Vegane Döner Bowl

Eine Döner Bowl nimmt alles, was man an einem Döner liebt – die würzige Füllung, das frische Gemüse, die cremige Sauce – und macht daraus ein sättigendes, unkompliziertes Gericht zum Löffeln.

Der Clou steckt im Tofu: In dünne Streifen geschnitten und mit Gyros-Gewürzen in der Pfanne knusprig gebraten, bekommt er eine Textur und ein Aroma, das wirklich überzeugt. Dazu kommt ein Bett aus fluffigem Couscous, knackigem Gemüse und eine selbst gemachte Knoblauchsauce aus pflanzlichem Joghurt – fertig ist eine Bowl, die auch ohne Pita vollkommen zufrieden macht.

Tipps für noch mehr Geschmack

Tofu gut abtupfen: Je trockener der Tofu vor dem Marinieren ist, desto knuspriger wird er beim Braten. Wer Zeit hat, kann ihn auch 30 Minuten vorab pressen.

Marinier-Vorsprung: Wer den Tofu schon am Vorabend mariniert und im Kühlschrank ziehen lässt, bekommt einen noch intensiveren Geschmack.

Couscous-Varianten: Statt Couscous passt auch gekochter Reis, Quinoa oder Bulgur als Basis. Für eine kohlenhydratärmere Version einfach mehr Salat verwenden.

Rotkohl selbst machen: Der angebratene Rotkohl lässt sich auch durch fertigen Rotkohl-Salat ersetzen – oder durch geriebenen Weißkohl mit etwas Essig und Öl.

Häufig gefragt

Kann ich die Bowl vorbereiten? Ja – Tofu, Couscous und Knoblauchsauce lassen sich einzeln bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Bowl dann frisch zusammenstellen, damit das Gemüse knackig bleibt.

Was tun ohne Sojasoße? Tamari (glutenfreie Variante) oder Kokosaminos funktionieren genauso gut.

Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
2 Portionen

Zutaten

  • 400g fester Tofu
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver (geräuchert)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Oregano
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Zwiebelpulver
  • ½ TL Koriander, gemahlen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Sojasoße
  • Salz und Pfeffer
  • 150g Couscous
  • 200ml heißes Gemüsebrühe
  • 2 Handvoll Eisbergsalat oder Romanasalat
  • 2 Tomaten, in Scheiben
  • ¼ Gurke, in dünnen Scheiben
  • ¼ Rotkohl, fein gehobelt
  • ½ rote Zwiebel, in dünnen Ringen
  • Für die Knoblauchsauce: 150g pflanzlicher Naturjoghurt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • Optional: scharfe Chilisoße zum Servieren

Zubereitung

  1. Tofu aus der Packung nehmen und mit einem Küchentuch oder Küchenpapier gut abtupfen. Den Tofu in dünne Streifen oder kleine Stücke schneiden – je dünner, desto knuspriger werden sie.
  2. Paprikapulver, Kreuzkümmel, Oregano, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Koriander, Tomatenmark, Sojasoße und Olivenöl in einer Schüssel vermischen. Den Tofu dazugeben und alles gut vermengen, sodass jedes Stück gleichmäßig bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Eine Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Den marinierten Tofu hineingeben und 8–10 Minuten braten, dabei gelegentlich wenden, bis er von allen Seiten goldbraun und knusprig ist. Beiseite stellen.
  4. Couscous in eine hitzebeständige Schüssel geben, mit der heißen Gemüsebrühe übergießen, abdecken und 5 Minuten quellen lassen. Danach mit einer Gabel auflockern.
  5. Für die Knoblauchsauce pflanzlichen Joghurt mit gepresstem Knoblauch, Zitronensaft und gehackter Petersilie verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Rotkohl fein hobeln und mit einer Prise Salz und etwas Zitronensaft kurz durchkneten, damit er zarter wird.
  7. Die Bowls zusammenstellen: Den Couscous als Basis in tiefe Teller oder Schüsseln geben. Salat, Tomaten, Gurke, Rotkohl und Zwiebelringe ringsum anordnen. Den knusprigen Tofu-Döner in der Mitte oder seitlich drapieren.
  8. Großzügig Knoblauchsauce darüber träufeln. Wer es schärfer mag, gibt noch einen Schuss Chilisoße dazu. Sofort servieren.