Veganer Puddingkuchen: Cremig-weicher Klassiker vom Blech

Du suchst einen unkomplizierten Blechkuchen, der trotzdem richtig was hermacht? Dieser vegane Puddingkuchen ist genau das - ein saftiger Rührteig mit einer dicken, cremigen Vanillepuddingschicht obendrauf. Perfekt für Kindergeburtstage, Bürobuffets oder einfach, weil Sonntag ist.

Warum ist dieser vegane Puddingkuchen so einfach?

Der Teig kommt ganz ohne Eier-Ersatz-Komplikationen aus - Apfelmus und Backpulver erledigen das. Du brauchst keine Küchenmaschine, nur eine Schüssel und einen Schneebesen. Dazu kommt stinknormaler Vanillepudding aus der Packung. Das ganze Rezept ist absolut anfängertauglich.

Wie gelingt die perfekte Puddingschicht?

Der Trick liegt im Timing: Den Teig erst 15 Minuten vorbacken, dann den frisch gekochten, heißen Pudding daraufgießen und weitere 20 Minuten fertig backen. So verbinden sich Teig und Pudding perfekt, und die Oberfläche bekommt eine zart-feste Konsistenz, die beim Anschneiden nicht zerläuft.

Welche Variationen gibt es?

Die Grundversion mit Vanillepudding ist der absolute Klassiker. Aber du kannst den Kuchen leicht abwandeln: Frische Kirschen oder Apfelstücke in den Teig drücken, bevor der Pudding draufkommt. Oder Mandelblättchen auf den Pudding streuen, die beim Backen knusprig werden. Im Herbst schmeckt eine Version mit Zwetschgen und Zimtpudding fantastisch.

Wann ist veganer Puddingkuchen die richtige Wahl?

Immer dann, wenn du viele Menschen versorgen musst und wenig Zeit hast. Ein Blech ergibt 16 großzügige Stücke. Der Kuchen lässt sich gut transportieren, sieht mit dem Puderzucker hübsch aus und schmeckt bei Groß und Klein. Ideal für Schulveranstaltungen, Vereinsfeste oder wenn spontan Besuch kommt.

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Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
35 Min
Gesamtzeit
55 Min
Portionen
16 Stücke

Zutaten

  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml neutrales Pflanzenöl (Raps oder Sonnenblume)
  • 250 ml pflanzliche Milch
  • 2 EL Apfelmus (als Eiersatz)
  • 1 l pflanzliche Milch (für den Pudding)
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 80 g Zucker (für den Pudding)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (ca. 30x40 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Pflanzenöl, Pflanzenmilch und Apfelmus dazugeben und mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange rühren - sobald keine Klümpchen mehr da sind, ist der Teig fertig.
  3. Teig auf das vorbereitete Blech gießen und gleichmäßig verstreichen.
  4. Während der Teig im Ofen ist, den Vanillepudding zubereiten: Puddingpulver mit 200 ml kalter Pflanzenmilch und Zucker glatt rühren. Die restliche Pflanzenmilch in einem Topf zum Kochen bringen. Die angerührte Mischung einrühren und unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis der Pudding eindickt. Vom Herd nehmen.
  5. Den Teig 15 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen. Den heißen Pudding sofort auf den halbgebackenen Teig gießen und gleichmäßig verstreichen.
  6. Den Kuchen zurück ins Backrohr schieben und weitere 20 Minuten fertig backen, bis der Rand goldbraun ist und der Pudding leicht gestockt aussieht.
  7. Komplett auf dem Blech auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden.

Notizen

Der Trick ist, den Pudding heiß auf den halbgebackenen Teig zu geben - so verbindet sich beides perfekt und der Pudding backt mit, ohne auszutrocknen. Der Kuchen schmeckt am besten am selben Tag, hält sich aber abgedeckt im Kühlschrank 2-3 Tage. Für extra Geschmack kannst du den Pudding mit einer Prise Kurkuma goldgelb färben.

Häufige Fragen

Warum gibt man den Pudding heiß auf den halbgebackenen Teig?
Der heiße Pudding verbindet sich optimal mit dem noch weichen Teig und backt in der zweiten Hälfte der Backzeit sanft mit. So entsteht die typische cremig-feste Puddingschicht, die nicht zu flüssig und nicht zu trocken ist. Würdest du den Pudding erst nach dem Backen aufstreichen, würde er nicht richtig haften und beim Schneiden wegrutschen.
Kann man veganen Puddingkuchen auch mit Schokoladenpudding machen?
Natürlich! Einfach Schokoladenpuddingpulver statt Vanille verwenden - der Rest bleibt gleich. Besonders lecker ist auch eine Kombination: eine Hälfte Vanille, eine Hälfte Schoko. Oder du rührst 2 Esslöffel Kakaopulver in den Rührteig und verwendest Vanillepudding obendrauf für einen Kontrast.
Welches Pflanzenöl eignet sich am besten für den Teig?
Am besten verwendest du ein neutrales Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl - diese haben keinen Eigengeschmack und lassen die Vanille zur Geltung kommen. Kokosöl funktioniert auch, gibt dem Kuchen aber eine leichte Kokosnote. Olivenöl ist für süße Kuchen nicht geeignet, da der Geschmack zu dominant ist.
Wie wird veganer Puddingkuchen besonders cremig?
Der Schlüssel ist eine dicke Puddingschicht - spare hier nicht an der Menge. Verwende für besonders cremigen Pudding Sojamilch oder Hafermilch, da diese von Natur aus cremiger sind als Reismilch. Außerdem: Den Kuchen nicht zu lange backen, sonst trocknet die Puddingschicht aus. Sie darf oben noch leicht wackeln, wenn du den Kuchen aus dem Ofen nimmst.
Ist Puddingpulver immer vegan?
Die meisten handelsüblichen Puddingpulver sind tatsächlich vegan - sie bestehen hauptsächlich aus Stärke, Zucker und Aromen. Schau trotzdem kurz auf die Zutatenliste: Gelegentlich enthalten Fertigpuddings Milchpulver. Die Pulver zum Selbstkochen (Dr. Oetker, RUF) sind in der Regel pflanzlich. Im Zweifelsfall auf das V-Label oder die Vegan-Kennzeichnung achten.
Kann man veganen Puddingkuchen einfrieren?
Ja, der Kuchen lässt sich gut einfrieren. Am besten in Stücke schneiden, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in einem Gefrierbeutel einfrieren. Hält sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder 1-2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Kurz vor dem Servieren mit frischem Puderzucker bestäuben.
Welche Toppings passen auf veganen Puddingkuchen?
Neben dem klassischen Puderzucker schmecken frische Beeren fantastisch - Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren. Auch Streuseln aus Butter, Mehl und Zucker können vor dem Backen auf den Pudding gestreut werden. Im Sommer passt ein Klecks vegane Schlagsahne, im Winter eine Prise Zimt auf den Puderzucker.