Vegane Halloween-Kekse
Ein einfacher veganer Mürbteig, ausgestochen in Fledermaus-, Geister- und Kürbisform und mit buntem Zuckerguss verziert - diese Kekse brauchen weder Ei noch Spezialzutaten. In 70 Minuten inklusive Kühlzeit ist die ganze Halloween-Jause fertig.
Aquafaba ersetzt Eiweiß im Zuckerguss
Statt Eiweiß kommt Aquafaba aus der Kichererbsendose zum Einsatz: Mit etwas Weinsteinpulver steif aufgeschlagen, bindet sie den Staubzucker zu einer glänzenden, fest trocknenden Masse. Das Ergebnis ist eine echte Royal-Icing-Textur, mit der sich Spinnweben, Umrisse und Gesichter präzise aufmalen oder spritzen lassen.
Für cremigen statt krümeligen Teig sollte die vegane Butter beim Verarbeiten kalt bleiben - nur beim Cremigschlagen mit dem Zucker darf sie kurz Raumtemperatur annehmen.
Gruselformen ausstechen und backen
- Teig nach der Kühlzeit zügig ausrollen, solange er noch kalt und formstabil ist.
- Reste nicht sofort neu ausrollen, sondern kurz nachkühlen - sonst werden die Kekse zäh statt knusprig.
- Kekse im Ofen beobachten: Sie sind fertig, sobald die Ränder gerade fest wirken, aber die Oberfläche noch hell bleibt.
Wer mag, mischt die Formen pro Blech - Fledermaus, Geist, Kürbis und Spinne ergeben ein buntes Gruselsortiment, ohne dass zwei Kekse gleich aussehen müssen.
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Rezept
Zutaten
- 280 g Weizenmehl (Type 405)
- 2 EL Speisestärke (Maisstärke)
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 115 g vegane Butter, kalt, in Würfeln
- 150 g Zucker
- 2 EL Hafermilch
- 1 TL Vanilleextrakt
- Für den Zuckerguss: 3 EL Aquafaba (Kichererbsenwasser aus der Dose)
- Für den Zuckerguss: 1/4 TL Weinsteinpulver (oder ein paar Tropfen Zitronensaft)
- Für den Zuckerguss: 220 g Staubzucker, gesiebt
- Für den Zuckerguss: Lebensmittelfarbe (orange, schwarz, weiß) nach Wahl
Zubereitung
- Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.
- Vegane Butter und Zucker mit dem Handmixer 2-3 Minuten cremig aufschlagen.
- Hafermilch und Vanilleextrakt einrühren, dann die Mehlmischung esslöffelweise unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Teig zu einer Scheibe formen, in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
- Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.
- Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 4 mm dick ausrollen und mit Gruselformen (Fledermaus, Geist, Kürbis, Spinne) ausstechen.
- Kekse mit Abstand aufs Blech legen und 9-10 Minuten backen, bis die Ränder gerade fest werden - sie bleiben hell.
- Vollständig auf dem Blech auskühlen lassen, bevor sie verziert werden.
- Für den Zuckerguss Aquafaba mit Weinsteinpulver 4-5 Minuten steif aufschlagen, dann Staubzucker esslöffelweise einrühren, bis eine zähe, glänzende Masse entsteht.
- Guss nach Bedarf einfärben, Kekse damit bemalen oder spritzen und mindestens 1 Stunde trocknen lassen.
Häufige Fragen
- Kann ich den Keksteig vorbereiten und einfrieren?
- Ja, der ungebackene Teig hält sich gut verpackt bis zu 3 Monate im Gefrierfach. Vor dem Ausrollen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, damit er sich leicht verarbeiten lässt.
- Wie lange sind die verzierten Kekse haltbar?
- In einer gut verschlossenen Dose bleiben die Kekse bei Raumtemperatur etwa eine Woche knusprig. Erst stapeln, wenn der Zuckerguss komplett durchgetrocknet ist, sonst verkleben die Kekse.
- Was tun, wenn ich keine Gruselformen zuhause habe?
- Ein scharfes Messer reicht für einfache Dreiecke und Rauten, oder ein Glas für runde Grundformen, auf die der Zuckerguss dann die Gruselmotive zeichnet. Spinnweben und Gesichter lassen sich auch nachträglich mit einem spitzen Zahnstocher in den feuchten Guss ritzen.
- Kann ich die Aquafaba im Zuckerguss ersetzen?
- Statt Aquafaba funktioniert auch ein einfacher Guss aus Staubzucker und wenig Pflanzenmilch, der wird allerdings matter und trocknet weniger fest. Für kräftige Farben und einen glänzenden Abschluss bleibt die Aquafaba-Variante die bessere Wahl.