Vegan Reisen: Die besten Tipps für entspannte Urlaube
Du kennst das bestimmt: Nach einem langen Tag auf der Piste oder am Strand suchst du verzweifelt nach etwas Essbarem jenseits von Pommes und Salat mit Öl-Essig-Dressing. Doch mit ein bisschen Vorbereitung wird dein nächster Urlaub garantiert auch ein kulinarisches Erlebnis!
Vor der Reise: Recherche ist alles
Die wichtigste Vorbereitung beginnt zuhause. Informiere dich vorab über dein Reiseziel:
HappyCow ist nach wie vor die beste Ressource für vegane Restaurants weltweit. Die HappyCow-App zeigt dir vegane und veganfreundliche Lokale in über 180 Ländern. Die Community-Bewertungen sind Gold wert!
Google Maps hat mittlerweile einen "vegan"-Filter bei der Restaurantsuche. Einfach "vegan restaurant" in der Nähe deines Hotels suchen und die Bewertungen checken.
Lokale vegane Gruppen auf Facebook oder Reddit können Geheimtipps verraten, die in keiner App stehen. Suche nach " vegan" und frag in der Community nach.
Veganes Essen im Flugzeug
Die meisten Airlines bieten vegane Menüs an - du musst sie nur rechtzeitig bestellen! Buche dein "VGML" (Vegan Meal) spätestens 48 Stunden vor Abflug über die Website der Airline oder telefonisch.
Tipp: Pack immer einen Notfallsnack ins Handgepäck. Müsliriegel, Nüsse oder Trockenfrüchte retten den Tag, falls das bestellte Menü nicht ankommt oder enttäuscht.
Städtereisen: Oft überraschend einfach
In europäischen Großstädten wie Berlin, Wien, London oder Barcelona findest du inzwischen an jeder Ecke vegane Optionen. Selbst in traditionell fleischlastigen Städten wie Madrid oder Budapest gibt es mittlerweile eine lebendige vegane Szene.
Besonders praktisch: Asiatische, indische und nahöstliche Restaurants haben fast immer vegane Gerichte auf der Karte - auch wenn sie nicht explizit als "vegan" ausgewiesen sind. Frag einfach nach!
Fernreisen: Selbst kochen als Geheimtipp
In manchen Regionen wird es schwieriger - aber auch aufregender! Das Schlendern über lokale Märkte, das Entdecken exotischer Früchte und duftender Gewürze gehört zu den schönsten Reiseerlebnissen überhaupt.
Buche eine Unterkunft mit Küche. Ob AirBnb, Hostel mit Gemeinschaftsküche oder Apartment - selbst kochen macht Spaß und du lernst die lokale Küche auf eine ganz neue Art kennen. Außerdem kannst du deinen Mitreisenden zeigen, wie lecker vegan sein kann!
Notfallvorrat: Immer dabei haben
Diese Snacks sollten in keinem Rucksack fehlen:
- Nüsse und Trockenfrüchte - halten bei jeder Temperatur
- Müsliriegel oder Energieriegel - selbstgemacht schmecken noch besser
- Äpfel und Karotten - halten länger als Bananen
- Portionierter Hummus - in Kombination mit Gemüsesticks ein vollwertiger Snack
- Nussmus in kleinen Gläsern - Energiebombe für unterwegs
Mehr Inspiration für Snacks unterwegs findest du in unserem Guide!
Kommunikation: Der Schlüssel zum Erfolg
Lerne die wichtigsten Sätze in der Landessprache:
- "Ich esse kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier, keine Milchprodukte"
- "Ist das vegan?"
- "Ohne Butter/Käse/Ei bitte"
Der Vegan Passport (erhältlich bei der Vegan Society) erklärt deine Ernährungsweise in über 80 Sprachen - praktisch als Übersetzungshilfe im Restaurant!
Vegane Hotels und Reiseanbieter
Wenn du es dir besonders einfach machen willst: Es gibt mittlerweile zahlreiche vegane Hotels und Pensionen in ganz Europa und darüber hinaus. Dort ist vegane Vollverpflegung garantiert - und du kannst dich komplett entspannen.
Fazit: Vorbereitung macht den Unterschied
Mit ein bisschen Recherche vorab, einem Notfallvorrat im Gepäck und der richtigen Einstellung wird jede Reise zum Genuss. Und wer weiß - vielleicht entdeckst du unterwegs ja dein neues Lieblingsgericht!
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