Vegane Brokkolicremesuppe

Vegane Brokkolicremesuppe gehört zu den Gerichten, die gleichzeitig unkompliziert und beeindruckend sind. In 40 Minuten entsteht eine samtig-cremige Suppe, die durch Kartoffeln und Kokosmilch eine wunderbare Textur bekommt - ganz ohne tierische Sahne. Hefeflocken sorgen für eine angenehme Tiefe im Geschmack, und ein Spritzer Zitrone bringt alle Aromen zum Leuchten.

Was macht die vegane Brokkolicremesuppe so cremig?

Das Geheimnis liegt in den mitgekochten Kartoffeln. Mehligkochende Sorten geben beim Pürieren Stärke ab, die die Suppe von innen heraus bindet - ähnlich wie eine klassische Béchamelsauce, nur mit viel weniger Aufwand. Die Kokosmilch ergänzt das mit Fett und verleiht dem Ergebnis eine seidige Textur. Wer den leichten Kokosgeschmack nicht möchte, kann Hafersahne verwenden - das Ergebnis ist genauso cremig. Wichtig ist außerdem, wirklich lang zu pürieren: Mindestens 60 Sekunden mit dem Stabmixer oder bis keine Stückchen mehr zu sehen sind.

Welche Varianten der Brokkolicremesuppe lohnen sich?

Die Grundsuppe lässt sich leicht abwandeln. Wer es herzhafter mag, kann eine halbe Stange Lauch mitkochen oder einen Teelöffel weißes Miso beim Abschmecken einrühren - das gibt zusätzliche Tiefe. Für eine nussigere Note eine Handvoll geröstete Cashews am Ende mitpürieren. Wer auf Kokosmilch verzichten möchte, erhält mit Cashewcreme (50 g eingeweichte Cashews, püriert mit 150 ml Wasser) ein ähnlich cremiges Ergebnis. Wer noch mehr über Brokkoli erfahren möchte, findet im Artikel Brokkoli - heimisches Superfood viele wissenswerte Fakten zu diesem Gemüse.

Wie serviert man vegane Brokkolicremesuppe schön?

Das Topping macht den Unterschied. Geröstete Brokkoli-Röschen, die in einer heißen Pfanne kurz kross gebraten werden, geben Biss und Kontrast zur samtig-glatten Suppe. Kürbiskernöl - in Österreich ein Klassiker - bringt nussige Aromen und ein sattes Grün. Wer keine Kürbiskerne zur Hand hat, kann auch geröstete Mandelstifte, Walnüsse oder einfach ein paar Tropfen gutes Olivenöl verwenden. Dazu passt ein gutes Stück Brot, etwa aus unserem Rezept für veganes Knoblauchbrot.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 800 g Brokkoli (1 großer Kopf)
  • 300 g mehligkochende Kartoffeln (ca. 2-3 mittelgroße)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 150 ml Kokosmilch aus der Dose (ungesüßt)
  • 2 EL Hefeflocken
  • Saft von ½ Zitrone
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • Für das Topping: 1 EL Kürbiskernöl, 2 EL Kürbiskerne, frische Petersilie

Zubereitung

  1. Brokkoli vorbereiten: Den Brokkoli in Röschen teilen. Den Stiel schälen und in kleine Würfel schneiden. Einige Röschen für das Topping beiseitelegen. Kartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch anbraten: Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel zufügen und 5 Minuten glasig dünsten. Knoblauch zugeben und 1 weitere Minute mitbraten.
  3. Kartoffeln und Brokkolistiele garen: Kartoffelwürfel und Brokkolistiele in den Topf geben, kurz umrühren. Gemüsebrühe angießen, aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Brokkoli-Röschen garen: Brokkoli-Röschen (außer den Topping-Röschen) zufügen und weitere 8 Minuten köcheln, bis alles weich ist.
  5. Cremen: Kokosmilch und Hefeflocken einrühren. Mit einem Stabmixer im Topf oder in einem Standmixer glatt pürieren. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Topping vorbereiten: Die beiseitegelegten Röschen in einer Pfanne mit etwas Öl bei hoher Hitze 3-4 Minuten kross anbraten.
  7. Servieren: Suppe in Schüsseln füllen, mit den gerösteten Röschen, einem Schuss Kürbiskernöl, Kürbiskernen und Petersilienblättern garnieren.

Häufige Fragen

Wie wird die vegane Brokkolicremesuppe besonders cremig?
Die Cremigkeit kommt aus zwei Quellen: mitgekochte, mehligkochende Kartoffeln binden die Suppe auf natürliche Weise, während Kokosmilch (oder Hafersahne) eine seidige Textur verleiht. Wichtig ist, die Suppe wirklich fein zu pürieren - am besten mit einem Stabmixer direkt im Topf oder in einem Standmixer.
Kann ich die vegane Brokkolicremesuppe einfrieren?
Ja, die Suppe lässt sich gut einfrieren. Fülle sie nach dem Abkühlen in gefriergeeignete Behälter und lagere sie bis zu 3 Monate im Gefrierfach. Beim Auftauen im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen und beim Erwärmen eventuell einen Schluck Gemüsebrühe zugeben, falls sie zu dick geworden ist.
Kann ich die Suppe auch ohne Kokosmilch zubereiten?
Absolut. Kokosmilch lässt sich durch Hafersahne, Cashewcreme (eingeweichte Cashews püriert mit Wasser) oder einfach durch mehr Gemüsebrühe ersetzen. Ohne Kokosmilch schmeckt die Suppe weniger süßlich-vollmundig, aber durch die Kartoffeln bleibt sie trotzdem cremig.
Eignet sich auch gefrorener Brokkoli für die Suppe?
Ja, gefrorener Brokkoli funktioniert gut und spart Zeit. Ihn einfach direkt gefroren in die köchelnde Brühe geben und etwa 10-12 Minuten garen, bis er weich ist. Der Geschmack ist sehr ähnlich zum frischen Brokkoli.
Wie lange ist die Brokkolicremesuppe im Kühlschrank haltbar?
Im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter hält sich die Suppe 3-4 Tage. Beim Erhitzen gut umrühren, da sie durch die Stärke der Kartoffeln beim Abkühlen etwas dickflüssiger wird. Falls nötig, etwas Gemüsebrühe zugeben.
Was sind gute Toppings für die vegane Brokkolicremesuppe?
Klassisch passen geröstete Brokkoli-Röschen, Kürbiskernöl und Kürbiskerne. Auch knusprige Croûtons, ein Klecks Hafersahne, frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch, geröstete Mandelstifte oder etwas Zitronenabrieb verfeinern die Suppe schön.
Warum wird Brokkolicremesuppe manchmal bitter?
Brokkoli kann bitter werden, wenn er zu lange gekocht wird. Deshalb die Röschen erst in den letzten 8 Minuten zugeben. Der Brokkolistiel verträgt längere Garzeit. Ein Spritzer Zitronensaft und eine Prise Muskat am Ende gleichen eventuelle Bitternoten wunderbar aus.