Vegane Pasta mit Spitzpaprika-Cashew-Sauce

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Spitzpaprika hat von Juni bis Oktober in Österreich Hochsaison - und diese Pasta holt alles aus der süßlich-aromatischen Paprika heraus. Frische Spitzpaprika bekommst du jetzt bei Billa, Spar und Hofer zu Saison-Preisen. Eingeweichte Cashews und geröstete Spitzpaprika ergeben eine Sauce mit samtiger Textur und tiefem Röstaroma.

Cashews einweichen und Spitzpaprika rösten sind die zwei entscheidenden Schritte

Das Geheimnis der Sauce liegt im Einweichen der Cashews: 30 Minuten in heißem Wasser reichen aus, damit sie sich zu einer völlig glatten Creme pürieren lassen. Je länger du einweichst - ideal über Nacht - desto samtig-cremiger wird das Ergebnis. Die Spitzpaprika kommt beim Rösten im Ofen richtig zur Geltung: Die Hitze karamellisiert die natürlichen Zucker und gibt der Sauce eine dezente Rauchnote. Direktes Rösten über einer Gasflamme intensiviert den Geschmack noch weiter.

Das stärkehaltige Pastakochwasser ist dein bester Helfer: Es emulgiert die Cashew-Creme mit der Pasta und sorgt dafür, dass die Sauce seidig haftet - nicht tropft. Den Rucola erst ganz am Schluss kalt auf die heiße Pasta geben, so bleibt er frisch und knackig.

Welche Variationen der veganen Spitzpaprika-Pasta sind möglich?

Wer es würziger mag, gibt eine Messerspitze Chiliflocken in die Sauce. Mit einem Schuss Weißwein wird das Gericht eleganter. Statt Spaghetti eignen sich auch Rigatoni oder Penne. Pinienkerne kannst du durch Walnüsse oder Sonnenblumenkerne ersetzen. Für mehr Protein: ein paar gebratene Kichererbsen aus dem Ofen drübergeben.

Weitere Sommer-Pasta-Ideen mit saisonalem Gemüse findest du im veganen Pasta-Saucen-Guide. Probiere auch vegane Zucchini-Sahne-Pasta und vegane Brokkoli-Sahne-Pasta - beides perfekte Sommergerichte ohne Backofen.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 300g Spaghetti oder Linguine
  • 4 rote Spitzpaprika (ca. 500g)
  • 120g rohe Cashews
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 150ml heißes Wasser oder Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl (plus etwas für die Paprika)
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 80g Rucola
  • 3 EL Pinienkerne

Zubereitung

  1. Cashews in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser bedecken und 30 Minuten einweichen.
  2. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Spitzpaprika halbieren, Kerne entfernen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Olivenöl bestreichen, salzen und 25-30 Minuten rösten, bis die Haut leicht angebräunt ist.
  3. Pasta in reichlich gesalzenem Wasser nach Packungsanleitung al dente kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Kochwasser aufheben.
  4. Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten goldbraun rösten, beiseitelegen.
  5. Cashews abgießen und in einen Hochleistungsmixer geben. Geröstete Spitzpaprika, Knoblauchzehen, Hefeflocken, geräuchertes Paprikapulver, Zitronensaft, Olivenöl und 150ml heißes Wasser dazugeben. Alles 2 Minuten cremig pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Sauce in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze kurz erwärmen. Falls sie zu dick ist, etwas Pastakochwasser einrühren.
  7. Abgetropfte Pasta in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermengen.
  8. Auf Teller verteilen, mit frischem Rucola und gerösteten Pinienkernen toppen und sofort servieren.

Häufige Fragen

Wo bekomme ich Spitzpaprika in Österreich?
Frische Spitzpaprika gibt es bei Billa, Spar und Hofer von Juni bis Oktober zu Saison-Preisen. Ganzjährig sind sie auch als TK-Variante erhältlich - die Sauce gelingt damit genauso gut.
Kann ich die Sauce im Voraus zubereiten?
Ja, die Sauce hält sich abgedeckt bis zu 4 Tage im Kühlschrank. Beim Aufwärmen einfach etwas heißes Wasser oder Gemüsebrühe unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ideal für Meal Prep.
Welche Pasta passt am besten zur Spitzpaprika-Cashew-Sauce?
Spaghetti und Linguine sind ideal - die Sauce haftet gut an den langen Nudeln. Rigatoni und Penne funktionieren ebenfalls gut, da ihre Rillen die cremige Sauce auffangen. Glutenfreie Pasta klappt genauso.