Veganer Rhabarber: Sauer, vielseitig und gesund
Von April bis Juni hat Rhabarber Saison und die säuerlichen Stangen sind ein echtes Highlight in der veganen Küche. Das kalorienarme Gemüse liefert mit nur 21 Kalorien pro 100 Gramm reichlich Nährstoffe bei minimaler Energiezufuhr.
Nährwerte im Überblick
Laut USDA-Daten enthält Rhabarber pro 100 Gramm:
- Vitamin K: 29,3 µg (etwa 24% des Tagesbedarfs)
- Ballaststoffe: 2 g
- Kalium: 288 mg
- Calcium: 86 mg
- Vitamin C: unterstützt das Immunsystem
5 Gründe für mehr Rhabarber
1. Reich an Antioxidantien
Rhabarber enthält Anthocyane (die für die rote Farbe verantwortlich sind) und Proanthocyanidine. Diese Antioxidantien schützen die Zellen vor oxidativem Stress und haben entzündungshemmende Eigenschaften.
2. Gut für die Verdauung
Die Ballaststoffe in Rhabarber unterstützen eine gesunde Darmfunktion. Zusätzlich enthält Rhabarber Sennoside, die sanft abführend wirken - hilfreich bei Verstopfung.
3. Wichtig für die Knochen
Mit seinem hohen Vitamin-K-Gehalt trägt Rhabarber zur Knochengesundheit bei. Vitamin K ist essentiell für die Knochenbildung und kann helfen, Osteoporose vorzubeugen.
4. Herzfreundlich
Die Ballaststoffe in Rhabarber können dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken. Zudem enthält Rhabarber Resveratrol, ein Polyphenol, das den Fettstoffwechsel reguliert.
5. Kalorienarm und sättigend
Mit nur 21 Kalorien pro 100 Gramm ist Rhabarber ideal für alle, die auf eine leichte Ernährung achten. Die Ballaststoffe sorgen dabei für ein angenehmes Sättigungsgefühl.
Wichtig zu wissen: Oxalsäure
Rhabarber enthält Oxalsäure, die bei übermäßigem Verzehr problematisch sein kann. Studien zeigen, dass Kochen mit calciumreichen Zutaten die Oxalataufnahme um bis zu 70% reduzieren kann - etwa wenn du Rhabarber mit pflanzlicher Milch zubereitest.
Vorsicht bei Nierensteinen: Wenn du zu Nierensteinen neigst, solltest du Rhabarber nur in Maßen genießen.
Blätter sind giftig: Nur die Stangen sind essbar! Die Blätter enthalten zu viel Oxalsäure und dürfen nicht verzehrt werden.
Verwendung in der veganen Küche
Rote Stängel schmecken milder und süßlicher, grüne sind saurer. Rhabarber passt sowohl in süße als auch herzhafte Gerichte:
Klassiker: Kompott, Marmelade, Kuchen, Crumble
Spannende Kombis: Rhabarber harmoniert wunderbar mit Erdbeeren, Himbeeren, Vanille und Minze. Pikant passen Chili und Ingwer.
Vegane Rhabarber-Rezepte zum Ausprobieren
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Quellen: