Veganer Zitronenbecherkuchen: Saftig, schnell und ohne Waage
Veganer Zitronenbecherkuchen braucht keine Waage und keine Vorkenntnisse: Ein Kaffeebecher reicht aus, um alle Zutaten abzumessen. Der Teig ist in 10 Minuten fertig, und nach 50 Minuten im Ofen zieht ein frischer Zitronenduft durch die Küche.
Vegane Buttermilch und Zitronenabrieb: Das Geheimnis der saftigen Textur
Das Zusammenspiel aus Hafermilch und Apfelessig ergibt eine vegane Buttermilch: Die leichte Säure aktiviert das Natron im Teig und sorgt für eine luftige, saftige Krume. Den stärksten Zitronengeschmack liefert der Abrieb – er enthält die ätherischen Öle der Schale, die den Kuchen intensiv und fruchtig duften lassen. Deshalb unbedingt Bio-Zitronen verwenden und heiß abwaschen. Der Zitronensaft bringt zusätzliche Frische und unterstützt die Triebwirkung des Backpulvers.
Für den Teig gilt: rühren, bis die Mehlklumpen verschwunden sind – aber nicht länger. Zu starkes Rühren macht den Teig zäh und den Kuchen fest.
Welche Glasur macht den Zitronenbecherkuchen noch spritziger?
Die klassische Zuckerglasur aus Puderzucker und frischem Zitronensaft zieht in den noch leicht warmen Kuchen ein und bildet eine dünne, glänzende Schicht. Wer es intensiver mag, gibt etwas Zitronenabrieb direkt auf die nasse Glasur. Für eine cremigere Variante lässt sich ein EL vegane Butter unter den Puderzucker rühren. Der Kuchen hält sich in einer Kuchendose bei Zimmertemperatur drei bis vier Tage frisch.
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Rezept
Zutaten
- 1 Becher Hafermilch (1 Kaffeetasse, ca. 200 ml)
- 1 Becher Zucker (ca. 150 g)
- 1/2 Becher Rapsöl (ca. 100 ml)
- 2 Becher Dinkelmehl Type 630 (ca. 240 g)
- Saft von 2 Bio-Zitronen (ca. 80 ml)
- Abrieb von 2 Bio-Zitronen
- 1 Päckchen Backpulver (16 g)
- 1 TL Natron
- 1 EL Apfelessig
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- 150 g Puderzucker (für die Glasur)
- 3–4 EL frischer Zitronensaft (für die Glasur)
Zubereitung
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) einölen und mit etwas Mehl bestäuben.
- Hafermilch und Apfelessig in einem Becher oder einer kleinen Schüssel verrühren und 5 Minuten stehen lassen – so entsteht vegane Buttermilch, die dem Kuchen Lockerheit gibt.
- Bio-Zitronen heiß abwaschen, den Abrieb mit einer feinen Reibe abnehmen, dann den Saft auspressen. Beides beiseite stellen.
- Rapsöl, Zucker, Zitronenabrieb und Vanilleextrakt in eine große Schüssel geben. Die Hafermilch-Essig-Mischung und den Zitronensaft dazugeben und alles glatt verrühren.
- Dinkelmehl, Backpulver, Natron und Salz in die Schüssel sieben. Alles zu einem gleichmäßigen Teig verrühren – nur so lange, bis keine Mehlklumpen mehr sichtbar sind.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und auf mittlerer Schiene 45–50 Minuten backen. Stäbchentest: Holzstäbchen einstechen – es muss trocken herauskommen.
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig in der Form auskühlen lassen.
- Für die Glasur Puderzucker mit frischem Zitronensaft zu einer dickflüssigen, glatten Glasur verrühren und gleichmäßig über den ausgekühlten Kuchen gießen. Einige Minuten fest werden lassen.
Häufige Fragen
- Welchen Becher soll ich als Maß nehmen?
- Am besten eine normale Kaffeetasse mit ca. 200 ml Fassungsvermögen. Der genaue Wert spielt keine große Rolle – entscheidend ist, dass du denselben Becher für alle Zutaten verwendest. So stimmen die Verhältnisse immer.
- Kann ich den Becherkuchen einfrieren?
- Ja. Den fertig geglasurten Kuchen in Stücke schneiden, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und einfrieren. Er hält sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht bei Zimmertemperatur liegen lassen.
- Gelingt das Rezept auch mit anderen Zitrusfrüchten?
- Sehr gut. Limette und Orange funktionieren genauso. Bei Orange die Zuckermenge leicht reduzieren, da Orange süßer ist als Zitrone. Limette gibt dem Kuchen eine besonders frische, tropische Note.