Vegane Pasta e Fagioli
Pasta e Fagioli ist Italiens Antwort auf Seelenwärmer: kleine Nudeln und cremige Bohnen in dichter Tomatenbrühe. Hier kocht alles in einem Topf und ist in 35 Minuten fertig.
Tipps für die perfekte Konsistenz
Zerdrücke die Hälfte der Bohnen, dann wird die Suppe von selbst cremig, ganz ohne Sahne oder Mehl. Garst du die Nudeln 2 Minuten kürzer, werden sie beim Ziehen nicht matschig. Am besten schmeckt das Gericht frisch, denn Nudeln saugen beim Stehen Flüssigkeit auf.
Dazu passt ein Stück knuspriges Brot, und für einen Frischekick ein paar Tropfen Zitronensaft am Teller.
Rezept
Zutaten
- 3 EL Olivenöl, plus etwas zum Servieren
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 1 Karotte, fein gewürfelt
- 2 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen
- 1 Zweig Rosmarin
- 1 Lorbeerblatt
- 1 EL Tomatenmark
- 400 g passierte Tomaten
- 2 Dosen weiße Bohnen oder Borlotti-Bohnen (je 240 g Abtropfgewicht)
- 1 l Gemüsebrühe, plus etwas mehr nach Bedarf
- 200 g Ditalini oder andere kurze Röhrennudeln
- 1 Prise Chiliflocken
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 1 Handvoll Petersilie, gehackt
Zubereitung
- Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Staudensellerie darin bei mittlerer Hitze 6-8 Minuten weich dünsten. Die Knoblauchzehen ganz andrücken und mit Rosmarin, Lorbeerblatt und Chiliflocken die letzten 2 Minuten mitbraten.
- Tomatenmark einrühren und 1 Minute anrösten, dann die passierten Tomaten zugeben und 5 Minuten leise köcheln lassen.
- Die Bohnen abspülen und abtropfen lassen. Die Hälfte davon mit einer Gabel oder dem Stabmixer grob zerdrücken und zusammen mit den ganzen Bohnen in den Topf geben.
- Die Gemüsebrühe angießen und aufkochen. Die Nudeln einrühren und 2 Minuten kürzer garen als auf der Packung steht, dabei häufig umrühren. Bei Bedarf einen Schuss Brühe nachgießen.
- Knoblauch, Rosmarinzweig und Lorbeerblatt entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen, bis die Pasta e Fagioli dick und cremig ist.
- In tiefen Tellern mit Petersilie, einem Schuss Olivenöl und etwas Pfeffer servieren.
Häufige Fragen
- Welche Bohnen eignen sich für Pasta e Fagioli?
- Borlotti-Bohnen sind die klassische Wahl und werden besonders cremig. Weiße Bohnen wie Cannellini funktionieren genauso gut und sind in Österreich leichter zu bekommen. Auch Kichererbsen passen, sie bleiben aber etwas fester.
- Kann ich getrocknete statt Dosenbohnen verwenden?
- Ja. Rechne mit etwa 230 g getrockneten Bohnen, die du über Nacht einweichst und am nächsten Tag in 40-60 Minuten weich kochst. Das Kochwasser kannst du statt eines Teils der Brühe verwenden, es macht die Suppe noch sämiger.
- Wie lange hält sich Pasta e Fagioli und kann ich sie einfrieren?
- Im Kühlschrank hält sie sich 3 Tage. Die Nudeln saugen beim Stehen Flüssigkeit auf, daher beim Aufwärmen einen Schuss Brühe oder Wasser zugeben. Zum Einfrieren eignet sich am besten die Variante ohne Nudeln, die du frisch dazukochst.
- Ist Pasta e Fagioli glutenfrei zu machen?
- Ja, mit glutenfreien kurzen Nudeln, etwa aus Mais oder Reis. Sie garen oft schneller, daher erst gegen Ende zugeben und die Packungszeit beachten. Die übrigen Zutaten sind von Natur aus glutenfrei, bei der Gemüsebrühe lohnt ein Blick auf die Zutatenliste.