Vegane Maispuffer
Mais hat in Österreich von Juni bis September Hochsaison, und diese knusprigen Maispuffer sind in 25 Minuten fertig - ideal als Grillbeilage, Fingerfood für die Gartenparty oder als leichtes Sommerhauptgericht.
Kartoffelstärke und trockener Mais sind das Geheimnis der Knusprigkeit
Die Kombination aus Kichererbsenmehl und Kartoffelstärke schafft eine goldbraune, knackige Außenhülle ohne Ei. Der wichtigste Schritt: Dosenmais vor der Verarbeitung immer gründlich abtropfen und trocken tupfen. Frischer Mais vom Kolben funktioniert von Juni bis September bei Billa, Spar und Hofer - er gibt den Puffern extra Süße und Biss.
Die Puffer passen zu veganem Joghurt-Dip, veganer Knoblauchsauce oder frisch als Teil eines veganen Grillbüfetts.
Welche Variationen sind möglich?
Scharf: 1 fein gehackte Chilischote oder 1/2 TL Chiliflocken in den Teig geben.
Mit Kräutern: Koriander statt Petersilie für eine asiatische Note, dazu Limettensaft und etwas Ingwer.
Mit Käse: 3 EL Hefeflocken in den Teig mischen - das gibt eine käsige Tiefe.
Glutenfrei: Kichererbsenmehl ist von Natur aus glutenfrei. Für extra Sicherheit glutenfreie Kartoffelstärke verwenden.
Gartenparty-Vorbereitung: Den Teig bis zu 4 Stunden im Voraus zubereiten und kalt stellen. Die Puffer kurz vor dem Servieren braten - so kommen sie frisch und heiß auf den Tisch.
Rezept
Zutaten
- 2 Maiskolben (oder 400g Dosenmais, gut abgetropft)
- 80g Kichererbsenmehl
- 3 EL Kartoffelstärke
- 80ml Hafermilch
- 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
- 2 EL frische Petersilie, fein gehackt
- 1 Knoblauchzehe, gepresst
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer
- 3 EL Rapsöl zum Braten
Zubereitung
- Frischen Mais: Die Körner vom Kolben schneiden. Dosenmais: gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen - trockener Mais ergibt knusprigere Puffer.
- Kichererbsenmehl, Kartoffelstärke, Hafermilch, Knoblauch, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrühren.
- Mais, Frühlingszwiebeln und Petersilie unterheben. Der Teig soll dickflüssig sein und zusammenhalten - bei Bedarf 1-2 EL mehr Kichererbsenmehl einrühren.
- Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Öl ist bereit, wenn ein Tropfen Teig sofort zischt.
- Pro Puffer etwa 2 gehäufte Esslöffel Teig in die heiße Pfanne geben und mit dem Löffelrücken leicht flach drücken (ca. 1 cm dick). Nicht zu viele auf einmal braten, damit die Pfanne heiß bleibt.
- 3-4 Minuten pro Seite braten, bis die Unterseite goldbraun und knusprig ist, dann wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren.
Häufige Fragen
- Wann hat Mais in Österreich Saison?
- Frischer Mais ist in Österreich von Juni bis September erhältlich - bei Billa, Spar, Hofer und auf Bauernmärkten. Außerhalb der Saison funktioniert Dosenmais (gut abgetropft) genauso gut. Tipp: Je trockener der Mais vor dem Verarbeiten, desto knuspriger die Puffer.
- Wie werden vegane Maispuffer im Airfryer gemacht?
- Im Airfryer bei 200°C für 12-14 Minuten backen, dabei nach der Hälfte der Zeit wenden. Die Puffer vorher mit etwas Rapsöl besprühen, damit sie goldbraun werden. Die Puffer werden im Airfryer etwas trockener als in der Pfanne, dafür sehr fettarm.
- Wie lange sind vegane Maispuffer haltbar?
- Frisch gebraten schmecken die Puffer am besten. Im Kühlschrank halten sie sich 2 Tage. Zum Aufwärmen in der Pfanne oder im Airfryer bei 180°C für 5 Minuten - so werden sie wieder knusprig.