Einkaufsratgeber: Veganes Schmalz
Veganes Schmalz (auch "Schmelz" genannt) gehört zu den Klassikern der pflanzlichen Küche. Der cremige Brotaufstrich mit seinem herzhaft-würzigen Geschmack überzeugt selbst eingefleischte Traditionalisten – und das ganz ohne tierische Fette und Cholesterin.
Was ist veganes Schmalz?
Anders als tierisches Griebenschmalz basiert die vegane Variante auf pflanzlichen Fetten wie Kokosfett, Palmfett oder Sonnenblumenöl. Die typischen Zutaten sind:
- Pflanzliches Fett als Basis
- Karamellisierte Zwiebeln für den herzhaften Geschmack
- Äpfel für eine leichte Süße
- Salz und Gewürze
Der große Unterschied zwischen den verschiedenen Marken liegt vor allem im verwendeten Fett und den Gewürzmischungen.
Beliebte Marken im Überblick
Inzwischen führen die meisten Supermärkte und Reformhäuser veganes Schmalz im Sortiment:
Im Supermarkt erhältlich:
- Alnatura – Das Zwiebel-Schmalz ist besonders intensiv im Geschmack und mein persönlicher Favorit
- Vegavita (REWE/BILLA) – Gute Alltagsqualität zu fairem Preis
- Zwergenwiese – Bekannt für Bio-Qualität
Im Reformhaus oder Bio-Laden:
- Hiel – Österreichische Marke mit traditionellem Geschmack
- Tartex – Verschiedene Geschmacksrichtungen
Selbst machen statt kaufen
Wer auf Palmfett verzichten möchte oder einfach gerne selbst kocht: Veganes Zwiebelschmalz ist in etwa 25 Minuten selbst gemacht. Das Rezept kommt ohne Palmöl aus und schmeckt richtig gut!
Verwendungstipps
Veganes Schmalz ist vielseitiger als du vielleicht denkst:
- Klassisch aufs Brot – besonders gut auf frischem Bauernbrot oder Laugenstangerl
- Bratkartoffeln – statt Öl im Schmalz braten für extra Würze
- Kartoffelpuffer – eine Messerspitze in den Teig gibt intensives Aroma
- Knödel und Spätzle – als würziges Topping
Tipp: Veganes Schmalz schmeckt am besten bei Zimmertemperatur – dann ist es schön streichfähig!