Vegane Speckknödel

Speckknödel gehören zu den klassischen österreichischen Knödelgerichten - herzhaft, würzig und wunderbar sättigend. In dieser veganen Version übernimmt fein gewürfelter Räuchertofu mit geräuchertem Paprikapulver die rauchige Rolle des Specks.

Semmelknödel-Teig vorbereiten

Die Brotwürfel in eine große Schüssel geben und mit der lauwarmen Sojamilch übergießen. Kurz durchmischen, dann 10-15 Minuten ziehen lassen, bis das Brot die Flüssigkeit vollständig aufgesogen hat.

In der Zwischenzeit das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Knoblauch und Räuchertofu-Würfel dazugeben und 4-5 Minuten mitbraten, bis der Tofu leicht Farbe annimmt. Mit geräuchertem Paprikapulver und Sojasauce würzen, kurz durchschwenken und vom Herd nehmen.

Die angebratene Tofu-Mischung, die Petersilie und die verrührte Kartoffelstärke zum eingeweichten Brot geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzig abschmecken und alles gut vermengen - am besten mit den Händen, damit sich die Masse gleichmäßig verbindet. Ist der Teig noch zu feucht, 1-2 EL Semmelbrösel einarbeiten. Die Masse 10 Minuten ruhen lassen, damit sie besser zusammenhält.

Speckknödel formen und kochen

Mit angefeuchteten Händen aus dem Teig 8 gleichmäßige Kugeln formen und leicht andrücken, damit sie kompakt bleiben. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser (oder Gemüsebrühe) zum leichten Köcheln bringen - es sollte nur sanft blubbern, nicht sprudelnd kochen.

Die Knödel vorsichtig ins Wasser gleiten lassen und mit leicht geöffnetem Deckel 18-20 Minuten ziehen lassen. Die Knödel sinken zunächst zu Boden und steigen nach einigen Minuten an die Oberfläche - das ist ein gutes Zeichen, sie brauchen ab dann noch etwa 5-8 Minuten, bis sie auch im Kern durchgegart sind.

Vegane Speckknödel schmecken klassisch zu warmem Sauerkraut oder als Einlage in einer klaren Gemüsesuppe. Übrig gebliebene Knödel lassen sich in Scheiben geschnitten in etwas Öl goldbraun anbraten und schmecken so als Resteverwertung besonders gut.

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Rezept

Zubereitungszeit
25 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4 Portionen (8 Knödel)

Zutaten

  • 300 g altbackene Semmeln oder Weißbrot, in kleine Würfel geschnitten
  • 250 ml lauwarme Sojamilch
  • 150 g Räuchertofu, fein gewürfelt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Kartoffelstärke, mit 3 EL Wasser verrührt
  • 3 EL frische Petersilie, gehackt
  • Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Semmelbrösel (bei Bedarf, falls der Teig zu feucht ist)

Häufige Fragen

Warum fallen meine Speckknödel im Wasser auseinander?
Meist liegt es an zu viel Flüssigkeit oder einem zu starken Kochen. Der Teig sollte nach der Ruhezeit fest genug sein, um Kugeln formen zu können - ist er zu feucht, hilft 1-2 EL Semmelbrösel. Das Wasser darf danach nur ganz leicht köcheln, niemals sprudelnd kochen, sonst brechen die Knödel auseinander.
Kann man Vegane Speckknödel vorbereiten?
Ja, der rohe Knödelteig lässt sich zugedeckt im Kühlschrank bis zu einem Tag im Voraus vorbereiten. Auch gekochte Knödel halten sich 2-3 Tage im Kühlschrank und schmecken angebraten in Butter oder Öl als Resteverwertung besonders gut.