Vegan für Haustiere

Veganes Hundefutter im Abo

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Ein Hundefutter-Abo liefert die immer gleiche Futtersorte automatisch nach Hause und spart dabei meist 5 bis 10 Prozent gegenüber dem Einzelkauf. Bei veganem Hundefutter kommt ein zweiter Vorteil dazu: Wer sich für eine pflanzliche, als Alleinfutter deklarierte Rezeptur entschieden hat, profitiert davon, immer dieselbe geprüfte Zusammensetzung zu bekommen, statt zwischen Sorten zu wechseln.

Wie ein veganes Hundefutter-Abo funktioniert

Das Grundprinzip ist bei allen Anbietern ähnlich: Du legst einmalig fest, welches Produkt und welche Menge geliefert werden soll, und wählst ein Lieferintervall. Danach läuft die Bestellung automatisch weiter, bis du sie änderst, pausierst oder kündigst.

Anbieter im Vergleich

Anbieter Abo-Rabatt Lieferintervall Verfügbarkeit DACH
Vegdog dauerhaft 10 %, plus Extra-Rabatt auf die erste Bestellung frei wählbar: alle 2, 4 oder 6 Wochen eigener Shop für DE und AT (vegdog.at), Versand laut Anbieter auch in weitere EU- und Nicht-EU-Länder
Green Petfood VeggieDog über Zoofachhändler mit eigenem Abo-System, z. B. zooroyal.de je nach Händler, meist frei wählbar DE direkt, AT/CH über Versandhändler mit Lieferung dorthin
Yarrah über Zoofachhändler-Abo, z. B. zooplus.at und zooplus.ch je nach Händler, meist frei wählbar eigene Landes-Shops für DE, AT und CH
Benevo eigenes Abo im britischen Webshop, in DACH meist über Fachhändler ohne festes Abo je nach Bezugsweg Direktversand aus UK, teils mit Zusatzkosten für DACH

Bei Marken ohne eigenes Kundenkonto - etwa Green Petfood oder Yarrah beim Kauf über einen klassischen Zoofachhändler - läuft das Abo technisch als Dauerbestellung des Händlers, nicht als markeneigenes Programm. Der Rabatt und die Flexibilität hängen dann vom jeweiligen Shop ab, nicht vom Futterhersteller.

Flexibilität: Pausieren, ändern, kündigen

Ein Abo lohnt sich nur, wenn es sich an den tatsächlichen Verbrauch anpassen lässt. Bei Vegdog etwa lässt sich das nächste Lieferdatum jederzeit im Kundenkonto verschieben, etwa vor einem Urlaub, und die Zusammenstellung vor jeder Lieferung neu wählen. Eine Mindestlaufzeit gibt es bei keinem der genannten Anbieter.

Bei einer Dauerbestellung über einen Zoofachhändler ist die Anpassung meist einfacher, aber weniger granular: Du änderst in der Regel die Bestellmenge oder das Intervall, nicht aber flexibel den Warenkorb wie bei einem markeneigenen Abo-System.

Lieferung nach Österreich und in die Schweiz

Vegdog hat eigene Onlineshops für Deutschland und Österreich und beliefert laut eigener Versandseite darüber hinaus weitere EU- sowie Nicht-EU-Länder, die Schweiz eingeschlossen - die Versandkosten steigen dabei außerhalb der EU an.

Yarrah ist über eigenständige Länder-Shops bei zooplus für Deutschland, Österreich und die Schweiz erhältlich, ebenso wie über Schweizer Fachhändler wie iPet.ch oder puravita.ch.

Green Petfood lässt sich über deutsche Versandhändler ebenfalls nach Österreich und in die Schweiz bestellen, ein eigenes Abo-Programm existiert dafür aber nicht bei jedem Händler.

Worauf du vor dem Abo-Abschluss achten solltest

Ein Abo ist ein Bequemlichkeits- und Preisvorteil, aber keine Garantie für die richtige Futterwahl. Bevor du dich langfristig bindest:

  1. Erst testen, dann abonnieren: Kauf zunächst eine oder zwei Einzelpackungen, um zu prüfen, ob dein Hund das Futter mag und verträgt.
  2. Deklaration als Alleinfutter prüfen: Nur ein als vollwertig ausgelobtes Produkt deckt den täglichen Bedarf - dazu zählt auch die Rezeptur mit Taurin und Vitamin B12, wie in unserem Artikel zu Nährstofflücken bei veganem Hundefutter beschrieben.
  3. Gesamtkosten vergleichen: Der Abo-Rabatt gilt auf den Listenpreis - ein Blick auf unsere Kostenübersicht für veganes Hundefutter hilft, Anbieter unabhängig vom Rabatt zu vergleichen.
  4. Kündigungsfrist im Kundenkonto prüfen: Auch ohne Mindestlaufzeit gibt es meist einen Stichtag, bis zu dem eine Lieferung noch gestoppt werden kann.

Wer unsicher ist, welche Marke zur Futterumstellung passt, findet einen Überblick im Vergleich veganer Hundefutter-Marken.

Häufige Fragen

Wie viel spare ich mit einem veganen Hundefutter-Abo wirklich?
Die dauerhafte Ersparnis liegt bei den meisten Anbietern zwischen 5 und 10 Prozent auf jede Lieferung, oft kombiniert mit einem höheren Willkommensrabatt auf die erste Bestellung. Bei einem Monatsbudget von 30 bis 50 Euro sind das übers Jahr grob 20 bis 60 Euro - kein Vermögen, aber bei einer Dauerbestellung ein spürbarer Nebeneffekt.
Kann ich ein Hundefutter-Abo jederzeit kündigen?
Bei den vorgestellten Anbietern ja - alle arbeiten ohne Mindestlaufzeit. Kündigung, Pause und Änderung der Menge laufen über das eigene Kundenkonto und sind sofort wirksam, meist bis kurz vor dem nächsten Versandtermin.
Liefern vegane Hundefutter-Abos auch nach Österreich und in die Schweiz?
Vegdog beliefert laut eigener Versandseite EU- und Nicht-EU-Länder, damit auch Österreich und die Schweiz, mit gestaffelten Versandkosten. Yarrah und Green Petfood sind in beiden Ländern über Zoofachhändler wie zooplus.at, zooplus.ch oder iPet.ch mit einer eigenen Abo- beziehungsweise Dauerbestellfunktion erhältlich.
Kann ich beim Abo zwischen Trockenfutter und Nassfutter wechseln?
Bei Anbietern mit eigenem Kundenkonto wie Vegdog kannst du die Zusammenstellung vor jeder Lieferung neu anpassen, inklusive Wechsel zwischen Sorten. Bei einer Dauerbestellung über einen Zoofachhändler legst du dagegen ein festes Produkt fest, das du bei Bedarf manuell änderst.
Ist ein Abo bei Futterumstellung sinnvoll, wenn ich noch nicht weiß, welches Futter passt?
Nein - erst mit ein bis zwei Einzelpackungen testen, ob dein Hund das Futter mag und verträgt. Ein Abo lohnt sich erst, wenn die Sorte feststeht, weil eine laufende Lieferung bei Futterunverträglichkeit sonst ungenutzt im Vorratsschrank landet.
Enthalten die Abo-Produkte automatisch Taurin und B12 in ausreichender Menge?
Bei als vollwertig deklariertem Alleinfutter sind diese Nährstoffe Teil der Rezeptur - das ändert sich durch ein Abo nicht, es liefert lediglich dieselbe Rezeptur regelmäßig. Die Zusammensetzung lohnt sich trotzdem vor dem ersten Abschluss auf dem Etikett zu prüfen.