Vegane Okonomiyaki: Japanische Krautpfannkuchen

Okonomiyaki (お好み焼き) ist eines der beliebtesten Streetfood-Gerichte Japans. Der Name setzt sich zusammen aus "okonomi" (was du magst) und "yaki" (gegrillt) - du kannst den Pfannkuchen also nach Herzenslust variieren. Diese vegane Version aus Osaka ist knusprig-goldbraun von außen, saftig-zart von innen.

Was macht vegane Okonomiyaki so besonders?

Der Trick für die perfekte Konsistenz liegt im Seidentofu: Er ersetzt die traditionellen Eier und sorgt für einen saftigen, zusammenhängenden Teig. Das Backpulver macht die Pfannkuchen herrlich fluffig. Weißkohl ist die unverzichtbare Hauptzutat - er wird beim Braten süßlich und bleibt leicht bissfest.

Tipps für perfekte Ergebnisse

Die richtige Hitze: Mittlere Temperatur ist entscheidend. Zu heiß verbrennt der Pfannkuchen außen, bevor er innen gar ist. Zu niedrig wird er nicht knusprig.

Nicht drücken: Den Teig in der Pfanne NICHT mit dem Pfannenwender flach drücken. Das macht ihn dicht statt fluffig.

Zugedeckt braten: Der Deckel sorgt dafür, dass der Kohl im Inneren perfekt gart.

Frisch servieren: Okonomiyaki schmecken am besten direkt aus der Pfanne, solange sie noch dampfen und die Sauce darauf brutzelt.

Variationen

Woher bekomme ich Okonomiyaki-Sauce?

Die fertige Otafuku Okonomiyaki-Sauce aus dem Asiamarkt ist vegan und schmeckt authentisch. Alternativ funktioniert unser schnelles Rezept aus Ketchup, Sojasauce, Ahornsirup und Worcestersauce genauso gut.

Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
2 Portionen (2 große Pfannkuchen)

Zutaten

  • **Für den Teig:**
  • 200g Weißkohl, fein geschnitten
  • 100g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 100ml Wasser
  • 75g Seidentofu
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • **Für die Okonomiyaki-Sauce:**
  • 3 EL Ketchup
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 TL Worcestersauce (vegane Variante)
  • **Zum Braten und Servieren:**
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • Vegane Mayonnaise
  • Nori-Flocken (Aonori)
  • Röstzwiebeln
  • Eingelegter Ingwer (Beni Shoga)

Zubereitung

  1. Den Seidentofu in einer großen Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken, bis eine cremige Masse entsteht.
  2. Mehl, Backpulver und Salz zum Tofu geben und kurz vermischen.
  3. Das Wasser nach und nach einrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht.
  4. Den fein geschnittenen Weißkohl und die Frühlingszwiebeln unterheben.
  5. Für die Sauce alle Zutaten (Ketchup, Sojasauce, Ahornsirup, Worcestersauce) in einer kleinen Schüssel verrühren und beiseite stellen.
  6. Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und 1 EL Öl hinzufügen.
  7. Die Hälfte des Teigs in die Pfanne geben und zu einem runden Pfannkuchen von etwa 15cm Durchmesser und 2cm Dicke formen.
  8. Den Deckel auflegen und 5-6 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun ist.
  9. Mit zwei Pfannenwendern vorsichtig umdrehen und weitere 4-5 Minuten zugedeckt braten.
  10. Den fertigen Okonomiyaki auf einen Teller geben und großzügig mit der Okonomiyaki-Sauce bestreichen.
  11. Mit veganer Mayo in Zickzack-Linien dekorieren.
  12. Mit Nori-Flocken, Röstzwiebeln und eingelegtem Ingwer garnieren.
  13. Mit dem zweiten Pfannkuchen wiederholen und sofort servieren.