Vegane Marillen-Vinaigrette
Süß-würzig statt schwer: diese Vinaigrette bringt reife Marillen als Salatdressing auf den Tisch. In 10 Minuten gemixt, ganz ohne Kochen - perfekt für die Marillen-Hochsaison.
Marillen-Vinaigrette in einem Schritt pürieren
Marillenwürfel, Senf und Apfelessig kommen zuerst in den Mixbecher. Fein püriert ergibt das die Basis für die Vinaigrette - die Marille übernimmt dabei die Rolle, die sonst Honig oder Zucker in klassischen Fruchtdressings spielt, ganz ohne Zusatz.
Erst danach kommt das Öl dazu: in dünnem Strahl einlaufen lassen, während der Mixer weiterläuft. So emulgiert die Vinaigrette leicht cremig, statt sich später wieder zu trennen.
Schalotte für die würzige Note
1/2 fein gewürfelte Schalotte rundet das Dressing ab und bringt die herzhafte Seite hinein, die zu Salaten mit Blattgemüse oder gegrilltem Gemüse passt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, bei Bedarf mit 1-2 EL Wasser etwas verdünnen.
Varianten und Tipps
- Getrocknete Marillen statt frischer, vorher in warmem Wasser einweichen
- Etwas Chili für eine schärfere Version
- Als Marinade für Tofu oder Tempeh vor dem Grillen verwenden
Die Vinaigrette hält sich im Kühlschrank ein paar Tage und passt zu vielen bestehenden Rezepten, etwa zum Marillen-Mozzarella-Salat.
Rezept
Zutaten
- 2 reife Marillen, entkernt und grob gewürfelt
- 1 TL Dijon-Senf
- 2 EL Apfelessig
- 6 EL Olivenöl
- 1/2 Schalotte, sehr fein gewürfelt
- Salz
- Pfeffer
- 1-2 EL Wasser (nach Bedarf zum Verdünnen)
Zubereitung
- Marillenwürfel, Senf und Apfelessig in einen Mixbecher geben und fein pürieren.
- Olivenöl in einem dünnen Strahl einlaufen lassen, dabei weiter mixen, bis die Vinaigrette leicht cremig emulgiert.
- Schalottenwürfel unterrühren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Bei Bedarf 1-2 EL Wasser einrühren, falls die Vinaigrette zu dickflüssig ist.
Häufige Fragen
- Welche Marillen eignen sich am besten für die Vinaigrette?
- Reife, weiche Marillen lassen sich am feinsten pürieren und bringen die meiste natürliche Süße mit. Feste, unreife Früchte ergeben eine stumpfere, weniger aromatische Vinaigrette.
- Wie lange ist die Vinaigrette haltbar?
- Im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas hält sie sich etwa 3-4 Tage. Vor dem Servieren kurz durchschütteln, da sich Öl und Fruchtfleisch leicht trennen können.
- Kann ich die Vinaigrette auch mit getrockneten Marillen machen?
- Ja. Getrocknete Marillen vorher etwa eine Stunde in warmem Wasser oder Apfelessig einweichen, bis sie weich sind, dann wie gewohnt pürieren. Das Ergebnis schmeckt intensiver und leicht süßer.
- Womit passt die Marillen-Vinaigrette am besten?
- Sie passt gut zu milden Blattsalaten wie Feldsalat oder Rucola, zu gegrilltem Gemüse und zu Bowls mit Getreide oder Hülsenfrüchten. Auch als Marinade für Tofu oder Tempeh eignet sie sich.
- Kann ich den Senf weglassen?
- Ja, dann wird die Vinaigrette milder und weniger würzig. Für die Emulsion sorgt in dem Fall vor allem das kräftige Mixen - sie bleibt aber etwas dünnflüssiger als mit Senf.