Vegane Poke Bowl mit Tofu

Eine Poke Bowl ist Frühling in einer Schüssel: bunt, knackig, und trotzdem so richtig sättigend. Mit knusprigem Tamari-Ingwer-Tofu statt Fisch bekommt diese Bowl ihr Herzstück – und der geröstete Sesam gibt ihr dieses unwiderstehliche Aroma, das schon beim Kochen durch die ganze Küche zieht.

Das Schöne am Bowl-Prinzip: Alles, was du gerade zu Hause hast, darf rein. Gurke, Edamame und Avocado sind das klassische Trio – aber Mango, Rettich oder gedünsteter Brokkoli passen genauso gut.

Tipps für die perfekte Poke Bowl

Tofu gut ausdrücken: Je mehr Flüssigkeit raus ist, desto knuspriger wird der Tofu in der Pfanne. Gerne 30 Minuten unter einem schweren Topf pressen.

Reis lauwarm servieren: Sushi-Reis schmeckt bei Raumtemperatur am besten – nicht kalt aus dem Kühlschrank, nicht kochend heiß.

Vorbereiten leicht gemacht: Tofu kann schon am Vortag mariniert und gebraten werden. Die Karotten hält die Kühlbox ebenfalls problemlos 2–3 Tage durch.

Bowl-Varianten:

Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
2 Portionen

Zutaten

  • 200g Sushi-Reis (Rundkornreis)
  • 240ml Wasser
  • 2 EL Reisessig
  • 1 TL Zucker
  • ½ TL Salz
  • 400g extra-fester Tofu (Presstofu)
  • 3 EL Tamari oder Sojasoße
  • 1 EL geröstetes Sesamöl
  • 1 EL Reisessig
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 TL Ahornsirup
  • Saft einer halben Limette
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL neutrales Öl zum Braten
  • 1 reife Avocado, gewürfelt
  • ½ Salatgurke, in dünnen Scheiben
  • 100g Edamame (aufgetaut)
  • 1 Karotte, in feinen Julienne-Streifen
  • 2 EL Reisessig (für die Karotten-Marinade)
  • 1 TL Ahornsirup (für die Karotten-Marinade)
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 2 TL schwarze und weiße Sesamsamen
  • 2 Blätter Nori, in kleine Stücke geschnitten
  • Optional: 2 EL vegane Mayo + 1 TL Sriracha

Zubereitung

  1. Reis waschen: Den Sushi-Reis so lange unter kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar läuft. In einem Topf mit 240ml Wasser aufkochen, Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren, zugedeckt 12 Minuten garen. Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ausdampfen lassen.
  2. Reis würzen: Reisessig, Zucker und Salz verrühren, unter den noch warmen Reis heben. Beiseitestellen.
  3. Karotten einlegen: Karotten-Julienne mit Reisessig und Ahornsirup vermischen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen – die eingelegten Karotten geben der Bowl eine angenehme Frische.
  4. Tofu marinieren: Den Tofu in ein sauberes Küchentuch wickeln und kräftig ausdrücken, um möglichst viel Flüssigkeit zu entfernen. In 2 cm große Würfel schneiden. Tamari, Sesamöl, Reisessig, Ingwer, Knoblauch, Ahornsirup und Limettensaft in einer Schüssel verquirlen. Tofu darin 15 Minuten marinieren, dabei einmal wenden.
  5. Tofu anbraten: Tofu-Würfel aus der Marinade heben (Marinade aufbewahren!), mit Speisestärke bestäuben und leicht schütteln, damit die Würfel rundum bedeckt sind. In einer Pfanne das Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Tofu portionsweise 2–3 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig braten. Gegen Ende die aufbewahrte Marinade in die Pfanne geben und kurz einkochen lassen, bis der Tofu leicht glasiert ist.
  6. Bowl zusammenstellen: Reis in zwei tiefe Schüsseln verteilen. Tofu, Avocado, Gurke, Edamame und eingelegte Karotten schön nebeneinander anordnen. Frühlingszwiebelringe und Nori-Stücke darüber streuen.
  7. Finish: Mit Sesamsamen bestreuen. Wer mag, verrührt vegane Mayo mit Sriracha und träufelt diese pikante Soße in einem Zickzack über die Bowl. Sofort servieren.