Veganer Weihnachtskuchen

Cranberries, Rosinen und Orangenzeste treffen auf Zimt, Ingwer und Nelken: Dieser vegane Weihnachtskuchen ist in gut einer Stunde fertig - ganz ohne wochenlange Reifezeit mit Alkohol.

Fruchtmischung ohne Alkohol-Reifezeit

Statt der traditionellen brandy-getränkten Variante ziehen die Trockenfrüchte in Orangensaft. Das bringt die weihnachtliche Zitrusnote und macht den Kuchen schon am nächsten Tag genussfertig, statt über Wochen "gefüttert" werden zu müssen.

Nicht überrühren für einen lockeren Teig

Sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, wird nicht mehr weitergerührt. Zu langes Rühren aktiviert das Gluten im Mehl und macht den Kuchen zäh statt locker. Die eingeweichten Früchte und Walnüsse werden nur noch vorsichtig untergehoben.

Vorbereiten und aufbewahren

Der Kuchen wird sogar besser, wenn er einige Tage vor dem Servieren gebacken wird - gut verpackt an einem kühlen Ort zieht er weiter durch. Eingefroren hält er sich bis zu drei Monate.

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Rezept

Zubereitungszeit
25 Min
Kochzeit
1 Std
Gesamtzeit
1 Std 25 Min
Portionen
12 Scheiben

Zutaten

  • 150 g getrocknete Cranberries
  • 100 g Rosinen
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 300 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlene Gewürznelken
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Hafermilch
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl
  • 180 g brauner Zucker
  • Abrieb von 1 Bio-Orange
  • 80 g grob gehackte Walnüsse

Zubereitung

  1. Cranberries und Rosinen mit dem Orangensaft übergießen und mindestens 30 Minuten (oder über Nacht abgedeckt im Kühlschrank) einweichen lassen.
  2. Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform (25 cm) fetten und mit Backpapier auslegen.
  3. Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat und Salz in einer Schüssel gut vermischen.
  4. In einer zweiten Schüssel Hafermilch, Öl, Zucker und Orangenabrieb glattrühren, bis sich der Zucker etwas löst.
  5. Die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten geben und mit dem Kochlöffel nur so lange rühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Nicht überrühren, sonst wird der Kuchen zäh.
  6. Eingeweichte Früchte samt restlicher Flüssigkeit und die Walnüsse vorsichtig unterheben.
  7. Teig in die Form füllen, glattstreichen und 55-65 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen in der Mitte sauber herauskommt. Bei zu schneller Bräunung nach 40 Minuten locker mit Alufolie abdecken.
  8. Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.

Häufige Fragen

Kann ich den Weihnachtskuchen schon Tage vorher backen?
Ja, das macht ihn sogar saftiger. Gut in Frischhaltefolie und Alufolie gewickelt hält er sich an einem kühlen, dunklen Ort bis zu einer Woche - die Gewürze und Fruchtaromen ziehen dabei weiter durch.
Welche Trockenfrüchte passen noch in den Kuchen?
Gehackte Datteln, getrocknete Aprikosen oder Feigen ersetzen einen Teil der Rosinen problemlos. Die Gesamtmenge von 250 g Trockenfrüchten sollte dabei etwa gleich bleiben, damit der Teig nicht zu feucht wird.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, gut in Folie gewickelt hält er sich bis zu drei Monate im Gefrierfach. Am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, bevor er angeschnitten wird.
Warum wird der Orangensaft zum Einweichen verwendet statt Alkohol?
Orangensaft macht die Cranberries und Rosinen genauso saftig und bringt die weihnachtliche Zitrusnote, ohne dass eine Reifezeit mit regelmäßigem "Füttern" mit Alkohol nötig ist. So ist der Kuchen schon am nächsten Tag genussfertig.