Veganer Adventskalender selbst basteln
Ein veganer Adventskalender lässt sich mit wenig Aufwand selbst basteln - und ist dabei persönlicher, günstiger und müllärmer als ein gekaufter. Statt Einweg-Verpackung wandern 24 kleine Überraschungen in wiederverwendbare Behälter, die du im nächsten Jahr einfach neu befüllst.
Behälter für den Adventskalender basteln
Für die Hülle der 24 Türchen eignet sich fast alles, was du bereits zuhause hast:
- Kleine Stoffsäckchen, selbst genäht aus ausrangiertem Gewand oder Stoffresten
- Nummerierte Briefkuverts, an einer Schnur aufgehängt
- Leere Gläser mit Deckel, nummeriert beschriftet
- Gestapelte Klopapierrollen in Form eines Weihnachtsbaumes
- Kleine Papiertüten, oben zugefaltet und mit Zahlen versehen
Textil- und Papiervarianten haben den Vorteil, dass sie sich im nächsten Jahr wiederverwenden lassen - so entsteht mit der Zeit ein Kalender, der jedes Jahr nur neu befüllt werden muss. Am entspanntesten klappt das Basteln, wenn du schon Ende Oktober beginnst.
Ideen für die Füllung
Die Füllung ist der kreative Teil und lässt sich beliebig mischen:
- Pflanzliche Schokolade, Riegel oder selbstgemachte Rohkost-Pralinen
- Teebeutel oder eine kleine Gewürzmischung (Zimt, Anis, Nelken)
- Selbst abgefüllte Nüsse und Trockenfrüchte
- Naturkosmetik in Reisegröße, z.B. Lippenpflege oder Duftöl
- Kleine Bücher, Haarspangen, Stifte oder Bastelsachen
- Handgeschriebene Gutscheine für einen Kinoabend, einen Spaziergang oder ein gemeinsames Essen
Ein veganes Rezept für Party-Pralinen lässt sich gut portionieren und ist eine persönliche Alternative zu gekaufter Schokolade. Auch als essbares Weihnachtsgeschenk eignet sich Selbstgemachtes gut als Türchen-Inhalt.
Plastikfrei und nachhaltig befüllen
Wer komplett auf Verpackungsmüll verzichten will, kauft Nüsse, Trockenobst, Tee und Gewürze lose im Unverpackt-Laden oder an der Feinkosttheke und füllt sie selbst in kleine Papiertüten oder Stoffsäckchen ab. So bestimmst du die Menge pro Türchen selbst, statt 24 einzeln verpackte Produkte zu kaufen.
Wer die Zeit fürs Basteln nicht hat, findet auch fertige vegane Adventskalender zum Kaufen.
Häufige Fragen
- Wie viele Türchen braucht ein Adventskalender?
- Klassisch sind es **24 Türchen** für die Tage vom 1. bis zum 24. Dezember. Manche Kalender starten schon am 1. Adventsonntag und haben dann ein paar Türchen weniger oder ein paar leere Tage zwischen den Türchen - beides ist völlig in Ordnung, es gibt keine feste Regel.
- Welche Behälter eignen sich am besten zum Selbermachen?
- Gut wiederverwendbare Optionen sind kleine Stoffsäckchen aus Stoffresten, nummerierte Briefkuverts, Gläser mit Deckel oder Papprollen, die zu einer Baumform gestapelt werden. Alles, was du ohnehin zuhause hast, lässt sich upcyceln - das spart Geld und Material.
- Was kann in einen veganen Adventskalender außer Süßigkeiten?
- Neben pflanzlicher Schokolade und Keksen passen Teebeutel, Gewürze, getrocknete Früchte, kleine Bücher, Haarspangen, Stifte oder handgeschriebene Gutscheine für ein gemeinsames Erlebnis. So wird der Kalender vielseitiger und weniger zuckerlastig.
- Wie befülle ich den Kalender möglichst plastikfrei?
- Kaufe Nüsse, Trockenfrüchte, Tee oder Gewürze lose im Unverpackt-Laden oder an der Feinkosttheke und fülle sie selbst ab. So bestimmst du die Menge pro Türchen selbst und vermeidest Einzelverpackungen komplett.
- Ab wann sollte man den Adventskalender basteln?
- Am entspanntesten ist es, schon im Oktober oder Anfang November mit Behälter und Befüllung zu beginnen. Dann bleibt genug Zeit, Zutaten selbst zu machen (z.B. Pralinen) und alles in Ruhe zu verpacken, statt kurz vor dem 1. Dezember in Stress zu geraten.
- Kann ich den Adventskalender im nächsten Jahr wiederverwenden?
- Ja, das ist der große Vorteil gegenüber gekauften Einweg-Kalendern. Stoffsäckchen, Gläser oder eine Holzbox lassen sich jedes Jahr neu befüllen und aufhängen - so entsteht mit der Zeit eine eigene, sich wiederholende Familientradition statt jährlichem Verpackungsmüll.