Vegane Maronensauce

Maronen entfalten in einer samtigen Sauce ihre nussige Süße und passen perfekt zu Knödeln, Seitanbraten oder cremigem Kartoffelpüree. Cashewcreme und ein Schuss Sojasauce machen diese vegane Maronensauce in 30 Minuten cremig-würzig, ganz ohne Mehlschwitze.

Cashewcreme statt Sahne oder Mehl

Fein pürierte Cashewkerne binden die Sauce von Natur aus sämig, ganz ohne Mehl oder Sahne. Wer keinen Hochleistungsmixer hat, weicht die Cashewkerne vorher 10 Minuten in heißem Wasser ein - dann lassen sie sich auch mit dem Stabmixer glatt pürieren.

Champignons sorgen für Umami-Tiefe

Ein paar fein gehackte braune Champignons rösten mit der Zwiebel mit und geben der Sauce eine herzhafte Basis, bevor die Maroni dazukommen. Zusammen mit einem Teelöffel Sojasauce am Ende entsteht die typische, leicht rauchige Tiefe klassischer Bratensauce.

Die Sauce lässt sich 2 Tage im Voraus zubereiten und vor dem Servieren nur noch aufwärmen - praktisch für Festtagsmenüs, bei denen der Herd sonst schon voll ist.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
ca. 500 ml (4 Portionen als Beilage)

Zutaten

  • 300 g vorgegarte Maroni (vakuumverpackt oder aus dem Glas)
  • 30 g rohe Cashewkerne
  • 100 ml Wasser (für die Cashewcreme)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g braune Champignons
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL getrockneter Rosmarin
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Sojasauce
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Cashewkerne mit dem Wasser im Hochleistungsmixer fein pürieren, bis eine glatte Creme entsteht. Ohne Hochleistungsmixer die Cashewkerne vorher 10 Minuten in heißem Wasser einweichen.
  2. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, Champignons klein hacken.
  3. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel mit Knoblauch 3 Minuten glasig dünsten.
  4. Champignons zugeben und 5 Minuten mitbraten, bis die austretende Flüssigkeit verdampft ist.
  5. Maroni, Thymian und Rosmarin zugeben und 1 Minute mitrösten.
  6. Mit Gemüsebrühe aufgießen und 10 Minuten offen köcheln lassen.
  7. Cashewcreme einrühren und 2 Minuten köcheln lassen.
  8. Mit dem Stabmixer fein pürieren, bis die Sauce samtig ist.
  9. Sojasauce einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm servieren.

Häufige Fragen

Kann ich frische Maroni anstelle von vorgegarten verwenden?
Ja, rohe Maroni vorher an der gewölbten Seite einritzen und 20 Minuten bei 200 Grad im Ofen rösten, dann noch warm schälen. Vorgegarte, vakuumierte Maroni aus dem Supermarkt sparen diesen Schritt und liefern ein genauso gutes Ergebnis.
Wie lange hält sich die vegane Maronensauce im Kühlschrank?
In einem verschlossenen Gefäß hält sich die Sauce 3-4 Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen, bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen.
Kann ich die Sauce einfrieren?
Ja, die Sauce lässt sich portionsweise bis zu 2 Monate einfrieren. Da sie ohne Mehl gebunden ist, trennt sie sich beim Auftauen nicht - einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen und kurz aufkochen.
Wozu passt vegane Maronensauce am besten?
Klassisch zu Serviettenknödeln, Seitanbraten oder Kartoffelpüree, aber auch als Topping für Ofengemüse oder gefüllte Kürbisse. Die nussig-süße Note macht sie zur festlichen Beilage für die kalte Jahreszeit.
Ist die Sauce glutenfrei?
Ja, sofern eine glutenfreie Sojasauce oder Tamari verwendet wird, ist das Rezept komplett glutenfrei - es kommt ganz ohne Mehl oder Mehlschwitze aus.
Kann ich die Sauce ohne Cashewkerne zubereiten?
Ja, ersetze die Cashewcreme durch 100 ml ungesüßte Hafer- oder Sojasahne. Das Ergebnis wird etwas dünnflüssiger, lässt sich bei Bedarf aber länger einköcheln.