Vegane Chinakohlpfanne
Chinakohl hat von Herbst bis Winter Saison und wird im Wok in wenigen Minuten knackig-zart. Diese vegane Chinakohlpfanne mit Räuchertofu und einer würzigen Sojasauce ist in 30 Minuten fertig - ein schnelles Feierabendgericht ganz ohne Fleisch.
Rippen und Blätter getrennt garen
Chinakohl besteht aus festen weißen Rippen und zarten grünen Blättern, die unterschiedlich lange brauchen. Die Rippen kommen zuerst in die Pfanne, die Blätter erst danach - so bleibt der Kohl insgesamt bissfest statt matschig.
Würzige Sauce ohne Austernsauce
Die Sauce aus Sojasauce, Reisessig und Ahornsirup liefert die typische süß-salzige Wok-Note ganz ohne tierische Austernsauce. Ein Teelöffel Speisestärke bindet sie am Ende zu einer glänzenden Glasur, die sich gut um Kohl und Tofu legt.
Rezept
Zutaten
- 1 kleiner Chinakohl (ca. 600 g)
- 200 g Räuchertofu
- 2 Karotten
- 3 Frühlingszwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 daumengroßes Stück Ingwer
- 2 EL neutrales Pflanzenöl
- 1 TL Sesamöl
- 3 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Ahornsirup
- 100 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Speisestärke
- 1 EL Sesamsamen zum Bestreuen
Zubereitung
- Chinakohl putzen und die weißen, festen Rippen von den grünen Blättern trennen. Rippen in 1-2 cm breite Stücke schneiden, Blätter grob in Streifen schneiden.
- Karotten in feine Streifen schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden (Weiß und Grün getrennt), Knoblauch und Ingwer fein hacken.
- Für die Sauce Sojasauce, Reisessig, Ahornsirup, Gemüsebrühe und Speisestärke in einer kleinen Schüssel glatt verrühren.
- Räuchertofu in Würfel schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok bei starker Hitze erhitzen und den Tofu 4-5 Minuten rundum knusprig braten. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Restliches Öl in die Pfanne geben, Knoblauch, Ingwer und die weißen Frühlingszwiebelringe darin 30 Sekunden anbraten, bis es duftet.
- Karotten und Chinakohl-Rippen dazugeben und bei starker Hitze 2-3 Minuten braten.
- Chinakohlblätter dazugeben und weitere 2 Minuten braten, bis sie zusammenfallen, aber noch bissfest sind.
- Sauce nochmals kurz umrühren, in die Pfanne gießen und unter Rühren 1-2 Minuten köcheln, bis sie eindickt.
- Tofu zurück in die Pfanne geben, Sesamöl unterrühren und mit den grünen Frühlingszwiebelringen und Sesamsamen bestreuen. Sofort servieren.
Häufige Fragen
- Kann ich den Chinakohl durch Weißkohl ersetzen?
- Ja, aber Weißkohl braucht etwas länger in der Pfanne, da er fester ist - rechne 1-2 Minuten mehr Garzeit ein. Chinakohl bleibt zarter und nimmt die Sauce besser auf, deshalb ist er hier die erste Wahl.
- Welcher Tofu passt am besten in die Chinakohlpfanne?
- Räuchertofu bringt von sich aus schon Würze mit und muss nicht extra mariniert werden. Normaler fester Tofu funktioniert genauso, schmeckt aber neutraler - dann einfach vor dem Anbraten kurz in etwas Sojasauce wenden.
- Kann ich die Pfanne vorbereiten oder aufwärmen?
- Am besten frisch essen, da der Chinakohl beim Aufwärmen weicher wird. Reste halten sich abgedeckt 2 Tage im Kühlschrank und lassen sich in der Pfanne bei mittlerer Hitze kurz aufwärmen, in der Mikrowelle wird der Kohl schneller matschig.
- Ist die Chinakohlpfanne glutenfrei?
- Nur mit glutenfreier Sojasauce (Tamari) statt normaler Sojasauce, die oft Weizen enthält. Alle anderen Zutaten sind von Natur aus glutenfrei.
- Womit serviere ich die vegane Chinakohlpfanne?
- Klassisch mit Reis oder Reisnudeln, die die Sauce gut aufnehmen. Wer es eiweißreicher mag, streut zusätzlich geröstete Erdnüsse oder Cashewkerne darüber.