Veganer Herbstsalat

Geröstete Kürbiswürfel treffen auf knackigen Apfel, geröstete Walnüsse und ein Ahornsirup-Senf-Dressing - dieser Herbstsalat ist warm, herzhaft-süß und in unter 40 Minuten fertig.

Kürbis richtig rösten

Der Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden - seine dünne Schale wird im Ofen weich und ist essbar. 25-30 Minuten bei 200 Grad reichen, bis die Würfel innen weich und außen leicht karamellisiert sind. Ein Teelöffel Ahornsirup vor dem Rösten sorgt für eine dezent süße Note, die den Kürbis noch intensiver schmecken lässt.

Das Dressing macht den Unterschied

Ein gutes Herbstsalat-Dressing braucht Säure, Süße und Schärfe im Gleichgewicht: Apfelessig für die Frische, Ahornsirup für die Süße und Dijon-Senf für einen milden Kick. Das Verhältnis von 4 Teilen Öl zu 1 Teil Essig ergibt eine cremige, nicht zu scharfe Vinaigrette, die den Feldsalat nicht überdeckt.

Varianten und Tipps

Statt Feldsalat funktioniert auch Rucola oder fein geschnittener Grünkohl. Wer es sättigender mag, ergänzt gebratenen Räuchertofu oder ein paar Kichererbsen aus dem Ofen. Die Preiselbeeren lassen sich durch getrocknete Cranberries oder frische Granatapfelkerne ersetzen - beides bringt zusätzliche Farbe auf den Teller.

Am besten schmeckt der Salat, wenn der Kürbis noch lauwarm ist und auf dem gekühlten Feldsalat liegt - der Temperaturkontrast macht den Herbstsalat besonders angenehm.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen (als Beilage)

Zutaten

  • 400 g Hokkaido-Kürbis, in 2 cm Würfel geschnitten (mit Schale)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g Walnüsse, grob gehackt
  • 150 g Feldsalat
  • 1 roter Apfel, in dünne Spalten geschnitten
  • 40 g getrocknete Preiselbeeren
  • 4 EL Olivenöl (für das Dressing)
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst

Zubereitung

  1. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Kürbiswürfel mit 2 EL Öl, 1 TL Ahornsirup, Salz und Pfeffer vermengen und auf einem Blech verteilen.
  2. 25-30 Minuten rösten, bis der Kürbis weich und an den Rändern leicht gebräunt ist. Nach der Hälfte der Zeit wenden.
  3. Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten rösten, bis sie duften. Beiseitestellen.
  4. Für das Dressing 4 EL Olivenöl, Apfelessig, Ahornsirup, Senf und Knoblauch verquirlen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Feldsalat mit der Hälfte des Dressings vermengen und auf Tellern verteilen.
  6. Kürbis, Apfelspalten, Walnüsse und Preiselbeeren darauf anrichten und mit dem restlichen Dressing beträufeln.

Häufige Fragen

Muss ich den Hokkaido-Kürbis vor dem Rösten schälen?
Nein. Die Schale des Hokkaido ist dünn und wird beim Rösten weich, sie lässt sich mitessen. Bei anderen Sorten wie Butternut solltest du hingegen vorher schälen.
Kann ich den Feldsalat durch Grünkohl ersetzen?
Ja. Grünkohl vorher in feine Streifen schneiden und mit dem Dressing kurz durchmassieren, damit er weicher und milder im Geschmack wird.
Wie lange hält sich der Salat im Kühlschrank?
Der geröstete Kürbis hält sich abgedeckt 2 Tage im Kühlschrank. Feldsalat und Dressing solltest du erst kurz vor dem Servieren zusammenmischen, sonst wird der Salat welk.
Welche Nüsse passen als Alternative zu Walnüssen?
Geröstete Kürbiskerne, Pekannüsse oder Mandelblättchen funktionieren genauso gut und bringen jeweils eine eigene Note in den Salat.