Vegane Käsespätzle: Cremig-würzig wie in der Hütte
Käsespätzle sind das ultimative Wohlfühlessen aus den Alpen – cremig, würzig und unwiderstehlich. Diese pflanzliche Version bringt dir genau das Hüttengefühl nach Hause, das du nach einem langen Wintertag brauchst.
Das Geheimnis perfekter veganer Spätzle
Der Trick für fluffige Spätzle ohne Ei: Die Kombination aus Mehl und Hartweizengrieß gibt dem Teig die richtige Konsistenz, während das Sprudelwasser für Leichtigkeit sorgt. Ein Schuss Kurkuma verleiht die typisch goldene Farbe.
Die cremige Käsesauce
Die Cashew-Basis mit Hefeflocken und einem Hauch geräuchertem Paprika erzeugt den typischen würzig-käsigen Geschmack. Die Tapiokastärke sorgt für die charakteristische Fadenziehung – fast wie bei echtem geschmolzenem Käse.
Tipps für perfekte Käsespätzle
- Teig nicht überrühren: Sobald alles verbunden ist, aufhören. Kleine Klümpchen sind okay.
- Spätzlehobel nutzen: Falls vorhanden, ergibt er die authentischste Spätzle-Form. Alternativ funktioniert auch eine groblöchrige Kartoffelpresse.
- Röstzwiebeln nicht unterschätzen: Sie sind das i-Tüpfelchen! Nimm dir Zeit, sie richtig goldbraun und knusprig zu braten.
- Hafermilch bevorzugen: Sie hat einen neutralen Geschmack und cremige Konsistenz – perfekt für Teig und Sauce.
Variationen
- Allgäuer Art: Mit etwas Räuchertofu-Würfeln servieren
- Kräuter-Käsespätzle: 2 EL frische gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch) unter die Sauce mischen
- Überbacken: Im Ofen mit extra veganem Reibkäse gratinieren
- Mit Pilzen: Gebratene Champignons oder Kräuterseitlinge dazu reichen
Aufbewahrung
Käsespätzle schmecken frisch am besten. Reste halten sich im Kühlschrank 2-3 Tage. Zum Aufwärmen in einer Pfanne mit etwas Pflanzenmilch erhitzen – so wird die Sauce wieder cremig.
Dazu passt
Ein frischer grüner Salat oder ein klassischer Gurkensalat. Im Winter auch herrlich mit einem Glas Glühwein.
Lass es dir schmecken!
Rezept
Zutaten
- **Für die Spätzle:**
- 300 g Mehl (Dinkel oder Weizen)
- 50 g Hartweizengrieß
- 1 TL Salz
- 1/4 TL Kurkuma (für die Farbe)
- 250 ml Hafermilch (zimmerwarm)
- 50 ml Sprudelwasser
- 2 EL neutrales Öl
- **Für die Käsesauce:**
- 100 g Cashewkerne (2 Stunden eingeweicht oder 15 Min in heißem Wasser)
- 200 ml Hafermilch
- 3 EL Hefeflocken
- 2 EL Tapiokastärke
- 1 TL Senf
- 1/2 TL Knoblauchpulver
- 1/2 TL Zwiebelpulver
- 1/4 TL geräuchertes Paprikapulver
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- **Für das Topping:**
- 2 große Zwiebeln
- 3 EL Pflanzenöl
- Schnittlauch zum Garnieren
Zubereitung
- Spätzleteig zubereiten: Mehl, Hartweizengrieß, Salz und Kurkuma in einer großen Schüssel vermischen. Hafermilch, Sprudelwasser und Öl zugeben und mit einem Holzlöffel kräftig rühren, bis ein zähflüssiger, leicht klebriger Teig entsteht. 10 Minuten ruhen lassen.
- Röstzwiebeln vorbereiten: Zwiebeln in feine Halbringe schneiden. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten goldbraun und knusprig braten. Regelmäßig umrühren. Mit Salz abschmecken und beiseite stellen.
- Käsesauce zubereiten: Eingeweichte Cashews abgießen und mit Hafermilch, Hefeflocken, Tapiokastärke, Senf, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver und Paprikapulver im Mixer cremig pürieren. In einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Sauce eindickt (2-3 Minuten). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Spätzle kochen: Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise durch einen Spätzlehobel oder eine Spätzlepresse direkt ins kochende Wasser drücken. Alternativ: Teig auf ein nasses Holzbrett streichen und mit einem Messer kleine Streifen ins Wasser schaben.
- Spätzle sind fertig, sobald sie an die Oberfläche steigen (etwa 2-3 Minuten). Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz abtropfen lassen.
- Käsespätzle schichten: Spätzle in eine große, ofenfeste Form geben. Etwa zwei Drittel der Käsesauce unterheben. Wer es überbacken möchte: Restliche Sauce darüber verteilen und bei 200°C Oberhitze 5-10 Minuten gratinieren.
- Anrichten: Käsespätzle auf Teller verteilen, großzügig mit knusprigen Röstzwiebeln bestreuen und mit frisch geschnittenem Schnittlauch garnieren. Sofort heiß servieren.