiert:

Gebratener Reis gehört zu den absoluten Klassikern der asiatischen Küche. Mit diesem veganen Rezept zauberst du in nur 45 Minuten ein sättigendes Hauptgericht, das mit einer geheimen Zutat richtig viel Umami-Geschmack bekommt: Hefeextrakt!

Das Geheimnis: Hefeextrakt als Geschmacksverstärker

Die Kombination aus Sojasauce, Sesamöl und Hefeextrakt sorgt für den typischen herzhaften Geschmack, den man aus asiatischen Restaurants kennt. Der Hefeextrakt ist dabei der entscheidende Unterschied zu anderen Rezepten.

Tipps für den perfekten gebratenen Reis

Reis vom Vortag verwenden: Falls du die Zeit hast, koche den Reis am Vortag und lass ihn über Nacht im Kühlschrank. Kalter, leicht angetrockneter Reis wird beim Braten viel knuspriger.

Hohe Hitze: Brate alles bei hoher Temperatur an, damit das Gemüse knackig bleibt und der Reis leicht angeröstet wird.

Tofu richtig braten: Drücke den Tofu vorher gut aus und brate ihn separat goldbraun, bevor du das Gemüse hinzufügst. So wird er schön knusprig.

Magst du asiatische Aromen? Dann probier auch unser schnelles Wok-Gemüse mit Seitan oder das Kichererbsen-Curry mit Gewürzreis! Wer noch mehr Reisgerichte sucht, wird bei unserer veganen Reispfanne fündig.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
3-4 Portionen

Zutaten

  • 1 Tasse Vollkornreis (wir haben Tilda Wholegrain Basmati Reis verwendet)
  • 2 EL Kokosöl
  • 200g Tofu
  • 2 Zehen Knoblauch, gepresst
  • 2 Karotten, geschält
  • ein paar grüne Bohnen
  • ca. 1/2 Tasse Erbsen
  • etwas Salz, Chili nach Belieben, frischer Koriander
  • 1 EL Vitam Hefeextrakt
  • 1 TL Kokosblüten-, Agaven- oder Ahornsirup
  • 2-3 EL Sojasauce (Tamari für eine ganz glutenfreie Version)
  • 1 EL Sesamöl

Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsanleitung kochen.
  2. Den Tofu in 1,5cm Würfel schneiden.
  3. Einen Wok mit dem Kokosöl aufstellen und den Tofu darin goldbraun braten.
  4. Derweil die Karotten in Scheiben schneiden und die grünen Bohnen schräg in 1cm Stücke schneiden.
  5. Das ganze Gemüse in die Pfanne geben und anrösten bis es weich, aber noch bissfest ist. Leicht mit Salz und ev. mit Chili würzen. Ev. noch mal Öl nachgeben.
  6. Den fertig gekochten Reis zugeben und mitbraten.
  7. Alle Zutaten für die Sauce verrühren und über den Reis geben, unterrühren und vom Herde nehmen.
  8. Mit frischem Koriander servieren. Mahlzeit!

Häufige Fragen

Welcher Reis eignet sich am besten für gebratenen Reis?
Vollkornreis oder Basmatireis vom Vortag funktionieren am besten, weil die Körner nach dem Abkühlen im Kühlschrank fester und trockener sind. Frisch gekochter, warmer Reis klumpt beim Braten leichter und wird matschig statt knusprig.
Kann ich den Tofu durch eine andere Zutat ersetzen?
Ja, Räuchertofu oder in Streifen geschnittenes Tempeh passen gut und bringen zusätzlichen Geschmack. Wer keinen Sojaersatz möchte, kann stattdessen gewürfelte Champignons oder Kichererbsen knusprig anbraten.
Ist Hefeextrakt für den Geschmack unverzichtbar?
Der Hefeextrakt sorgt für den herzhaften Umami-Geschmack, den man aus asiatischen Restaurants kennt, lässt sich aber bei Bedarf durch etwas zusätzliche Sojasauce oder Misopaste ersetzen. Der Geschmack wird dadurch etwas milder.
Wie lange ist gebratener Reis im Kühlschrank haltbar?
In einer luftdichten Dose hält sich der gebratene Reis 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen am besten kurz in der Pfanne mit etwas Öl erhitzen, damit er wieder knusprig wird statt labbrig aus der Mikrowelle.
Kann ich gebratenen Reis einfrieren?
Ja, das Gericht lässt sich portionsweise gut einfrieren und ist bis zu 2 Monate haltbar. Am besten direkt aus dem Gefrierfach in die heiße Pfanne geben und ohne Auftauen durchbraten.