Vegane Gemüse-Tajine mit Kichererbsen

Eine Tajine ist eines der bekanntesten Gerichte der marokkanischen Küche. Diese Gemüse-Kichererbsen-Version braucht keinen Tontopf und ist in einem ganz normalen Topf fertig.

Warme Gewürze statt Tontopf

Der typische Tajine-Geschmack kommt nicht vom Tontopf, sondern von der Gewürzmischung aus Kreuzkümmel, Koriander, Zimt und Ingwer, die zusammen mit Tomaten und Brühe langsam einkocht. Die getrockneten Aprikosen sind in der marokkanischen Küche traditionell und sorgen für die typische leicht süßliche Note neben der Schärfe.

Am besten passt dazu Couscous oder Basmatireis, der die würzige Sauce aufsaugt.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
35 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Karotten, in Scheiben
  • 1 Süßkartoffel (ca. 300 g), gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1 Prise Cayennepfeffer (optional)
  • 400 g stückige Tomaten (Dose)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Kichererbsen (1 Dose, abgetropft)
  • 80 g getrocknete Aprikosen, grob gehackt
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz und Pfeffer
  • Frischer Koriander oder Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

  1. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten glasig dünsten, Knoblauch zugeben und 1 Minute mitrösten.
  2. Karotten, Süßkartoffel und Paprika zugeben, mit allen Gewürzen bestreuen und 2-3 Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Gewürze duften.
  3. Tomaten, Gemüsebrühe und Aprikosen zugeben und aufkochen lassen. Deckel auflegen und bei niedriger Hitze 20-25 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist.
  4. Kichererbsen unterrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  5. Zitronensaft einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Mit frischem Koriander oder Petersilie bestreuen und über Couscous oder Reis servieren.

Häufige Fragen

Was ist eine Tajine eigentlich?
Der Begriff bezeichnet ursprünglich sowohl den kegelförmigen Tontopf aus Marokko als auch das darin geschmorte Gericht. Der spitze Deckel lässt Dampf zirkulieren und tropft wieder auf das Gemüse zurück, wodurch besonders zarte und aromatische Schmorgerichte entstehen.
Brauche ich einen echten Tajine-Topf für dieses Rezept?
Nein, ein normaler Topf mit gut schließendem Deckel funktioniert genauso gut. Wer einen Tontopf besitzt, kann das Gericht darin bei niedriger Hitze fertig garen.
Welches Gemüse passt noch in die Tajine?
Zucchini, Auberginen oder Kürbis lassen sich problemlos ergänzen oder gegen die Süßkartoffel tauschen. Bei festerem Gemüse einfach etwas früher zugeben, damit die Garzeit stimmt.
Ist die vegane Tajine scharf?
Von Natur aus mild und warm gewürzt. Wer es schärfer mag, gibt eine zusätzliche Prise Cayennepfeffer oder einen Löffel Harissa dazu.
Kann ich die Tajine vorbereiten oder einfrieren?
Ja, aufgewärmt schmeckt sie sogar noch intensiver, weil sich die Gewürze weiter entfalten. Sie lässt sich in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Monate einfrieren.