Veganer Topinambur-Rösti

Ein Topinambur-Rösti ist die knusprige Alternative zum Kartoffel-Klassiker: nussig im Geschmack, außen goldbraun, innen cremig weich. In 35 Minuten ist er fertig.

Blanchieren statt roh verarbeiten macht hier den Unterschied - so hält die Masse als ein großer Kuchen zusammen, statt beim Braten in Einzelteile zu zerfallen. Serviert wird der Rösti klassisch in Spalten, zum Beispiel zu einem grünen Salat oder als Beilage zu Herbstgerichten.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
2 Portionen (1 großer Rösti)

Zutaten

  • 600 g Topinambur
  • 1 TL Salz (zum Blanchieren)
  • 2 EL Speisestärke
  • 1/2 TL Salz
  • Etwas frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 4 EL Pflanzenöl zum Braten

Zubereitung

  1. Topinambur gründlich waschen und mit einer Gemüsebürste abbürsten (die Schale bleibt dran), dann auf der groben Reibe raspeln.
  2. Wasser mit 1 TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen, die Topinambur-Raspel einstreuen und 2 Minuten blanchieren, dann in einem Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.
  3. Sobald die Raspel handwarm sind, portionsweise in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig auspressen, bis kaum noch Flüssigkeit austritt.
  4. Ausgepresste Raspel mit Speisestärke, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in einer Schüssel vermengen.
  5. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne (24 cm) bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Masse gleichmäßig einfüllen, mit einem Pfannenwender flach andrücken und zu einem kompakten Kuchen formen.
  6. Mit einem Deckel abdecken und bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 10-12 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun und fest ist.
  7. Einen großen Teller auf die Pfanne legen, den Rösti daraufstürzen, die restlichen 2 EL Öl in die Pfanne geben und den Rösti zurückgleiten lassen. Weitere 8-10 Minuten ohne Deckel braten, bis auch die zweite Seite knusprig goldbraun ist.
  8. Auf ein Schneidebrett gleiten lassen, in Spalten schneiden und sofort servieren.

Häufige Fragen

Warum wird der Topinambur vor dem Rösten blanchiert?
Das kurze Blanchieren bindet die Raspel von innen, sodass der Rösti als ein zusammenhängender Kuchen zusammenhält, statt beim Braten auseinanderzufallen. Rohe Topinambur-Raspel geben zudem beim Pressen deutlich weniger Flüssigkeit ab, wodurch der Rösti nicht knusprig wird.
Wie gelingt das Wenden ohne dass der Rösti zerfällt?
Erst wenden, wenn die Unterseite wirklich fest und goldbraun ist - das dauert bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten. Ein großer, flacher Teller macht das Umstürzen sicherer als ein Pfannenwender, weil der ganze Kuchen auf einmal abgestützt wird.
Kann ich den Rösti auch als kleinere Puffer braten?
Ja, die Masse lässt sich auch zu 6-8 kleineren Rösti teilen, die dann pro Seite nur 3-4 Minuten brauchen. Der große Rösti hat aber den klassischen knusprigen Rand und eine cremige Mitte, die kleine Portionen nicht erreichen.
Wie lange ist der Rösti haltbar?
Frisch gebraten schmeckt er am besten. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank etwa zwei Tage und lassen sich in der Pfanne ohne Deckel wieder knusprig aufwärmen.